Beiträge von *Sascha*

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    Der "nette" Mann meinte halt, dass es nicht gut für die Knochen ist (nachvollziebar) und dass der Hund nicht ihn die Höhe gehen kann, wenn er zu schwer ist.


    Die Aussage ist schon völliger Quatsch. Das Problem ist ja gerade, dass der Welpe durch zu viel Futter zu schnell in die Höhe schießt. Welpen speichern weniger Fett als erwachsene Hunde, sie setzen die zugeführte Energie sofort in Wachstum um. Deswegen ist die übliche Überprüfung des Futterzustandes, wie man ihn bei älteren Hunden macht, bei Welpen wenig aussagekräftig. So zu füttern, dass man möglichst optimale Wachstumsraten erzielt, das ist die Herausforderung.
    16 kg mit 15 Wochen ist selbst für einen Goldie-Rüden schon etwas viel.

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    Sorry, aber da habe ich eine andere Meinung. Ich finde schon, daß man mit einer heißen Hündin nicht unbedingt dorthin gehen sollte, wo man schon vorher weiß, daß man Rüden trifft.


    Darum geht es nicht.
    Tatsache ist, dass es immer Auslöser geben wird, die einen "Angriff" für den Hund notwendig erscheinen lassen. Es geht aber nicht an, dass sich ein Hund oder mehrere einfach auf einen anderen Hund stürzen, nur weil der sich ihrer Ressource nähert, daran muss man als Hundebesitzer arbeiten, seinen Hund auch in solchen Situationen zu kontrollieren.
    Natürlich tut der Hund aus seiner Sicht nichts falsches, aber wir leben nun einmal in einer eng besiedelten Gesellschaft und hier finden Hundebegegnungen nicht mehr nur innerhalb eines Rudels statt, wo der Status der einzelnen Hunde geklärt ist. Rudelfremde Hunde würden sich unter natürlichen Umständen überhaupt nicht begegnen, da sie sich aus dem Weg gehen würden. Vón unserem Hund wird verlangt, dass er sich sein "Territorium" mit rudelfremden Hunden teilt und sich ihnen gegenüber zumindest neutral verhält. Das liegt keinem Hund im Blut, das muss ein Hund erst lernen!

    Übrigens läuft bei uns auf dem Platz auch schon mal eine läufige Hündin mit herum, ohne dass sich die ausgewachsenen intakten Rüden (das letzte Mal waren es mindestens 6) an den Kragen gehen.

    Natürlich verstehe ich aber auch das Problem in der Situation, da es leider unter Hundehaltern nicht üblich ist, mit dem "Problem" läufige Hündin normal umzugehen.
    Ich persönlich freue mich jedoch immer, wenn jemand seine läufige Hündin mitbringt, denn nur so kann ich mit meinem Rüden auch diese Situationen üben.

    Zum Stronghold:
    Doch, du darfst den Hund natürlich anfassen, nur nicht unbedingt an den Stellen, an denen du das S. aufgetragen hast. Wenn es eingezogen ist, dann kannst du ihn auch wieder überall anfassen ;)
    Worauf du allerdings achten solltest ist, dass du mit deinem Hund in den nächsten 48 Std. nicht unbedingt durch starken Regen läufst, ebenso in dieser Zeit den Hund nicht baden oder duschen.

    Zur frühen Impfung:
    Das "Problem" bei einem jungen Hund ist, dass er noch eine Zeit nach der Geburt durch maternale Antikörper geschützt ist, die den Erfolg einer Impfung verhindern können. Andererseits kann durch eine zu späte Impfung ein Zeitfenster entstehen, in dem der Hund nicht geschützt ist. Daher ist man in den letzten Jahren dazu übergegangen einen Welpen 3x zu impfen, nämlich mit 8, 12 und 16 Wochen. Dadurch soll sichergestellt werden, dass tatsächlich eine belastbare Immunität entsteht. Impft man dagegen erst nach der 12. Woche, so gelten 2 Impfungen im Abstand von 4-8 Wochen als ausreichend. Tollwut wird generell erst nach der 12. Woche geimpft.

    Zur Tollwut-Impfung:
    Ich würde NIEMALS bei einem Hund auf die Tollwutimpfung verzichten, da sowohl Hund als auch Katze im Falle eines Tollwutverdachts eingeschläfert werden MÜSSEN, wenn sie nicht geimpft sind. Die Gefahr wäre mir viel zu groß, wie häufig trifft unser Hund mit anderen Hunden zusammen, deren Impfstatus wir nicht kennen. Auch begleitet der Hund uns weit häufiger als andere Haustiere in Gebiete in denen wir die Tollwutgefahr nicht einschätzen können. Können wir das überhaupt irgendwo? Wo heute noch kein Tollwutgebiet war, kann morgen schon eines sein. Die Tollwut-Impfung halte ich also für ein absolutes MUSS.

    Zur "Zecken-Impfung" (Borreliose-Impfung):
    Kann ich nicht viel sagen, da mein Hund nicht dagegen geimpft ist. Tatsache ist, dass diese Impfung nur gegen einen Stamm wirkt (Allerdings den, auf den die meisten Symptome zurückzuführen sind) Eine Kreuzreaktion auf andere Borreliose-Stämme gibt es wohl nicht und da die Impfung auch nicht so gut verträglich sein soll, ist sie umstritten.
    Über die Gefährlichkeit der Borreliose für den Hund lässt sich ebenfalls streiten.

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    gibt es nicht irgendwas, was den Körper nicht so sehr belastet aber wirklich wirkt?


    Nein.
    Wobei es eher selten ist, dass eine Wurmkur das Immunsystem eines Hundes so stark belastet. Meist entstehen die Probleme mit der Wurmkur erst, wenn das Tier schon stark verwurmt ist, dann belastet allerdings nicht die Wurmkur selbst, sondern der massenweise Abgang der (toten) Würmer.

    Natürlich gibt es aber auch Hunde, die nur auf die Wurmkur reagieren.

    Im Großen und Ganzen gibt es drei verschiedene Wirkstoffgruppen, die jeweils verschieden auf den Organismus wirken.
    Das sind einmal die Benzimidazole, die Pyrantelembonate (wirken ausschließlich im Darm) und die Avermectine/Milbemycin.
    Ein vierter, das Praziquantel, wirkt gegen Bandwürmer.

    Ich würde es also, wenn dein Hund auf eine Gruppe stark reagiert hat, zunächst einmal mit einer anderen versuchen.