Beiträge von *Sascha*

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    Etwas nachdenklich bin ich seit heute Morgen, als meine Freundin erwähnte, dass wir ihm doch wahrscheinlich viel, viel Stress erspart hätten,


    Und auf der anderen Seite vielleicht oder sogar wahrscheinlich viel Stress beschehrt. Gerade momentan, wo die Rüden jahreszeitlich bedingt sowieso ein wenig höher im Trieb stehen, wird mir erst richtig bewusst wie anders kastrierte Rüden von ihren intakten Geschlechtsgenossen behandelt werden :sad2:
    Ein Rüde bei uns auf dem Platz, ehrlich, da hab ich schon gesagt, den müsste man jedem Hundehalter, der seinen Rüden kastrieren lassen will, unter die Nase halten. Schrecklich :sad2: Der arme Hund tut mir so leid ... Selbst eine auf dem Platz befindliche läufige Hündin übt da weniger Reiz auf die Rüden aus :(

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    Okay, das ganze hat mit an der Leine gehen im eigentlichen Sinn in dem Alter noch nicht wirklich viel zu tun. Es ist eher ein hinter dem Zwerg herlaufen, denn die sind von den Eindrücken so überwältigt, dass die das mit der Leine eigentlich kaum mitbekommen.


    Super :gut:
    Genau so stelle ich mir das optimal vor! Die Leine ist eine Absicherung und kein "Kontrollorgan".
    Leider sieht eine Leinengewöhnung in der Regel eben anders aus :sad2:
    Die typischen Bilder sind da ja leider eher, dass entweder der Hund den Menschen zieht oder der Mensch den Hund und darauf kann ich sehr sehr gut verzichten, da der Welpe die Leine so als Einschränkung kennenlernt und das möchte ich für meinen Hund nicht.

    staffy
    Stresstoleranz. Super! Ich denke auch ein Thema was häufig "vergessen" wird.
    Kann es sein, dass auch hier schon der Grundstein für Verlustängste gelegt wird?
    Ich finde das Thema auch total spannend. Ich wollte vor ein paar Tagen schon ein ähnliches Thema aufmachen bzg. frühe Prägung und späterer Wesensmerkmale und Charaktereigenschaften.

    couchpotatoe
    Von dir und Corinna hätte ich sowieso jederzeit einen Welpen genommen (Sind nur nicht so meine Rassen :D) Ich finde ihr habr das so klasse gemacht :gut:

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    Aber was ich auf jedenfall mit den Welpen machen würde wäre spaziergänge (natürlich nicht lange) somit direkte gewöhnung an Halsband und Leine (das hatte meine nämlich nicht).


    Ehrlich gesagt würde ich auf die Leinen- und Halsbandgewöhnung überhaupt keinen Wert legen. Sascha kannte mit 8 Wochen beides nicht und daraus ergaben sich für mich trotzdem keinerlei Probleme. Ich habe ihn halt langsam daran gewöhnt und er konnte beides so kennenlernen wie ich es für richtig halte. Leider denke ich, dass ein Welpe, der die Leine schon vom Züchter her kennt, diese meist auch schon falsch verknüpft hat. Die wenigsten Menschen machen eine Leinengewöhnung so wie ich :lol:
    "Spaziergänge" fände ich ohne Leine viel sinnvoller, weil damit dann auch gleich der Folgetrieb noch einmal trainiert und gefestigt wird.

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    Autofahren müßten sie auch von anfag an mit mir machen, schon alleine zum Tierarzt, mal zum Rhein ect. natürlich geht sowas nicht vom ersten tag an :lol:
    Da hat meine nämlich noch etwas probleme mit.


