Beiträge von *Sascha*

    Oh mann, wo wohnt ihr denn alle? :(

    Kaum Wild, wildreichere Gebiete aufsuchen, Hasen haben wir noch nie getroffen ...

    :(:(

    Ihr könnt gerne zum Üben vorbeikommen :(

    Heute haben wir ausnahmsweise mal keinen Hasen und kein Reh getroffen (Wir sind aber auch auf dem Hauptweg geblieben).

    Ansonsten treffen wir immer mehrmals pro Spaziergang auf Rehe/Hasen egal in welche Richtung wir gehen. :(


    Einmal in die Schleppleine gelaufen? Es gab Zeiten, da war ich froh, wenn mir das nur einmal pro Spaziergang passiert ist!

    Ach so, noch zum Platz und zum Zwang. Nein, ich meinte damit nicht das Werfen irgenwelcher Gegenstände, die würden Sascha in der Situation auch überhaupt nicht beeindrucken.
    Ich meinte damit, dass das Platz schon im Aufbau durch Zwang abgesichert wird. Reagiert er in einer Reizlage nicht augenblicklich auf das Kommando Platz, dann liegt er, weil ich ihn mit einem Handgriff ins Platz befördere. Und das ist eine Art von Zwang, die man nicht schönreden sollte.

    Zitat


    Laufen dehydriert sehr. Daher gibt man den Hund vor dem Laufen viel Wasser zu trinken. Dieses reichert man mit etwas Fleisch oder Fischöl an, damit der Hund auch artig austrinkt. Aber man muss das erst machen, wenn der Hund schon ein gewisses Laufpensum hat, oder man so einen Rüden hat wie Esi :lol:


    Ah okay, Sascha wässert sich dann immer gleich, wenn wir wieder zu Hause sind :lol:
    Aber ich versteh schon den Sinn, ist ja im Pferdedistanzsport nicht anders ;)
    Ich denke, wir kommen dann wohl auch noch ohne "Wässern" aus ;)

    Zitat

    Am wichtigsten:
    Kommandosicherheit!!
    Bevor er nicht zuverlässig rechts, links und halt kann, finde ich es grenzwertig, zu radeln.
    (Halt ging bei uns sehr leicht, weil es bei jedem Stopp eine Hand voller Leckerchen gibt... :roll: )
    Und keine Pinkel- o.ä. Stopps während der Arbeit!!


    Wir wollen ja keine Blumentöpfe gewinnen und daher lege ich jetzt auch nicht so viel Wert auf Perfektion. Das Stopp ist absolut kein Problem und vor den Abzweigungen wird er eh langsamer und wartet darauf welchen Weg ich einschlage. Ich sag jetzt zwar fleißig rechts und links dazu, aber wenn er es nie begreift, dann stört mich das recht wenig. Pipi am Fahrrad war auch schon verboten als er nur nebenhergetrabt ist ;)
    Ehrlich gesagt ist es mir nicht mal wichtig, dass er die ganze Zeit durchzieht. Wir machen das Ganze ja hauptsächlich auf seinen Entschluss hin :lol: Ich feuer ihn zwar an, wenn er aufhört zu ziehen und lobe, wenn er wieder anzieht, aber das ist dann auch schon alles, ansonsten trete ich halt selbst das, was er nicht zieht *Schulterzuck*


    @all
    Hier sind doch auch viele Hamburger Zughundesportler? Ehrlich gesagt trau ich mir das nicht wirklich zu so ein Geschirr allein anzupassen. Ich hab den Sascha nun auch schon mal vermessen und der hat irgendwie ganz komische Maße :?
    Gibt es irgendwo in Hamburg oder nordwestlicher Umgebung ein empfehlenswertes Geschäft, wo man ganz altmodisch Schlittenhundegeschirre kaufen und anprobieren kann? :hilfe:

    Und kann mir hierzu noch irgendjemand etwas sagen?

