Beiträge von *Sascha*

    Zitat

    Snoopy pinkelt alles an, was im Weg steht :roll:


    Vielleicht solltest du dann ein wenig üben, dass er nicht mehr alles anpinkelt ;)

    Ansonsten, es gibt auch genügend Hündinnen, die ordentlich markieren. Kannst also auch mit einer Hündin Pech haben.

    Erziehung ist alles :lol:

    Jepp, das geht.

    ... und ich gebe auch zu, dass ich da sehr viel wert drauf gelegt habe ;)

    Unser alter Hund war eben auch so ein Landei, der sich zwar auch in der Stadt immer gut benommen hat, aber doch aufgeregter und unruhiger war.

    Für Sascha ist die Situation Stadt usw. normal. Auch wenn wir nicht so häufig in der Stadt sind hat er dort in der Regel keinen Stress (und er zeigt Stress recht schnell an).
    Egal, ob überfüllter Weihnachtsmarkt, Kaufhaus oder Restaurant, er passt sich an, stört nicht und findet überall seine Freunde.
    Schlafen kann er sowieso überall wo ich länger als 5 min Pause mache, egal ob an der Bushaltestelle, in der S-Bahn oder in der Umkleide im Kaufhaus :D

    Zitat

    Wenn man nach der Einstellung und Auffassung vieler Leute geht, dann dürften sich nur Rentner, Hausfrauen(-männer) und Langzeitarbeitslose einen Hund holen....denn die sind zu Hause - meistens jedenfalls :headbash:

    Bei so einer Einstellung bekomme ich die Krise.


    Witzig, dass immer wieder diese Überlegung gepostet wird. Ich kann mich nicht daran erinnern jemals von einem Gegner des langen Alleinbleibens ähnliches gehört zu haben. :?

    Das einzige, was ich zur Berufstätigkeit pauschal sagen mag: Vollzeit und Singlehaushalt wird schwierig (nicht unmöglich!).

    Im Prinzip kommt es immer auf den Einzelfall an.
    Allerdings darf man eben auch nicht vergessen, dass ein Tag (nur) 24 Stunden hat.
    Und es bleibt die Frage: "Was erwartet der Hund von seinem Tag?!"

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    Jo, ich ärgere mich dann aber nicht "weil ich zuviel gequatscht habe", sondern weil mir der Kontrollverlust über mich selber dann so bewußt wird.


    Hihi, nein ich ärgere mich auch nicht über das viele Quatschen, sondern ich bemerke daran, dass ich das Gefühl habe "zu viel gequatscht zu haben, dass ich wieder einmal "zu laut, zu fordernd, zu ungeduldig" gewesen bin. Ich weiß nicht, wie ich das Gefühl sonst anders beschreiben soll :? Man fühlt sich so ausgebrannt, aber eben nicht gleich heiser.

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    Zum Glück passierts nur noch sehr selten, ich hasse es nämlich wenn ich die Kontrolle über mich und mein Verhalten verliere..*Selbstkontrollfreak ist*.


    Ja, und vorallem ist es einfach ein NoGo, wenn man mit Tier oder Mensch arbeitet. Man darf sich ja ärgern, aber man muss noch wissen, dass man sich ärgert und was man da gerade veranstaltet deswegen und man muss seinen Ärger kontrollieren können.
    Wenn ich mir eine Arbeitssituation schaffe, dann ist das auch kein Problem und zumindest bemerke ich es außerhalb dieser Situationen mittlerweile relativ schnell, wenn es bei mir gerade anfängt verquer zu laufen und kann entsprechend gegensteuern.
    Gerade beim Hund treten diese Situationen jedoch gehäuft auf, da ich den fast immer um mich habe, auch wenn ich gerade anderweitig beschäftigt bin. Gerade hier musste ich lernen mich auch mal selbst zu entlasten, auch wenn das heißt, dass der Hund eben nicht frei läuft sondern z.B. an der Leine bleibt und irgendwo angebunden wird. Gerade bei dieser Konsequenz (mich selbst nicht zu überfordern), da hab ich anfangs viel zu viele Fehler gemacht, an denen wir heute noch ziemlich zu knabbern haben.

