Beiträge von *Sascha*

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    Wenn wir Hunde aus der Tötung holen - bzw aus einem "normalen" französichen TH, dann bezahlen wir dafür, daß die Hunde reisefertig sind. Sprich, sie sind geimpft, gechippt und haben einen EU-Pass. Eine Schutzgebühr wie hier gibt es da nicht.

    Gruß, staffy


    In dem Fall sehe ich kein Problem. Wenn ich Platz im Tierheim habe, dann klar, warum auch nicht.

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    Glaubst du wirklich, dass die breite Masse so denkt ?
    Ich nicht, sonst hätten gerade die Vermehrer mit ihren "Rassehundwelpen" keinen reissenden Absatz.


    Nein, das denke ich nicht, aber wir waren doch auf einem Ausflug nach Utopia ;)
    Wenn Menschen gerne einen Hund "einer bestimmten Marke" haben möchten, dann sollen sie sich diese Marken züchten. Ich wehre mich nur dagegen dieses "Markenzüchten" als das Non-Plus-Ultra hinzustellen und alles daneben zu verteufeln.

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    Ich habe auch vom Prinzip her nichts gegen Labra- oder weiss-der-Teufel-was-Doodles, ich mag es nur nicht, wenn man die Leute auf gut deutsch gesagt verar****t .
    Ein Markt, der hauptsächlich bedient wird aus Kreuzungen der F1-Generation zu horrenden Preisen und auch noch mit Versprechungen, die nicht eingehalten werden können - wer braucht denn so etwas ?
    2000 USD für einen Welpen aus einer Zucht, für die es keine genauen Vorgaben und Maßstäbe gibt - das rechtfertigt doch in keiner Weise den Preis und den Hype um den "Hypoallergenen Hund"...


    Nun habe ich nicht viel Ahnung von der -doodle-Zucht, allerdings erinnere ich mich aus dem Biounterricht noch sehr gut daran, dass gerade die F1-Generation sehr einheitlich ausfallen soll und auch in der Landwirtschaft macht man sich durch gezielte Kreuzungen den Heterosis-Effekt zu Nutze.
    Mir ist es im Prinzip völlig egal, was mit diesen -doodle Hunden ist. Der Markt bestimmt den Preis und wenn die Nachfrage nach diesen Hunden eben da ist, dann werden halt mehr produziert und die vorhandenen zu höheren Preisen abgegeben.
    Gehen wir nun weiter davon aus, dass ihr Recht habt und diese Hunde tatsächlich immer so vermehrt werden, dass die Gesundheit der Nachkommenschaft keine Berücksichtigung findet. Soll ich das nun besser oder schlechter finden, als irgendeine x-beliebige "Qualzucht" unter dem Mantel des VDH?
    Für mich gibt es nur gute, weniger gute, eher schlechte und ganz schlechte Hundezüchter/-vermehrer. Ob es sich bei den Welpen dann um Rassehunde mit VDH-Papier oder mit anderem Papier oder ganz ohne Papier, um Mischlinge oder Kreuzungen handelt, das ist mir - ehrlich gesagt - egal.

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    Also suchen sie sich einen Partner für diesen, der sowohl phänotypisch möglichst viele Ähnlichkeiten aufweist als auch von Verhalten und Temperament her ihrem Hund ähnelt mit dem Ziel, den Elterntieren möglichst ähnliche Welpen zu erhalten...

    :hust:


    Nö, weil dann wären wir wieder am Ausgangspunkt, nämlich der Rassehundezucht nach hauptsächlich phänotypischen Gesichtspunkten.

    Ich habe absichtlich nichts gegen "Zucht" gesagt, weil gegen eine Zucht, die allein nach Gebrauchsqualität und Gesundheit selektiert habe ich rein gar nichts, im Gegenteil.

    Will ich einen guten Hütehund, so interessieren mich in erster Linie die Hüteeigenschaften der Vorfahren und deren "Langlebigkeit". Mir ist es jedoch völlig egal, ob die Hunde gefleckt waren oder Kippohren hatten.

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    :gut:

    ...wie im Paradies. :baby-huepf:

    zustimmende Grüsse ... Patrick


    Streuner an die Macht :D ;)

    Wie wäre es denn zunächst einmal, wie früher :lol: , nach Gebrauchswert zu sortieren. Wozu braucht es einen einheitlichen Phänotyp?
    Ich brauche den nicht, im Gegenteil, ich finde es schrecklich, wenn sich viele Hunde so ähneln.
    Warum werden Farben ausgeschlossen? Warum werden Fellvarianten ausgeschlossen? Warum werden Schlapp-, Steh- oder Knickohren ausgeschlossen? Wozu brauchen wir Hunde mit besonders spitzer/platter Nase oder tiefergelegtem Hinterteil?

    Wozu diese verrückte, teilweise schon fanatische und sich nach außen hin abgrenzende Rassehundezucht, die in erster Linie nach Phänotyp sortiert?

    Zumindest eines ist klar, tust du nichts, so wirst du früher oder später, eher früher einen Wurf nach dem anderen haben.

    Möglichkeiten gibt es allerdings viele:
    Räumliche Trennung, Kastration, Sterilisation, Urlaub nehmen ... oder arbeitslos werden ...

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    https://www.dogforum.de/viewtopic.php?…chippen&start=0

    darauf berufe ich mich. Aber jeder sagt doch was anderes. Jetzt hört es sich so an, als ob TÄ sich da nicht immer dran halten :schockiert:


    Also, der EU-Heimtierausweis geht auf diese Verordnung zurück:
    Verordnung (EG) Nr. 998/2003

    Nur zu diesem Zweck, also der Verbringung eines Heimtieres ins Ausland wurde dieser neue EU-Ausweis eingeführt. Es macht also nur Sinn den EU-Ausweis ausstellen zu lassen, wenn man ihn dann auch vollständig ausfüllt (also mit aktiver Kennzeichnung). Ob es nun explizit verboten ist einen EU-Ausweis ohne Chip oder Tätowierung (noch bis 2011 erlaubt) auszustellen kann ich nicht sagen, es macht aber keinen Sinn, weil der Ausweis dann nicht gültig ist!

    Die Ausstellung eines EU-Ausweises ist jedoch keine Pflicht, ebensowenig wie die aktive Kennzeichnung bundesweit Pflicht ist. Lässt man sein nicht aktiv gekennzeichnetes Heimtier impfen, so erhält man in der Regel einen normalen kostenlosen Impfpass vom TA. Und auch wenn man den Hund chippen lässt, so muss man sich keinen EU-Ausweis ausstellen lassen.

    Das wird wohl jeder Tierarzt anders halten. Der eine trägt halt den momentanen Besitzer ein, der andere nur, wenn es nicht mehr der Züchter ist und der dritte gibt das Ding blanko mit und lässt die Besitzer den Schreibkram übernehmen.

    Spielt alles keine Rolle und ist völlig egal.
    Zum Eigentumsnachweis taugt der Pass eh nicht, es geht nur um die eindeutige Identifikation des Tieres, die ist durch den Chip gegeben.
    Wer da als Besitzer drin steht ist nebensächlich ... und wenn es der dritte Vorbesitzer wäre - es wäre egal.