    Zitat

    Eine Frage habe ich noch, die sich jetzt weniger auf die Ausrüstung bezieht. Wenn Sascha zieht, dann zieht er meist etwas schräg versetzt, da wir hier ziemlich viele Spurbahnen haben (Diese Betonwege mit Grünstreifen in der Mitte), d.h. er läuft auf dem Grün und das Fahrrad fährt auf dem Beton ein Stück versetzt hinter ihm. Ist das überhaupt gut? Sollte man darauf achten, dass er immer mal links und mal rechts versetzt läuft? Direkt vor dem Fahrrad wäre halt doof, weil dann würde er ja auf dem Beton laufen und das möchte ich nicht wegen seiner Knochen. Kann mir da einer was zu sagen, ich stelle mir vor, dass die Wirbelsäule ja immer seitlich belastet wird, das kann doch nicht gut sein Andererseits laufen die Schlittenhunde ja auch immer etwas versetzt

    Ich versteh überhaupt nicht worüber man hier 10 Seiten lang diskutieren kann. :?
    Die Hündin ist bereits trächtig, sie wird die Welpen bekommen!
    Für Grundsatzdiskussionen ist das hier wirklich nicht der richtige Thread. :?

    Und ich denke, da hier nichts sinnvolles mehr bei rum kommt, könnte man den Thread jetzt auch schließen.

    Einen Hund kann ich nur in dem Moment für die Jagd strafen in dem er tatsächlich auch jagt.
    Strafe ich ihn, wenn er zurück kommt, dann erreiche ich damit unter Umständen, dass er das nächste Mal nicht sofort nach der Jagd zurück kommt, weil dann eine Strafe auf ihn wartet.

    Und ich bin sogar noch extremer als Björn, ich rufe gar nichts, wenn mein Hund hinter Wild anjagt und nicht an der Schleppleine hängt, denn ich weiß, dass er nicht hören würde UND ich hatte diese nette Fehlverknüfung schon, dass mein Hund durchgestartet ist, sobald ich NEIN gerufen habe. Das hat lange gedauert die wieder auszubügeln!

    Mein Hund wird nur dann gestraft, wenn ich ihn erstens nur von hinten sehe und zweitens diese Strafe mit absoluter Sicherheit den Abbruch des Verhaltens zur Folge hat. Sobald er sich mir zuwendet wird er IMMER gelobt.

    Zur Ausgangsfrage:
    Sascha ist weder von Hasen noch von Rehen abrufbar, ebensowenig ist er beim Stöbern abrufbar oder "abbruchbar".
    Ich bin von Anfang an, d.h. seit ich ihn als Welpe bekommen hab, dreigleisig gefahren. Ich benutze ein einfaches Nein zum Verhaltensabbruch, dieses Nein ist über Meideverhalten aufgebaut. Ich habe ein Platz, das über Zwang (Ja!) abgesichert ist. Und ich hatte einen absolut positiv aufgebauten Superpfiff, der leider beim ersten Jagdversuch versagt hat und danach seinen bisher durchschlagenden Erfolg eingebüst hat (Momentan überlege ich, ihn neu aufzubauen). Danach hatte ich nur noch das normale ebenso immer positiv bestätigte Komm.
    Bei Wildbegegnung kann ich auch an der Schleppleine den Abruf vergessen. Ist er stark im Trieb, dann wird aus jedem Kommando, das ich rufe, ein Platz. Mittlerweile legt er sich auch schon einmal von alleine ab, wenn die Trieblage hoch ist, ich hoffe, dass ich das ausbauen kann. Das Platz ist sozusagen der Rettungsanker für ihn, das einzige, was ihn wirklich noch seinen Trieb widerstehen lässt.

    Von Katzen und auch tobenden Pferden ist Sascha in der Regel abrufbar. Nicht weglaufende Katzen ignoriert er, bzw. will sie begrüßen (Wir haben halt selber Katzen :D) Laufen sie dann weg, jagt er meist kurz an, ist aber in der Regel abrufbar. Wieso? Weil ich ihn die ersten Male, als er das als Junghund gemacht hat, verbal zusammengefaltet habe. Nix positives, der Abbruch basiert auf Meideverhalten.

    Die tobenden Pferde sind ein Erfolg unseres Antijagdtrainings. Hier hilft uns nun der Rettungsanker Platz, er bebt, aber er liegt. Also wieder nix positives :sad2: Ansonsten sind die Pferde aber eher seine Kumpels, als dass er sie als jagdbares Wild sehen würde. Nur, sieben tobende Pferde im Garten sind dann doch ein gößerer Reiz.

    Also bei uns sieht es so aus, dass bei stärkerer Reizlage nur noch das unter Zwang abgesicherte Platz hilft, der absolut positiv aufgebaute Abruf funktioniert erst wieder, wenn der Hund wieder "runter" ist. Bei ganz starker Reizlage versagt alles.

    Und nun haut auf mich drauf ...