    Zitat

    Wenn mein Kleintier ein Stöckchen im Schnabel hat und ich sage mit normaler Stimme "aus" (oder "hey Jule gib`s her" ), spuckt sie es mit einer Wahrscheinlichkeit von 90% aus.
    Nimmt sie ein verdächtiges Stück Wurst und meine etwas panische Stimme ruft ein lautes "AUS", spuckt sie es mit einer Wahrscheinlichkeit von 99,9999% aus.


    Das kann aber auch zu Fehlverknüpfungen führen. So bei Sascha geschehen, der irgendwann genau wusste, dass er bei lauten Kommandos, die besten Chancen hat ein Kommando zu ignorieren. Ein lautes NEIN führte zum Durchstarten, ein leises "nein" und darauf folgendes ruhiges "Platz" oder "Komm" wurde dagegen weiterhin gut befolgt.

    Dummerweise neige ich dazu laut zu werden, wenn ich gestresst bin und ungeduldig werde.

    Aber immerhin weiß ich, dass das einer meiner größten Fehler ist :lol:

    Und Einsicht ist ja bekanntlich der erste Schritt zur Besserung.

    Die besten Erfahrungen mache ich tatsächlich auch mit ruhigen kurzen und klaren Kommandos.
    Auch nenne ich eigentlich immer zuerst den Namen des Hundes, da Sascha sonst häufig Probleme damit hat das Kommando richtig zuzuordnen. Ebenso hat Sascha Probleme damit sich zu konzentrieren, wenn von überall herum gequatscht wird. Ein klares und ruhiges "Sascha Sitz" hilft ihm da ungemein, sich auf das Wesentliche zu besinnen. Die Lautstärke spielt dabei allerdings kaum eine Rolle. Nur bei starker Ablenkung ist es manchmal sinnvoll die Lautstärke zu erhöhen, das dann aber nur aus der Not heraus. Bei Sascha erkennt man auch sehr schnell, wenn die Reizlage zu hoch war, dann wird nämlich aus jeglichem Kommando ein PLATZ. :hust:

    Einen Vorteil hat das Leisesprechen noch, man hat nach dem Spaziergang/dem Training ein viel besseres Gefühl :gut:
    Wenn ich merke, dass ich wiedermal viel zu schnell laut geworden bin :/, dann merke ich das sehr schnell daran, dass ich das Gefühl habe viel zu viel geredet zu haben :headbash:

    Habt ihr den angeleinten Hund denn zu Aaron gelassen? :?

    Normalerweise führt man einen angeleinten Hund so, dass er nicht mit den unangeleinten in direkten Kontakt kommt. Ebenso haben sich die unangeleinten Hunde nicht um den angeleinten zu scheren, egal welchen Terror dieser Macht.
    Wenn man merkt, dass der eigene Hund mit dieser Situation überfordert ist, dann bricht man die Situation ab und einer der Hunde muss weiter auf Abstand gehen.

    Wie gesagt, egal ob nun mit oder ohne Leine, die Situation hätte so nicht "eskalieren" müssen. Es geht also weniger um die Frage, ob dein Hund hätte reagieren dürfen, sondern mehr darum, warum er überhaupt hat reagieren müssen.

    Wolltest du dich nicht in der Zeit auch um den Kleinen von KleinerSchatz kümmern oder ist das nicht mehr aktuell?

    Ansonsten bin ich auch eher der Meinung, mit dem Zweithund solange zu warten bis der Ersthund gefestigter ist (und damit meine ich eben nicht nur den Gehorsam). Optimal finde ich mind. 2-4 Jahre Abstand zwischen den Hunden.

    ... und 7 Monate? Sorry, aber der richtige Spaß geht jetzt erst los :lol: