Beiträge von *Sascha*

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    du hast auch n rüden,ne?! prollt der nie? wollmer tauschen? ;)


    Jupp, ich hab einen Rüden. Ob der nie prollt, hm. Was verstehst du unter prollen? Aber nee, in der Hinsicht habe ich wirklich keine Probleme. Er trägt seine Rute schon oben und imponiert fleißig, aber wenn ein "stärkerer" Rüde kommt, dann hat er Null-Probleme damit sich zu unterwerfen und demütig zu zeigen. Er legt es absolut nicht auf Streit an, nur den ein oder anderen prollenden Jungrüden, den weist er dann schon irgendwann mal zu recht, wenn ihm der Kragen platzt ... aber das dauert :D

    Tauschen? Wenn du mein Jagdproblem haben willst :lol: :headbash:

    Okay, dann ist ja alles klar :gut:

    Tut mir leid, ich reagiere auf scheinbare Nicht-Reaktion auf Rüdengeprolle momentan ein wenig allergisch :hust: ... mich nerven nämlich diese "Proll-Rüden" mit ihren "die-Regeln-das-unter-sich-Haltern" :roll: ...

    Warum sollte eine gültige Impfung Voraussetzung für die Ausstellung eines EU-Heimtierpasses sein? Das ist Quatsch.
    Die aktive Kennzeichnung ist Pflicht. Eine Impfung nicht!

    Allerdings wird die Tierärztin keine gültige Impfung bescheinigen, wenn die Grundimmunisierung nicht nach Herstellerangaben durchgeführt wurde, d.h. 2 Impfungen (SHP oder SHPPiL) im Abstand von 4-8 Wochen. Nur für die Tollwutimpfung geben die Hersteller eine einmalige Impfung als ausreichend an.

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    die leinenaggression steht mir noch bevor (hat mir meine trainerin "versprochen"). :(


    Merkwürdige Trainerin :? Wenn sie es doch schon kommen sieht, warum arbeitet sie dann nicht jetzt schon mit dir und dem Hund, damit es gar nicht erst soweit kommt? Eine Leinenaggression im Ansatz zu unterbinden/zu verhindern ist deutlich einfacher als eine sich bereits gefestigte Verhaltensweise wieder zu ändern.

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    glaub ihr habt mich ein bissarl falsch verstanden... an der leine is ok... aber i freilauf pöbelt er halt andere unkastrierte rüden an! und leider "kuschen" die zu oft anstatt dem pubertären ar*** mal zu zeigen wo der hammer hängt! :headbash: (glaub den meisten is es einfach zu "kindisch")


    Es würde dir auch überhaupt nichts nützen, wenn da ein Rüde mal "Bescheid gibt", denn dein Rüde weiß schon genau, bei wem er es machen kann und bei wem nicht! Alles was er dadurch lernt ist, diesem Rüden aus dem Weg zu gehen (Wenn du Glück hast). Sein "Macho-Gehabe" wird sich durch andere Kontakte mit Rüden, die "kuschen" allerdings verstärken und wenn du Pech hast, dann kuscht er irgendwann gar nicht mehr sondern legt es bei stärkeren Rüden auf Konfrontation an.
    Da bist eben DU gefordert. Mach ihm jetzt klar, dass er keine Hundebegegnungen regeln muss, weil das DEIN Job ist. Wenn es brenzlig wird, dann wirst DU es ihm schon sagen, solange hat er sich zu benehmen.
    Momentan denkt er, dass er die Situationen klären muss und damit ist er überfordert! So wird es wirklich nicht lange dauern und du hast deine Leinenaggression.

    Finde ich wirklich merkwürdig, dass deine Trainerin da nicht einschreitet :?

    Du zwingst ihm doch schon in dem Moment deine Führung auf, in dem du ihm mittels Schlepp nicht erlaubst "seine" Hündin zu verteidigen.

    Natürlich irgendwann gibt er auf und schließt sich dann "freiwillig" (? oder doch eher notgedrungen?) deiner Führung an.

    Wirklich freiwillig wäre es nur dann, wenn du ihm eine andere Handlungsweise nicht unmöglich machst.

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    Vielleicht können wir uns darauf einigen, dass der Halter seinen Hund kennen muß und in der Lage sein muß, sein Verhalten zu kontrollieren. Entweder über Gehorsam oder auch über Hilfsmittel. Die "richtige" Reaktion wird immer von der Persönlichkeit der betreffenden Individuen abhängen.


    Darauf können wir uns einigen :D :gut:

    Du gehst das falsch an :D

    Du musst dich doch freuen :yes: Soo viele tolle Übungsmöglichkeiten :gut:

    Ärgere dich nicht darüber, dass dein Hund so :headbash: ist, sondern freu dich, dass du deine theoretisch erarbeiteten Problemlösungstheorien sofort am Objekt erproben kannst ;)

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    Aber anscheinend gelingt das nicht jedem Hundehalter. (vielleicht ist es auch nicht mit jedem Hund machbar :ka: )


    Genau diese Frage beschäftigt mich momentan. Ich denke ehrlich gesagt, dass es meist am Halter liegt (und seiner Einstellung) denn merkwürdigerweise zeigt sich ein solches Verhalten meist bei den verschiedenen Rüden eines Halters immer wieder, während andere Halter nie so große Probleme damit haben. Auch wenn es natürlich rassebedingte und individualbedingte Unterschiede unter den Rüden gibt und auch die zu berücksichtigen sind. Meiner Meinung nach muss es aber immer klares Ziel des Halters bleiben, seinem Rüden ein solch eigenmächtiges Verhalten "abzugewöhnen".

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    Vielleicht ist das ein Unterschied, wenn man ehemaligen Straßenhund hat.


    Ich denke je nachdem wie selbstständig ein Hund ist und welche Erfahrungen er in Notsituationen gemacht hat, wird er reagieren.

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    Wobei ich auch weitergehe, wenn sich der Ärger nur anbahnt. Tut der andere Hundehalter das selbe, hat sich die Situation immer aufgelöst wie beschrieben. Und die Hunde waren froh, aus der Situation raus zu sein.


    Und genau da liegt der Hase im Pfeffer begraben. Viele Hunde greifen nur an, weil sie ihren Hundehalter hinter sich wissen, manche sehen ihren Hundehalter auch als Ressource, die es zu verteidigen gilt. In diesen Fällen bringt das Weggehen des Hundehalters des angreifenden Hundes natürlich etwas. Bei meinem Hund würde es nichts bringen, der ist zu selbstständig und agiert unabhängig davon, ob ich gehe oder bleibe. Im Gegenteil würde er eine Nichteinmischung von meiner Seite als "Okay" verstehen, die Sache selbst zu regeln.


    Amy und Jana
    Oh, da muss man den ganzen Umgang mit dem Hund betrachten. Meist findet man dort schon einige Nachlässigkeiten, die den Hund dann im Endeffekt dazu veranlassen selbst regeln zu wollen/zu müssen.
    Kurz gesagt ist die Lösung, dem Rüden zuächst einmal jegliche Verantwortung abzunehmen.