Beiträge von *Sascha*

    Zitat

    Wenn Du allerdings nur Besitzer bist, sieht die Sache schon wieder ganz anders aus. ;)


    Warum sollte er nach einem regulären Kauf nur Besitzer sein? :???:

    Sterni
    Papier ist geduldig. Ist das Eigentum an die Bekannte übergegangen, dann ist die Bekannte lediglich vertragsbrüchig geworden. Eigentum kann nicht eingeschränkt werden.
    Ob das Eigentum übergegangen ist, das müssen im Zweifel Gerichte entscheiden. Ich kann mir aber kaum vorstellen, dass dem nicht so ist, wenn nicht explizit im Vertrag vermerkt wurde, dass mit diesem keine Eigentumsübertragung erfolgt. Ansonsten denke ich, werden die Gerichte keinen Grund haben einen "Schutzvertrag" mit entsprechend geflossener "Schutzgebühr" nicht als Kaufvertrag zu behandeln.

    Aber all dies spielt für den TS keine Rolle, denn die Bekannte, egal ob nun Eigentümerin oder lediglich Besitzerin hatte die Verfügungsgewalt über den Hund und der TS hatte keinen Grund daran zu zweifeln, dass die Bekannte nicht berechtigt war das Eigentum am Hund auf ihn zu übertragen. Damit handelt es sich, sollte die Bekannte nicht Eigentümerin gewesen sein, um einen gutgläubigen Erwerb.

    Tut mir leid, aber deine Vorstellung wie lange du deine junge Dogge tragen kannst sind wirklich naiv.

    Ich trag dir wenn du möchtest einen 50kg Hafersack auf der Schulter in den dritten Stock, aber bestimmt nicht 5x täglich. Und meinen 35kg Hund sicherlich nicht ein einziges Mal. :sad2:

    Sascha darf im Bett schlafen, macht er aber nicht. Mal drüberhüpfen ja und manchmal liegt er auch mal kurz drauf/drin. Aber spätestens wenn das Licht ausgeht, geht er auf seine Decke. Verboten hab ich ihm das Schlafen im Bett aber nie, er mag einfach nicht gerne auf Kontakt liegen. Als Junghund hat er eine Zeit im Bett geschlafen, als Welpe immer unterm Bett.
    Wenn es nach Sascha ginge, dann würde er am liebsten in der Küche in seinem Korb oder im Flur auf "seinem" Sofa schlafen. Darf er aber nicht, da er dann um 4, wenn die Zeitung kommt, das ganze Haus weckt :lol:

    Auf das Sofa im Flur darf er, wie gesagt, es ist so gut wie seins. Sein Lieblingsplatz über den Tag. Erhöhter Liegeplatz im Eingangsbereich :roll: Ohauahauahau ... hoffentlich steigt ihm das nicht irgendwann zu Kopf :lachtot: Aber auch hier, setzt sich jemand anderes auf das Sofa verlässt er es unaufgefordert, nicht weil irgendjemand ihn jemals dazu aufgefordert hat, sondern weil er diese Nähe nicht will.

    Das Sofa im Wohnzimmer ist Tabu. Auf das alte durfte er noch, auf das neue nicht mehr. Stört ihn nicht weiter und er hat das Verbot recht schnell verstanden und akzeptiert.

    Du siehst, man kann alles mehr als flexibel handhaben ;)

    Unser alter Hund wusste sogar, dass auf manche Sofas erst eine Decke gelegt werden muss, während er auf einige so darf und auf andere gar nicht.
    Alles kein Problem für die Hunde, solange du weißt was du willst. Und, was heute gilt, das muss morgen nicht mehr gelten. Also mach dir keinen Kopp darum, was wäre wenn, denn wenn das "Wenn" eintritt, dann kannst du jederzeit immer noch alle Regeln ändern.

