Beiträge von *Sascha*

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    was ich an der ganzen Kastra-Diskussion immer so verwunderlich finde.......bei Hunden wird IMMER ein Riesenthema draus gemacht, aber bei Katzen scheint es normal zu sein, dass man diese kastrieren/sterelisieren lässt.

    Dort kommen keine Diskussionen auf, weils vollkommen normal ist.


    Och, die Diskussionen gibt es sogar hier im Hundeforum auch:
    Kater kastrieren?

    Ich persönlich mache da keine Unterschiede nach Tierart. Ich entscheide für jedes meiner Tiere individuell! Und natürlich führe ich hier im Hundeforum kaum bis keine Diskussionen über die Kastration von Pferden, Katzen oder Kaninchen ...

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    Also ich finds seltsam. Letztlich muss es jeder für sich entscheiden. Wer glaubt, ein ungehorsamer Hund würde durch eine Kastra plötzlich folgsam werden, wird man kaum von diesem Vorhaben abbringen können - das ist sicherlich schade, da dieser Eingriff dann echt unnötig ist/war. DAS wird der HH aber spätestens ein paar Monate später selber feststellen, wenn er erkennt, dass sich das Verhalten des Hundes nicht positiv verändert.

    Man kann Tipps und Ratschläge zu dem Thema geben, aber was hier zeitweise abgeht, wie angriffslustig man sich auf gewisse Leute stürzt -- man gewinnt fast den Eindruck, man wartet geradezu auf einen Themenstarter um diesen mal so richtig "rund" zu machen. Man liest die Überschrift des Themas und man weiss schon, was in diesem Thread losgeht.

    Vielleicht sollten gewisse Leute genau DIESE Einstellung mal überdenken.


    Weißt du eigentlich wie viele Hundehalter es gibt, die sich darüber überhaupt noch nie Gedanken gemacht haben.
    Die Einstellung, "ja, warum denn nicht kastrieren, ich will doch keine Welpen", ist sehr weit verbreitet. Die meisten Menschen setzen sich eben nicht mit den Auswirkungen einer Kastration auseinander.
    Der Hund wir ruhiger, verträglicher und ist nicht mehr zeugungsfähig, DAS ist das, was die meisten Menschen mit einer Kastration verbinden! Vielleicht haben sie noch ein wenig Angst vor Übergewicht, Trägheit, Fellveränderungen oder Inkontinenz, aber mit den hormonellen Veränderungen und deren Auswirkungen auf den gesamten Organismus setzt sich kaum ein Hundehalter auseinander. Nicht aus Ignoranz, sondern einfach aus Unwissen.
    Ich bin mir sicher, dass sich bei sehr vielen Usern, des Dogforums ihre Meinung bzgl. Kastration verändert hat und das ist den immerwiederkehrenden Diskussionen zu verdanken. Auch wenn diese Diskussionen immer mal wieder ausarten, immer mal wieder überzogen werden, so bleibt doch unter dem Strich nach vielen Diskussionen ein Zugewinn an Wissen stehen. Allein die Diskussion über das Thema Kastration macht dem Menschen überhaupt erst bewusst, dass eine Kastration überhaupt diskussionswürdig ist. Denn auch wenn man sich letztendlich für eine Kastration entscheidet, so tut man es dann zumindest mit dem Wissen, dass eine Kastration mehr bedeutet, als nur die Herstellung einer Zeugungsunfähigkeit.

    Zitat

    Witzig ist immer der Spruch: Der TA sagt, der ist so genau richtig !


    Oh ja, den kenn ich auch. :lachtot:

    Der selbe Halter, der selbe Hund, der selbe TA, das selbe Gewicht - ein Jahr später ... -> der TA sagt, der Hund muss abnehmen, übergewichtige Hunde bekommen ja so schnell Probleme mit ihrer Gesundheit ... es folgen einige weitere Belehrungen ...

    Aha :?
    Hatte ich das nicht vor einem Jahr genau so schon erwähnt :?
    Ich schau nochmal auf meinen Hund, nochmal auf ihren Hund und denk mir meinen Teil, ob der nun ganz neuen Erkenntnis :?

    P.S. Der Hund ist immer noch zu dick ...

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    ODER:

    Ist die von mir angesprochenen Situationen "utopisch" für Dich???


    Absolut gar nicht, ich war schon einmal soweit ... bzw. kann ich die von dir beschriebenen Situationen auch heute noch so händeln, wenn Sascha sich nicht vorher meiner Kontrolle entzieht und einfach "abdampft".

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    Ich denke das Du vielleicht zuviel uber VERBOTE nachdenkst, statt zu überlegen wie Du dem hund aktiv zeigst Wie ER sich verhalten soll.


    Du hast recht mit deinem Einwurf, allerdings habe ich mich da auch etwas missverständlich ausgedrückt. Ein Verbot ist für mich immer gekoppelt mit einer Alternativhandlung, nämlich der Handlung, die ich von ihm stattdessen erwarte. Wenn ich ihm also sage/zeige: "Nein, so nicht", dann folgt darauf immer ein: "Tu das!". Woran es hapert ist die Absicherung des "Nein, so nicht".