    Autofahren kannte Sascha auch noch nicht. Das habe ich selbst in kleinen Etappen geübt. Meine Pferde standen gerade am anderen Ende vom Dorf und da der Welpe ja noch nicht so weit laufen durfte sind wir halt immer mit dem Auto gefahren. Auch sonst sind wir viel mit dem Auto für die kurzen Welpenspaziergänge irgendwo hingefahren. Sascha ist ein begeisterter Autofahrer. Ich denke, es kann unter Umständen sinnvoll sein bereits beim Züchter das Autofahren zu üben, gerade wenn die Welpen eine weite Reise in ihr neues Heim anzutreten haben, aber für unbedingt notwendig halte ich das nicht.

    Tierarztbesuche würde ich persönlich mit einem Wurf Welpen überhaupt nicht machen. Es gibt keinen Ort, an dem sich der Welpe eher mit einer Krankheit infizieren kann und ich halte einen so frühen Tierarztbesuch auch für völlig überflüssig. Tierärzte machen auch Hausbesuche ;) Ich denke das Alter in dem der Welpe den Tierarzt kennenlernt ist eher irrelevant, wichtiger ist die Frage, wie er den Tierarzt kennenlernt. Sascha war zum ersten Mal mit 8,5 Wochen beim TA und er ist einer der wenigen Patienten, die sich immer vordrängeln wollen :lachtot: Ich glaube kaum, dass es für ihn einen Unterschied gemacht hätte, wenn wir erst Wochen später zum ersten Mal dort gewesen wären.

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    Mir kam jetzt noch so ein Gedanke, als ich mir hier die Beiträge durchgelesen habe und ich gelesen habe, was man so alles mit den Welpen veranstalten kann.
    Kann man eigentlich auch zu viel machen?

    Okay, Zugvorrichtung und Leine mit Ruckdämpfer.

    Phönix? Hast du da einen Link?

    Und wie sieht es aus mit Geschirr? Das sollte man wohl auch schon haben? Saschas 08-15 stelle ich mir auf die Dauer nicht besonders bequem vor. :?
    Worauf muss ich denn da achten und welches Geschirr ist empfehlenswert?

    Und mit dem Fahrrad, das ist aber okay?

    Ist jetzt auch nicht so, dass ich möglichst billig suche. Was ich anschaffe, das soll schon Hand und Fuß haben und etwas vernünftiges sein. Ich gehöre da zur Kategorie: "Wenig, aber qualitativ hochwertig, bequem und praktisch."

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    Eine Frage habe ich noch, die sich jetzt weniger auf die Ausrüstung bezieht. Wenn Sascha zieht, dann zieht er meist etwas schräg versetzt, da wir hier ziemlich viele Spurbahnen haben (Diese Betonwege mit Grünstreifen in der Mitte), d.h. er läuft auf dem Grün und das Fahrrad fährt auf dem Beton ein Stück versetzt hinter ihm. Ist das überhaupt gut? Sollte man darauf achten, dass er immer mal links und mal rechts versetzt läuft? Direkt vor dem Fahrrad wäre halt doof, weil dann würde er ja auf dem Beton laufen und das möchte ich nicht wegen seiner Knochen. Kann mir da einer was zu sagen, ich stelle mir vor, dass die Wirbelsäule ja immer seitlich belastet wird, das kann doch nicht gut sein :? Andererseits laufen die Schlittenhunde ja auch immer etwas versetzt :?

    Was heißt schon "wölfischer". :^^:

    Ein Wolfhund ist halt etwas anderes als ein Malteser und ein Dackel ist kein Schäferhund, ein Husky kein Kangal usw.

    Ich glaube das wölfischste am Wolfhund ist tatsächlich das Aussehen. ;) Wobei ich dabei nicht abstreiten will, dass sie nicht unbedingt die einfachsten Hunde sind und teilweise(!) Verhaltensweisen zeigen, die nicht optimal in unsere Gesellschaft passen. Das kann man aber von anderen Hunderassen auch so sagen.

    Der Wolfhund auf jeden Fall deutlich mehr Hund als Wolf, zu behaupten, er wäre vom Verhalten eher einem Wolf ähnlich als einem Hund ist wirklich Quatsch. Vielleicht sollten die Leute, die soetwas meinen es mal mit einem Wolf versuchen ... :hust:

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    da sie auch vom Verhalten kein Hund geworden, sondern noch ein Wolf geblieben sind.