    Am geilsten war die Aktion als Sascha den Kuchen gegessen hat, der schön mittig auf dem Tisch plaziert war. Erst hat er von der einen Tischseite die eine Hälfte gefressen, dann von der anderen Seite die andere. Am Ende stand noch genau ein Stück in der Mitte und Sascha lag völlig unschuldig im Korb :lachtot:

    Ach, jetzt lese ich das erst richtig :D

    Du hast den Hund von der Bekannten gekauft, die wiederum vielleicht aufgrund des Schutzvertrags dem Ersthalter verpflichtet ist.

    Nö, dann kannst du dich noch beruhigter zurücklehnen. :D Du hast den Hund im guten Glauben erworben, deine Bekannte hatte eindeutig die Verfügungsgewalt über den Hund und konnte davon ausgehen, dass der Hund in ihrem Eigentum stand.

    Der Erstbesitzer kann sich allenfalls an die Bekannte halten, die eventuell ein ihm zustehendes Vorkaufsrecht übergangen hat. In diesem Fall wäre sie dem Erstbesitzer schadensersatzpflichtig, wenn ihm denn ein Schaden entstanden wäre. An den Hund kommt der Erstbesitzer nicht mehr, dein Kaufvertrag ist gültig.

    Zitat

    Kurz: Erst umziehen, dann die Dogge, dass meinte ich.


    :gut:

    Mehr ist dazu eigentlich nicht zu sagen.

    - wenn deine Familie ansonsten hinter dir steht, d.h. bei finanziellen Engpässen ohne wenn und aber aushilft
    - ihr euch so einschränken könnt und wollt, dass auch unvorhergesehene Tierarztrechnungen bis zu 500 EUR/Jahr gezahlt werden können
    - die laufenden Kosten für den Hund problemlos gedeckt werden können
    - ihr Geld und Zeit für eine Hundeschule habt - da Anfänger
    - und es (in der Familie) geklärt ist, dass die tägliche Versorgung des Hundes unter der Woche geregelt ist, auch wenn du wieder arbeiten gehst
    - du dir bewusst bist, dass du für ein ganzes langes Hundeleben Verantwortung übernimmst

    Wenn das alles klar und unproblematisch ist, dann wünsche ich euch viel Freude mit eurer Dogge. Aber nicht vergessen, erst umziehen!

    Zitat

    Da meine Hunde immer frei laufen dürfen wo es möglich ist , ist es selbstverständlich das meiner Aufforderung nachgekommen wird.


    Deine Hunde haben niemals entgegengesetzt deiner Anweisungen reagiert? Wie schaffst du es, dass das von dir erwartete Verhalten IMMER von Beginn des Zusammenlebens an immer das ist, welches deinen Hunden als das erstrebenswerteste erscheint?

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    Meine Hunde machen ständig die Erfahrung das die SUMME IHRER Freiheiten höher ausfallen wenn Sie meiner stimmlichen Führung sich sofort unterordnen.


    Wie sieht das in der Praxis aus? Wie gibst du Freiheiten ohne einzuschränken? :?

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    wenn ein kastrierter Rüde zum "Daueropfer" wird, neigt man natürlich dazu, das auf die Kastration zu schieben. Ich habe allerdings auch schon sehr "selbstbewusste" kastrierte erlebt und andererseits nicht kastrierte, die ständig Aggressionsobjekt sind.


    Unterschreib ich so.

    Ich meinte aber dies:

    Zitat

    Trotzdem gab es danach Probleme mit anderen Rüden, weil die an seinem Hintern hingen


    Und das ist tatsächlich (fast) immer so. Deswegen sprach ich auch nicht von einer Wesensveränderung des nun kastrierten Rüden, sondern nur von der Reaktion intakter Rüden auf ihre kastrierten Geschlechtsgenossen. Und auch wenn es nur in einigen Fällen so extrem ist, wie in diesem besagten Fall. Mein Rüde reagiert auf kastrierte Rüden eigentlich immer anders als auf intakte, für ihn sind kastrierte Rüden definitiv keine "vollwertigen Rüden" mehr. Im Gegenteil begegnet er ihnen meist wie einer Hündin. Was aber eben nicht heißt, dass der kastrierte Rüde nicht wie ein "vollwertiger Rüde" reagieren kann. Nur mein Rüde nimmt ihn nicht als solchen wahr.