    Bsp. Bellen: Er stellt das Bellen ein, wenn ich die Situation übernehme, d.h. ihn rufe oder hingehe. Bellt er sich doch einmal "fest" weil ich nicht zu ihm kann und ihn auch nicht abrufen kann, weil er z.B. festgebunden ist, dann gibt es ein Sitz und sofort ein Lob in der Sekunde, in der er das Bellen einstellt. Das ist irgendwie so ein Ritual das wir so aufgebaut haben.

    Bsp. Ausritt: Das Ablegen vom Pferd aus am Wegrand (auch mit Hundebegegnung) hat zumindest mit 8/9 Monaten noch perfekt geklappt. Danach begann das Jagen und ich bin nicht mehr mit ihm ausgeritten. Aber auch ohne Pferd, heute noch, ich rufe ihn oder lege ihn nur ab und dort bleibt er, egal was der andere Hund veranstaltet. Das Problem ist die Situation des Abrufs, Ablegens. Hier entscheidet er entweder mir zu folgen oder eben nicht. Entscheidet er sich für mich, dann passiert definitiv nichts mehr, dann könnte die Welt neben ihm untergehen. Aber entscheidet er sich gegen mich, dann ist er weg.

    Verstehst du was ich meine? :?
    Ein jedes "Tu das" beinhaltet ja auch ein "Tu das andere nicht". Ich versuche schon immer Sascha zu zeigen was ich von ihm erwarte, lobe ihn für richtiges Verhalten, so hab ich von Anfang an erzogen. "Mache das Nichtgewollte unmöglich und lobe sofort das Richtige."
    Ist diese Grundhaltung falsch? Ich hatte den Eindruck du arbeitest ähnlich.

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    Das letzte was mir noch einfiele, wär irgendein Geräusch, muss ja kein Kommando sein, dass nicht irgendetwas von Hund verlangt, sondern alleine positiv damit verknüpft ist, dass der Hund mit dem Geräusch, oder dem Ding, was das Geräusch macht, Spaß haben kann. Einen Ton, den es immer vor dem Essen gibt, oder vor dem Gassi gehen, oder, oder, oder. Der müsste allerdings wahrscheinlich auch ewig konditioniert werden :???:


    Hatte ich ...

    Einen Pfiff, der von der 16. Woche :? an immer vor dem Füttern ertönt ist. Er hat super genial darauf reagiert ....... bis zum ersten Hasen. Danach reagierte er nicht mehr zuverlässig auf den Pfiff, auch nicht mehr in anderen Situationen ....

    Aber ich werde ein solches Signal jetzt noch einmal aufbauen. Das ist fest eingeplant.

    Ach Tucker, du beschreibst sehr schön, was ich im Herzen wohl schon lange weiß, mir vor einiger Zeit auch selbst eingestanden habe (und du hast recht, seitdem läuft es besser), aber in letzter Konsequenz noch nicht wahrhaben will ...

    Allerdings, den Ausritt, den lege ich noch nicht ad acta, im Gegensatz zu meinem Hund sind meine Pferde nämlich "perfekt" erzogen :lol: Zumindest allein, das ist und bleibt mein großes Ziel.
    Aber ja, ungehemmt quatschen werde ich mit einem freilaufenden Sascha wohl nie können.

    Sennsitive
    Ich glaube nicht, dass ein neues Kommando eine Veränderung bringen würde. Sascha hinterfragt ja nicht ein Kommando speziell, sondern generell meine Konsequenz bei jedem Kommando. Das muss ich in den Griff bekommen.

    Alina
    Die Idee finde ich ehrlich schön, aber ich kann Sascha unmöglich jagen lassen, da er ja nicht nur hetzt und dann zurück kommt wie andere Hunde. Er jagt sich in Rage ...
    Und auch hier denke ich, dass neue Kommandos nicht die Lösung des Grundproblems sind.

    Kommt auch immer ein bißchen darauf an, wieviel sie Intus haben. Bei dem ein oder anderen "Kämpfer" wird schonmal nachgespritzt, dann dauert auch das Aufwachen länger.

    Morgen sollte er wieder ganz der Alte sein. ;)

    P.S. Heute Abend nicht füttern, nur Trinken bereitstellen.

    Die Frage war mehr rhetorischer Natur ;)

    Aber trotzdem Danke für deine Worte.

    Ja, ich will es ändern. Ich will, dass mein Hund überall freilaufen kann, aber das geht nur wenn er keine Aussetzer mehr hat, ich muss mich da auf ihn verlassen können!

    Gerade die Angewohnheit des Jagens ist ein viel zu gefährliches Hobby, als dass man da ein Risiko eingehen könnte.


    annia
    Ich heule gleich wieder ;) Ich hab so viel "unnützes" Platz eingebaut, so viel "unnützes" Abrufen und das seitdem Sascha ein Welpe ist. Er schaut IMMER, es sei denn er reagiert so reflexartig, dass er nicht erst schauen kann.
    Zurückschauen tut Sascha aus dem Platz, wenn die Reizlage es zulässt, er weiß ja, dass der Abruf dann irgendwann folgt. Blickkontakt ist überhaupt etwas, auf das ich sehr viel Wert lege, da die Möglichkeit der Aufnahme des Blickkontakts mir zeigt, dass mein Hund wieder in der Lage dazu ist meinen Kommandos Folge zu leisten.