Beiträge von *Sascha*

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    Ich klink mich mal ein, weil es mich ebenfalls sehr interessiert, ob man stressbedingtes Bellen abgewöhnen kann. :smile:


    Ich würde die Frage eher stellen, ob man es tun sollte. ;)
    Das Bellen ist zwar das, was den Menschen stört, aber es ist eben doch nur ein Symptom. Die Ursache ist der Stress, den der Hund hat und an dem kann und sollte man arbeiten.

    @rotti-frauchen
    Du schaffst das schon. Ihr habt doch schon viel erreicht! Erwarte jetzt nicht so schnell zu viel von ihm. Er kann halt nur das leisten, was er kann. ;) Wenn er so heult, dann ist definitiv der Stresspegel schon zu hoch an dieser Stelle, d.h. er ist dann auch nicht mehr lernfähig, also einen Schritt zurück.

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    Huhu Jana,

    warst du nicht die, deren Hund beim "Nein" abzischt? :pfeif: :D War jetzt nicht böse gemeint, ich kann aus eigener leidvoller Erfahrung berichten, daß ich mir auch solche Fehlverknüpfungen geschaffen habe. ;)


    Ja, bei Nein, bei Platz, bei Sitz, bei Komm, bei Fuß, kurz, bei jedem Kommando, das ich gebe, aber nur wenn es einen Grund für ihn gibt.

    Ich würde also nicht sagen, dass das speziell das Problem eines Abbruchkommandos ist. ;)

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    Wobei ich mir vorstellen kann, dass das u.U. auch mal etwas länger dauern kann, bis der Hund von alleine zum Menschen schaut.


    Macht nichts, das lernen die ganz schnell. Platz wird nur aufgelöst, wenn der Hund schaut und die meisten Hunde freuen sich auf die Auflösung des Platz. Also nicht nur bei Wildkontakt üben. :)

    Blickkontakte kann man sowieso, gerade bei sehr selbstständigen Hunden ab und an mal loben, dann schauen sie auch häufiger zurück. ;)

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    Ruhig warten kann man üben (genauso wie dem Hund ja das ständige Generve auch beigebracht wurde), kann ich dazu nur sagen. Nur, wenn man erwartet, dass das einfach so funktioniert, dann klappt es meistens nicht ;)


    :hust: Dann hab ich das wohl zu häufig geübt. Sascha nervt nie ...

    Ich hätte aber lieber einen nervenden Hund, als einen der dann einfach alleine Gassi geht ... :lol:

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    Ich würde ihn einige Sekunden liegen lassen, ihn dann zu mir rufen und dann natürlich ne kleine Party veranstalten... :D


    Ich warte noch zusätzlich bis Sascha mich anschaut, dann kann ich nämlich sehr sicher ausschließen, dass er statt sich umzudrehen! und zu mir zu kommen, aufsteht und dann nach vorne rausläuft.
    Damit verhindere ich auch, das von Salamanca angesprochene Risiko, wenn er eben noch nicht ganz "runter" war und ich bestätige gleichzeitig den Blickkontakt zu mir und zeige ihm so wie ich möchte, dass er sich verhält -> Bei Wildsichtung Orientierung an mir.

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    Und wie lässt Du ihm keine Wahl?


    Naja, indem ich verhindere, dass er sich selbst belohnt. Erfolg gibt es nur über mich. In meinem konkreten Fall heiß das gaanz viel Schleppleinenarbeit. ;)

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    Die Frage kam ähnlich wie diese öfter vor und ich glaube, ich verstehe sie nicht ganz.
    Wenn der Hund trotz gegebener Anleitung durchstartet, sitzt der Grundgehorsam dann noch nicht wirklich, sehe ich das falsch?


    Ehrlich gesagt, kann ich mit dem Begriff "Grundgehorsam" nicht wirklich viel anfangen. Der Streitpunkt war hier auch weniger die Frage, ob der Grundgehorsam sitzt, sondern mehr, ob der Hund durchstartet, weil die Konsequenz fehlt oder ob der Hund die Anleitung einfach nicht richtig verknüpft hat.

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    Bedeutet doch also, wieder von vorne zu beginnen, wie es so schön in diversen Büchern heißt, "einen Schritt zurückgehen", die Übungen erst in reizarmen Gebieten wieder anzufangen, dann in reizstärkeren Gebieten nur mit Absicherung durch Schleppleine üben usw.


    Mir ist ehrlich gesagt nicht ganz klar, was der Neuaufbau in diesem Fall bringen soll. Meiner Meinung nach liegt das Problem eher in der Konsequenz. Mein Hund hat aus Erfahrung gelernt (und leider scheint er so etwas schnell zu lernen), dass er ein gegebenes Kommando nicht befolgen muss. Was also sollte es bringen den Grundgehorsam in reizarmer Umgebung neu aufzubauen? In reizarmer Umgebung befolgt mein Hund alle Kommandos völlig problemlos. Er startet nur durch, wenn er einen Grund hat, also kann ich auch nur in solchen Situationen an dem Problem arbeiten.
    Klar, irgendwann wird auch mein Hund aufhören ein gegebenes Kommando zu hinterfragen, aber ein einziger Erfolg und ich stehe wieder genau da, wo ich jetzt stehe. Und mein Hund ist eben kein Hund, der gänzlich aufhört zu hinterfragen, dafür müsste ich ihn wohl "brechen" und das werde ich nicht tun.

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    die Selbsterfahrung des Jagens zu "löschen", diese Hunde werden dem Reiz nicht widerstehen können, sollte man das "Risiko" dann nicht einfach akzeptieren?


    Und damit in Kauf nehmen, dass der Hund unter Umständen abgeschossen wird? Nein, das Risiko kann ich nicht eingehen. Entweder mein Hund ist irgendwann sicher abrufbar am Wild oder er wird immer an der Schleppe bleiben.

    Naja, wenn er einen solchen Stress hat, dann waren die Anforderungen einfach noch zu hoch.

    Aber schön, dass er trotzdem bei dir bleibt, das zeigt viel Vertrauen.

    Ich würde trotzdem einfach noch einmal einen Schritt zurück gehen. Wenn das allerdings in dem Moment nicht geht, dann halt den Moment aussitzen und kein Drama drum machen.

    Was war/ist denn das Problem? Leinenaggressivität?

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    Das ist aber lediglich eine Frage des Geldes ;-)


    Da hast du natürlich auch recht.
    Leider wächst das bei mir nicht auf Bäumen :lol:

    Aber wenn man davon genug hat, klar, dann nehme ich auch alles mit ;)

    Was ich mir im Pferdebereich z.B. schon alles anschauen "musste" :gott: Aber es stimmt, man lernt immer etwas, manchmal auch nur wie man es besser nicht tun sollte :roll:

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    Ich denke, man muss differenzieren, ob es um ein "Gespräch" oder eine Anamnese geht.
    Anamnesen kosten und das bei guten Trainern völlig zu Recht, mMn.


    Jepp, und das ist auch völlig in Ordnung. Nur würde ich keine Anamese bezahlen bevor ich nicht mit dem Trainer gesprochen und ihn beim Training gesehen habe.
    Dass eine Beratung speziell zum eigenen Hund Geld kostet, ist klar und ich finde es auch schön, dass so etwas zum Einstieg gemacht wird, aber zunächst möchte ich wissen, ob ich überhaupt von diesem Trainer beraten werden will!