Beiträge von *Sascha*

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    Naja gut, ob man nun Erwartung sagt, oder Ziel war mir in dem Moment egal.
    Ist zwar ein großer Unterschied, hab ich aber beim Schreiben nicht so genau genommen. Man könnte auch sagen, dass das da oben meine Ziele sind.


    Es ist ja auch völlig okay, wenn man sich Ziele steckt und für die Erarbeitung dieser Ziele einen gewissen Zeitraum feststeckt und damit eben auch eine gewisse Erwartungshaltung erlangt.

    Ich tu das eben nicht so. Ich habe Ziele, weil ich sonst gar nicht mit meinen Tieren arbeiten könnte, aber ich setze mir keinerlei Zeitlimit. Ich arbeite auch nicht kontinuierlich nur an einem Ziel und dann am nächsten usw. Ich habe immer sehr viele Baustellen an denen ich zeitgleich arbeite, häufig ruht auch eine Baustelle mal eine ganze Zeit, wenn ich merke, dass ich nicht weiter komme oder einfach momentan keine Muße habe, speziell an dieser Baustelle zu arbeiten. Dann verhindere ich an dieser Stelle nur, dass sich ein falsches Verhalten festigt und arbeite an anderen Baustellen, ich entscheide das nach Lust und Laune! Nach meiner und der des Hundes.

    Vielleicht wird jetzt klar, warum ich absolut nicht dazu in der Lage bin Erwartungen zu formulieren. :?

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    Ich habe mich Damals mit einer Wasserpistole bewaffnet und Ben jedes mal abgeschossen, wenn er auch nur ein Anzeichen von Aufreiten startete.
    Ich kann nur sagen-es hat wunder bewirkt!!!!!
    Es hat zwar eine Weile gedauert, da immer mal wieder ein Versuch gestartet wurde-aber irgendwann hat er es nicht mehr versucht und seit dem ist Ruhe!!!


    Ich denke, die Stichworte sind konsequent, bestimmt und im Ansatz, die Methode ist da eher zweitrangig. Und natürlich muss man sich bewusst machen, dass eine über Jahre gefestigte Verhaltensweise viel schwerer zu ändern ist als eine, die der Hund gerade für sich entdeckt.

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    Oder er muss mal an den Falschen geraten ;)


    Ein häufiger Wunsch, der leider gar nicht hilft. Hunde sind ja nicht dumm, die wissen schon genau bei wem sie mit diesem Verhalten durchkommen und bei wem nicht. Da ein Hund aber, wenn er nur von wenigen Hunden in die Schranken gewiesen wird, genügend andere "Ausweichopfer" hat wird er sein Verhalten nicht ändern, sondern nur diese Rüden meiden. Erfolg also gleich Null. Entscheident ist, dass Hund auch lernen muss, wie man es anders macht. Das geht nur, wenn man ihn dazu zwingt bzw. ihm überhaupt die Chance dazu gibt, es anders zu versuchen.

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    Vielleicht kann man das Thema ja ein bißchen lockern, in dem jeder schreibt was er von seinem eigenen Hund in dem Alter erwartet. Also rein auf die eigene Person und den einen speziellen Hund bezogen.


    Ich kann gerne berichten, was mein Hund in einem bestimmten Alter konnte, aber nicht, was ich von ihm erwartet habe.
    Ich arbeite mit meinem Hund und ich habe Ziele, aber ich habe und hatte nie die Erwartung, dass mein Hund eine bestimmte Sache bis zu einem bestimmten Zeitpunkt können sollte.
    Manche meiner Ziele werden auch nie in Perfektion erreicht werden und auch das stürzt mich nicht ins Unglück :D

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    Der Rüde lebt zusammen mit Chinie und diese vergöttert Aaron. Vielleicht ist er "eifersüchtig", vielleicht will er sie verteidigen, vielleicht mag er Aaron einfach nicht. Auf jeden Fall knurrt und bellt er Aaron bei jeder Begegnung immer an.


    Wenn ich die ganze Zeit angekläfft und angeknurrt werden würde, dann wäre ich auch irgendwann mal sauer! Dein Aaron scheint ja wirklich ein sehr duldsamer Hund zu sein, wenn er erst jetzt reagiert. Aber, ich würde es gar nicht so weit kommen lassen und meinen Hund aus der Situation nehmen, wenn der andere Halter seinen Hund nicht unter Kontrolle hat. Deiner ist noch jung und unsicher in seinem Sozialverhalten, der soll man sein ausgeglichenes und ruhiges Gemüt behalten und nicht wegen dem Verhalten anderer Hunde ganz kirre werden.

    Wenn ich in HH bin, dann hat Sascha auch ein Halsband mit Steuermarke um ;) Hier auf dem Dörpen nicht. Sollte Sascha mal abhanden kommen, dann ist da nur der Chip und die Registrierung bei Tasso.
    Allerdings läuft er außerhalb des Ortes eh nicht frei und im Ort kennt man ihn eigentlich.

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    wie kann man solche situationen am besten entschärfen?


    Meiner Erfahrung nach eben genau so wie du es tust. Konfrontieren, trennen und korrigieren.
    Bei uns sind immer mal wieder "solche" Hunde mit auf dem Platz und genau so wird es dann dort auch durch die Trainer gehandhabt. Das Kontrollverhalten wird rigoros abgebrochen und korrigiert.

    Wenn du allerdings immer wieder korrigieren musst, dann könnte es auch sein, dass du nicht deutlich genug wirst?