    Woher hast du das denn? :?

    Also die Wolfhunde, die ich kenne, die Verhalten sich definitiv wie Hunde.

    Ob die allerdings Spur laufen, keine Ahnung, da hab ich nie drauf geachtet. Aber wie Schnauzermädel schon sagt, es gibt auch Hunde, die Spur laufen :roll:

    Es las sich so als wenn auch dein Hund zu "Eifersüchteleien" neigen würde, wenn du dich einem anderen Hund widmest, den fütterst. Wenn dem nicht so ist, umso besser.
    Allerdings stellst du es so dar, als wäre die Situation so wie sie dann ist gut. Quasi, wenn jeder sich nur um seinen Hund kümmert, dann ist das Problem gelöst. Tatsächlich würde ich das dann als klassische Problemumgehung ansehen. Das Problem wird nicht gelöst, sondern vermieden. Sicher muss man bei einem vorgeprägten Hund einiges beachten und auch Kompromisse eingehen, da sind wir völlig auf einer Linie.
    Aber hier geht es nicht um Problemhunde sondern um einen Welpen, der ein völlig normales Verhalten zeigt, nämlich dass seine Ressource gegenüber dem anderen HUnd zu sichern bzw. die Ressource des anderen Hundes zu erlangen. Wenn man jetzt konsequent eine Ressourcenverteidigung bzw. einen Streit um eine Ressource mit Nichterfolg belohnt, so erspart man sich später größeren Ärger.

    So, da Sascha scheinbar das Ziehen für sich entdeckt hat, wird es wohl auch Zeit, dass ich mich dieser Rubrik widme :gott:

    Momentan sieht es so aus, dass ich mich auf das Fahrrad setze, den Strick in die Hand nehme und Herr Hund losrast. Nachdem wir dann die Gassirunde in Rekordgeschwindigkeit bewältigt haben, stehen wir etwa 15 Minuten später wieder vor der Haustür. :hust:

    Nun hatte ich eigentlich keine Lust für Saschas neuen Sport gleich ein Vermögen auszugeben (Bei dem weiß man eh nie, wie lange das anhält). Andererseits sehe ich halt auch die Chance ihm so relativ einfach zu ermöglichen seinem Bewegungsdrang freien Lauf zu lassen, da er ja sonst aufgrund seines Jagdtriebs meist an der Schleppleine hängt.

    Darum frage ich jetzt hier die Experten, was sind die Minimalanforderungen? Worauf muss ich unbedingt Wert legen, wo darf ich keine Kompromisse machen.
    Kann ich ihn weiter das Fahrrad ziehen lassen oder brauche ich ein spezielles Gerät (Ich hoffe nicht)?
    Wie sieht es aus mit Befestigungen? Ich meine, ich habe hier irgendwas von einem "Ruckdämpfer" gelesen :?
    Ein richtiges Zuggeschirr werde ich wohl auf jeden Fall brauchen? Das wäre mir auch sehr wichtig, denn ich möchte nicht, dass Sascha körperlichen Schaden bei der Sache nimmt. Worauf muss ich denn da achten? Was sind die Vorteile/Nachteile der verschiedenen Modelle?

    Ihr merkt, viele Fragen :gott:

    Oh man dieser Hund, immer wieder neue Flausen im Kopp :gott:

    Ich hoffe ihr könnt mir etwas helfen.

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    aber ich kenne das Problem wenn ich mit einer Freundin und deren Hund unterwegs bin. Da gibt es sofort Eifersüchteleien, wenn wir beide wie wild an alle Leckerchen verteilen. Sobald sich jeder aber nur noch seinen eigenen Hunden zuwendet und die anderen ignoriert, klappts.


    Wäre jetzt absolut nicht das, was ich als Optimalzustand betrachten würde.
    Dir ist schon klar, dass dich dein Hund als seine Ressource betrachtet?!