Zum Stronghold:
Doch, du darfst den Hund natürlich anfassen, nur nicht unbedingt an den Stellen, an denen du das S. aufgetragen hast. Wenn es eingezogen ist, dann kannst du ihn auch wieder überall anfassen 
Worauf du allerdings achten solltest ist, dass du mit deinem Hund in den nächsten 48 Std. nicht unbedingt durch starken Regen läufst, ebenso in dieser Zeit den Hund nicht baden oder duschen.
Zur frühen Impfung:
Das "Problem" bei einem jungen Hund ist, dass er noch eine Zeit nach der Geburt durch maternale Antikörper geschützt ist, die den Erfolg einer Impfung verhindern können. Andererseits kann durch eine zu späte Impfung ein Zeitfenster entstehen, in dem der Hund nicht geschützt ist. Daher ist man in den letzten Jahren dazu übergegangen einen Welpen 3x zu impfen, nämlich mit 8, 12 und 16 Wochen. Dadurch soll sichergestellt werden, dass tatsächlich eine belastbare Immunität entsteht. Impft man dagegen erst nach der 12. Woche, so gelten 2 Impfungen im Abstand von 4-8 Wochen als ausreichend. Tollwut wird generell erst nach der 12. Woche geimpft.
Zur Tollwut-Impfung:
Ich würde NIEMALS bei einem Hund auf die Tollwutimpfung verzichten, da sowohl Hund als auch Katze im Falle eines Tollwutverdachts eingeschläfert werden MÜSSEN, wenn sie nicht geimpft sind. Die Gefahr wäre mir viel zu groß, wie häufig trifft unser Hund mit anderen Hunden zusammen, deren Impfstatus wir nicht kennen. Auch begleitet der Hund uns weit häufiger als andere Haustiere in Gebiete in denen wir die Tollwutgefahr nicht einschätzen können. Können wir das überhaupt irgendwo? Wo heute noch kein Tollwutgebiet war, kann morgen schon eines sein. Die Tollwut-Impfung halte ich also für ein absolutes MUSS.
Zur "Zecken-Impfung" (Borreliose-Impfung):
Kann ich nicht viel sagen, da mein Hund nicht dagegen geimpft ist. Tatsache ist, dass diese Impfung nur gegen einen Stamm wirkt (Allerdings den, auf den die meisten Symptome zurückzuführen sind) Eine Kreuzreaktion auf andere Borreliose-Stämme gibt es wohl nicht und da die Impfung auch nicht so gut verträglich sein soll, ist sie umstritten.
Über die Gefährlichkeit der Borreliose für den Hund lässt sich ebenfalls streiten.