Beiträge von *Sascha*

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    Aber wenn er an der Schlepp hört, muss man es doch irgendwann auch mal ohne Schlepp versuchen?


    Sicher, wenn sich die Schlepp überflüssig gemacht hat, dann kommt der große Moment ... und das Risiko :lol:

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    Wenn ich meine rufe, hörte sie eigtl. immer - solange nichts Anderes interessanter ist :D
    Wie soll ich das dann üben ohne ihr ein Kommando zu geben?


    Was soll sie denn lernen? Dass sie immer kommen muss? Oder doch nur dann, wenn du gerade interessanter für sie bist?
    Also Schlepp dran, solange bis der Rückruf sicher sitzt - immer.

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    Aber es gibt Situationen, in denen ich mir sicher bin!!! und dann eben rufe, aber er kommt trotzdem nicht. (Meistens ist das schon an der SL, also zieh ich ihn dann zu mir.)


    Diese Situationen sollten eben IMMER an der Schleppleine sein. Daher vorausschauender Handeln und den Hund wirklich nur da von der Leine lassen wo du ziemlich sicher auf eine Einflussnahme verzichten kannst.

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    Es war auch schon öfter so, dass er zu einem Hund rennen wollte, ich gerufen habe und er dann umgedreht ist.


    Jo, und manchmal eben nicht und genau dieses manchmal zerstört deine ganze Arbeit. Hat er einmal raus, dass er nicht hören muss, wenn die Schleppe ab ist, dann hast du ein riesiges Problem (Spreche da leider aus Erfahrung :/) Konsequenz bei der Schleppleinenarbeit und Kommandogebung ist nervig, ich weiß, aber leider absolut nötig. Das Schlimmste was passieren kann ist, dass ein Hund herausfindet, dass er ein Kommando in bestimmten Situationen ignorieren kann.

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    Also wann kann ich mir sicher sein?


    Meine Trainerin hatte dazu eine eindeutige Antwort: Wenn er an der Schleppleine ist.

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    Einmal hat er sich von einem Hund hetzen lassen und ist wirklich weit gerannt. Der andere Hund hat sich auch nicht abrufen lassen und sie sind immer näher an den Weg gekommen, der irgendwann zu einer Straße führt...


    Das ist ein Notfall und fällt somit unter den Ausnahmeparagraphen :D

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    und trotzdem ist es eben schon passiert, dass er weggerannt ist.


    Und genau das gilt es eben in jedem Fall zu verhindern. Im Besten Fall indem man eben solche Situationen meidet, in denen das passieren könnte. Ableinen nur da, wo er eben auch mal ein paar mehr Meter weglaufen kann, ohne dass es ein Drama ist und ihr rufen müsst.

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    Und da hört er dann auch nicht mehr...


    Wie kann das sein? :?

    Wo ihr doch gar keine Kommandos gebt, wenn der Hund nicht an der Schleppleine ist ... ;)

    Das ist doch Regel Nr. 1!
    Niemals ein Kommando geben, wenn man nicht sicher ist, dass das Kommando auch eingehalten wird oder man es durchsetzen kann, es sei denn, es handelt sich um einen Notfall!

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    Sie kratzt sich immer noch...obwohl sie behandelt wurde!! Und es wird einfach nicht besser!


    Dann würde ich sie nochmal behandeln, diesmal mit einem anderen Wirkstoff. Gegen manch einen Wirkstoff sind die lieben Flöhe teilweise leider schon resistent.
    Ich hab sehr gute Erfahrungen mit Advantix (Permethrin) gemacht. Dagegen schlechte z.B. mit Frontline.

    Da wir hier ziemlich viele unkastrierte Kater haben spielt es populationstechnisch überhaupt keine Rolle, ob meine Kater kastriert sind oder nicht.
    Die unkastrierten Katzen bekommen hier alle regelmäßig, also 2x im Jahr ihre Würfe. Die Frühjahrskatzen kommen häufiger durch, die Herbstkatzen verrecken im Winter, wenn sie nicht vorher schon einem gewaltvollen schnellen Tod sterben.
    Und auch in einer netten Vorstadtsiedlung würde ich behaupten schaffen sehr wenige Kater alle unkastrierten Katzen. Deswegen kann populationstechnisch die Lösung nur sein alle Katzen zu kastrieren.

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    Edit: Ich habe meine Katzen alle kastriert, weil ich 1. keine Welpen haben will die ich dann nicht vermitteln kann, 2. nicht will, dass meine Miezen so weit weg laufen und 3. das Risiko das sie FIP FIV oder FelV bekommen nicht eingehen will.


    Wegen 2 und 3 sind auch meine Kater kastriert, allerdings erst spät (Ich kastriere sie immer, wenn sie anfangen zu streunen). Wegen 1? Nun ja, es wäre dann sicher sinnvoller bzgl. der Katzenpopulation, dass ich mir zwei beliebige Katzen vom Nachbarhof schnappe und kastrieren lasse. Das Problem ist doch, ein einziger intakter Kater kann ziemlich viele rollige Katzen beglücken, da nützt es auch nichts, wenn alle anderen kastriert sind.

    Prügeln tun sich meine kastrierten Kater und auch Katzen immer noch. Alle fremden Katzen (egal ob kastriert oder nicht) werden hemmungslos vertrieben.

    :D Ja, ich bekomme eigentlich auch immer nur positive Rückmeldungen, die Verkäufer und Passanten sind immer ganz fasziniert von dem lieben, gehorsamen :hust: Hund. Und Sascha ist ja nun wirklich kein kleiner Hund.

    Witzig auch immer, wenn man so träumend durch die Fußgängerzone schlendert und es plötzlich ruckt, weil Hund sich mal wieder mit einem Passanten unterhält :headbash:

    Warum brüllen?

    Wenn er das Nein kennt, dann sollte er hören. Ansonsten das Nein nochmal verstärkt üben und auf Entfernung zunächst mal mit Schleppleine absichern. Gut funktioniert es auch wenn man das Nein gleich mit einem Weiter koppelt, Hundi soll ja schließlich wissen, was er tun soll.

    Übrigens funktioniert es bei Sascha mittlerweile so gut, dass er an bestimmten Markierungen zwar schnüffelt, aber nicht mehr drübermarkiert.
    Die Arbeit lohnt sich also ;)

    Bei uns heißt es Nein und/oder Weiter, wenn er nicht pieseln soll (Das kann auch mal der tolle Zierstrauch des Nachbarn sein ;) ).

    Mit der Zeit generalisieren sie dann ganz gut, wo sie markieren dürfen und wo nicht.

    Wo lässt du ihn denn heute überall pinkeln? :? :hust: :lol: