Beiträge von *Sascha*

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    hab ja so überhaupt keine ahnung...weder was man dafür alles braucht, noch wie man es macht...


    Geh mal in den Baumarkt und lass dich dort beraten ;) Dort bekommst du auch den Maschendraht.
    Wozu brauchst du denn den Kaninchendraht?

    Das mit dem Stromzaun würde ich mir allerdings noch einmal überlegen, denn das Band ist das kleinste Ding daran. Du brauchst auch noch das entsprechende Gerät. Wobei es da schon sehr kleine günstigere gibt, die zur "Hundeabwehr" ausreichen sollten.

    Wie groß ist das Stück denn?

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    Bei uns im Verein ist es auch so geregelt, dass eine Hündin bei jeder 2.ten Hitze gedeckt werden darf, egal ob Deckversuch erfolgreich oder nicht.


    Wieso denn das? :? Wenn die Hündin nicht aufgenommen hat, dann spricht doch nichts dagegen es gleich in der nächsten Hitze noch einmal zu versuchen.

    Ansonsten denke ich, hängt es eben auch von der Hündin ab. Je nachdem wie schwer sie sich mit Trächtigkeit und Welpenaufzucht tut kann es manchmal auch sinnvoll sein, sie nie wieder zu belegen, anderen Hündinnen wiederum sieht man die Aufzucht kaum bis gar nicht an, die sind auch während/kurz nach der Aufzucht fit wie immer. Auch die Wurfstärke spielt eine Rolle. Ein 12er-Wurf schlaucht eine Hündin deutlich mehr als lediglich 3 oder 4 Welpen.

    Ich denke, man muss es für jede Hündin individuell betrachten und deswegen halte ich auch nichts davon einen Züchter pauschal zu verurteilen, nur weil er eine Hündin 2 Hitzen hintereinander belegt hat. Ebenso sehe ich kein Problem zwei Würfe gleichzeitig aufzuziehen, wenn die Rahmenbedingungen stimmen, der ein oder andere Züchter hat gerade damit gute Erfahrungen gemacht.

    Ich zitier mal das, was ich in einem anderen Thread zum Thema geschrieben habe:

    Also, das Risiko für Gesäugekrebs kannst du nur dann entscheident verringern, wenn du deine Hündin spätestens nach der ersten Läufigkeit kastrierst. Bei einer Kastration vor der ersten Läufigkeit geht das Risiko nahezu gegen Null.
    Allerdings erhöht sich durch eine Kastration (insbesondere durch eine Frühkastration) das Risiko für einige andere (Krebs)erkrankungen.
    Die Userin tagakm hat für ihre Doktorarbeit z.B. folgende Aufstellung recherchiert, die die gesundheitliche Problematik einer Kastration/Nicht-Kastration darlegt.

    Ich kann dir also auf keinen Fall dazu raten deine Hündin frühkastrieren zu lassen. Zu den gesundheitlichen Aspekten kommen noch einige psychische Aspekte hinzu, wenn man eine noch nicht ausgereifte Hündin kastrieren lässt. Und selbst bei einer ausgereiften Hündin kann es zu erwünschten oder unerwünschten Begleiterscheinungen kommen, da sich auch eine Hündin durch eine Kastration hormonell verändert. Es ist nicht so, wie häufig angenommen, dass sich eine kastrierte Hündin nun dauerhaft im Anöstrus befindet. Eine intakte Hündin produziert im Schnitt selbst im Anöstrus fast doppelt so viele weibliche Hormone wie eine kastrierte. Einige Hündinnenhalter bekommen auch gerade durch eine Kastration das Problem, dass ihre Hündin für viele Rüden nun interessanter riecht. Frag mich aber nicht, woran das liegt. Das ist eine Feststellung meiner Hundetrainerin, die ich auch hier im Forum schon bestätigt bekommen hab. Es kann also sein, dass deine Hündin gerade durch die Kastration Schwierigkeiten im Umgang mit anderen Hunden bekommt bzw. eben besonders interessant wird.
    Hinzufügen will ich noch, auch wenn es dich wahrscheinlich nicht betrifft, dass von der Kastration einer eher aggressiven Hündin in jedem Fall abzuraten ist.

    Scheinschwangerschaften sind natürlich ein Problem, wenn sie in einem Ausmaß auftreten, in dem die Hündin gesundheitliche Probleme bekommt oder auch wenn das Zusammenleben unter diesen Umständen für den Menschen unzumutbar wird. Generell wird jede Hündin nach der Läufigkeit Scheinschwanger, aber bei den meisten Hündinnen verläuft diese Scheinschwangerschaft so, dass der Besitzer relativ wenig bis gar nichts davon mitbekommt. Dass du nun bei deiner eigenen Hündin und bei der Hündin deiner Eltern zweimal das andere extrem erlebt hast, heißt nicht automatisch, dass deine jetzige Hündin ebenfalls solche Probleme haben wird. Es gibt viele nicht-kastrierte Hündinnen, die Zeit ihres Lebens niemals Probleme mit Scheinschwangerschaften haben. Sollte es bei deiner Hündin zu Problemen kommen, so ist eine Kastration immer noch möglich.

    ... und schon gar nicht belästigt ein Hund, wenn gar niemand da ist, der sich belästigt fühlt.

    Und so wurde so manches Verbot schon ad absurdum geführt, aber heute muss ja alles geregelt, erlaubt und verboten werden. :hust: Wie kämen wir nur ohne Gebots- und Verbotsschilder zu recht, wüssten wir ja bald gar nicht mehr, wie wir uns zu verhalten haben. :gott:

    Kommt darauf an, wie die Hunde sich dort verhalten und wie die Hundehalter auf das Verhalten ihrer Hunde reagieren.

    Generell schließe ich mich deiner Trainerin an, aber ich lasse mich auch gerne von einer speziellen Hundewiese überzeugen, wo es vernünftig läuft, d.h. die Hundehalter sich einig sind und das Spiel ihrer Hunde dementsprechend überwachen.

    Ich hab ja nun auch nen Schäferhund x Golden/Labi-Mix Rüden. Der ist ausgewachsen nun 66cm und 35 kg ... nur damit ihr jetzt wisst, wohin die Reise geht ;) :D

    Leider ist es häufig so, dass viele Mischlingswelpenverkäufer ihre Hunde gerne kleiner reden, als sie wirklich werden. Auch mit Rassen wird da gerne mal geschummelt. So hatten wir auch schon einmal Labi-nochwas (Hab ich vergessen/war irgendwas unproblematischeres) Mixe auf dem Platz, die dann (leider) auch optisch genau nach ihrem Großvater (Deutsch Drahthaar) kamen ... :hust:
    Das wars dann gewesen mit dem "unproblematischen" Begleit- und Familienhund ... :D

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    Nee, nicht wirklich.


    Dann ist er auch noch zu dick.

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    Gibt es vielleicht sowas wie eine ungünstige Fettverteilung beim Hund???


    Das liegt daran, dass sich das Gewebe aufgrund des Übergewichts gedehnt hat. Ein Hängebauch ist die Folge.
    Um die Haut wieder zu straffen, heißt es nun Training und gezielten Muskelaufbau.