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Aber anscheinend gelingt das nicht jedem Hundehalter. (vielleicht ist es auch nicht mit jedem Hund machbar
)
Genau diese Frage beschäftigt mich momentan. Ich denke ehrlich gesagt, dass es meist am Halter liegt (und seiner Einstellung) denn merkwürdigerweise zeigt sich ein solches Verhalten meist bei den verschiedenen Rüden eines Halters immer wieder, während andere Halter nie so große Probleme damit haben. Auch wenn es natürlich rassebedingte und individualbedingte Unterschiede unter den Rüden gibt und auch die zu berücksichtigen sind. Meiner Meinung nach muss es aber immer klares Ziel des Halters bleiben, seinem Rüden ein solch eigenmächtiges Verhalten "abzugewöhnen".
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Vielleicht ist das ein Unterschied, wenn man ehemaligen Straßenhund hat.
Ich denke je nachdem wie selbstständig ein Hund ist und welche Erfahrungen er in Notsituationen gemacht hat, wird er reagieren.
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Wobei ich auch weitergehe, wenn sich der Ärger nur anbahnt. Tut der andere Hundehalter das selbe, hat sich die Situation immer aufgelöst wie beschrieben. Und die Hunde waren froh, aus der Situation raus zu sein.
Und genau da liegt der Hase im Pfeffer begraben. Viele Hunde greifen nur an, weil sie ihren Hundehalter hinter sich wissen, manche sehen ihren Hundehalter auch als Ressource, die es zu verteidigen gilt. In diesen Fällen bringt das Weggehen des Hundehalters des angreifenden Hundes natürlich etwas. Bei meinem Hund würde es nichts bringen, der ist zu selbstständig und agiert unabhängig davon, ob ich gehe oder bleibe. Im Gegenteil würde er eine Nichteinmischung von meiner Seite als "Okay" verstehen, die Sache selbst zu regeln.
Amy und Jana
Oh, da muss man den ganzen Umgang mit dem Hund betrachten. Meist findet man dort schon einige Nachlässigkeiten, die den Hund dann im Endeffekt dazu veranlassen selbst regeln zu wollen/zu müssen.
Kurz gesagt ist die Lösung, dem Rüden zuächst einmal jegliche Verantwortung abzunehmen.