Beiträge von *Sascha*

    Zitat

    Jana: Was aber wenn die reele Ausprägung erst mit 14, 15 Monate zu sehen ist? das hieße dann, mit 7 Monate alls OK und der Hund wird belastet, ein Jahr später stellt sich heraus das der Hund HD hat... das passt irgendwie nicht.


    Aber ich belaste meinen Hund mit 7 Monaten doch nicht voll, egal wie toll die Hüfte aussieht :?
    Auf der linken Seite sah laut begutachtendem TA alles optimal aus, auf der rechten Seite hätte der Gelenkkopf ein klein wenig mehr in der Pfanne liegen dürfen. Was sollte sich an diesem Ergebnis in den nächsten 6-7 Monaten relevantes verändert haben?
    Natürlich hab ich den TA damals auch gefragt, ob es sinnvoll ist, Sascha später noch einmal "Hauptröntgen" zu lassen, aber der TA verneinte eben dies mit der Begründung, dass sich in die Hüfte in der Zeit nicht so sehr ins negative verändern würde. Allerdings sagte er auch, dass ein gutes Röntgenergebnis nicht besagt, dass der Hund später nicht doch noch Probleme mit der Hüfte bekommen könnte.
    Natürlich habe ich Sascha nicht von irgendeinem TA röntgen lassen, sondern von einem, der sich auf Gelenke, insbesondere HD spezialisiert hat und auch selbst HD-Operationen durchführt.

    Zitat

    sie dann , wenn es so wild ist das ein hund angst oder sich verletzen könnte , ist das total legetim und muss auch sein damit der angreifende runterkommt.


    Damit der "angreifende" runterkommt, schnappe ich mir den und Leine ihn kurz an oder lenke ihn ab, indem ich ihn in eine andere Ecke setze und dort beschäftige/ablenke.
    Dem ängstlichen Welpen gebe ich Schutz, indem ich ihm erlaube sich zwischen meinen Beinen zu verkriechen (Das darf bei mir jeder Hund sowieso, solange er nicht aus der Deckung heraus, dann den anderen Hund attackiert.) Auf den Arm nehmen würde ich einen Welpen nur im äußersten Notfall um ihn aus der Gefahrenzone herauszunehmen, aber niemals würde ich ihn dort länger belassen, wenn er Angst hat und andere Hunde anwesend sind. Er lernt dann einfach zu schnell, dass er auf meinem Arm unantastbar ist und sich dementsprechend dann auch verhalten kann.
    Ich denke, die ein oder andere Konfliktsituation ist völlig normal und ein Welpe muss auch lernen damit umzugehen. Natürlich gebe ich ihm eine Rückzugsmöglichkeit und natürlich "rette" ich ihn auch, wenn er in eine brenzlige Situation gerät, aber ein wenig Unwohlsein, ein paar Quietscher, das ist völlig normal, dafür sind es eben Welpen, die die Art "der Hunde da draußen" erst noch kennenlernen müssen. Kein Welpe wird mit dem perfekten Sozialverhalten geboren.

    Zitat

    Auch bei Junghunden mit z.B. 6 Monaten ist eine HD festzustellen und nur bei Junghunden ist noch eine Op mit einer Heilungschance von 98% möglich!


    Und das ist der Grund, warum ich meine Hunde, wenn sie gefährdet sind, immer schon im ersten Lebensjahr röntgen lassen werde.
    Ob es dann mit 15/16 Monaten noch ein weiteres Bild geben wird, hängt dann davon ab wie die Hüfte mit ca. 6-7 Monaten aussieht.
    Sascha ist mit knapp 7 Monaten geröntgt worden und die Hüfte war soweit gut angelegt. Mehr muss ich bei einem Mischling, der eh nie in die Zucht gehen wird, nicht wissen.

    Zitat

    Selbstbewusstsein hat nichts mit Schutz suchen zu tun. Ich sollte dem Hund nicht jede Entscheidung abnehmen, aber Schutz bekommt er von mir immer! Das ist meine Aufgabe, wenn ich möchte, dass mein Hund sich auf mich verlassen kann!


    Natürlich sollte man seinem Hund Schutz bieten, wenn er ihn sucht, aber auf gar keinen Fall darf ich dabei soweit gehen, dass ich meinen Hund bei jedem kleinen Quieker sofort aus der Situation hole und die anderen Hunde verscheuche. Insofern sollte man einen Welpen natürlich auch nicht zu sehr bemuttern, vielleicht hat die Trainerin das gemeint.

    @Aysila *INCI*
    So allein aus deinen Erzählungen lässt sich die Welpenstunde kaum beurteilen. Es ist schon normal, dass "Neue" zunächst einmal im Mittelpunkt des Interesses stehen und sich dementsprechend auch ängstlicher und zurückhaltender verhalten. Eine Gruppe mit mehreren Hunden (auch wenn es Welpen sind) ist immer etwas ganz anderes als Treffen mit ein oder zwei Hunden. Beim nächsten Treffen sieht es meist schon ganz anders aus.
    Worauf ich achten würde, wäre, dass die Trainer das Spiel der Welpen aufmerksam beobachten und auch mal eingreifen, wenn ein Welpe zu sehr bedrängt wird. Was aber eben nicht heißt, dass sie immer dann schon eingreifen, wenn du es für nötig halten würdest ;) Ist dir eine Situation nicht geheuer, in der die Trainer nicht eingreifen, dann frag ruhig, warum sie die Situation als okay einstufen.
    Vielleicht täuscht mich mein Eindruck auch, aber ich habe das Gefühl, dass du doch sehr besorgt um deinen Welpen bist und noch nicht locker genug, um wirklich gefährliche Situationen (die deinen Welpen überfordern) von normalen Konfliktsituationen zu unterscheiden.
    Das auch Welpen größerer Rassen am Welpenspiel teilnehmen ist völlig normal und auch richtig, die Welpen sollten allerdings nicht älter als 16-20 Wochen sein.

    Hat dir der Tierarzt auch geraten nicht mehr zu ihm in die Sprechstunde zu kommen? Ich kenne kaum einen Ort an dem sich ein Welpe eher mit Krankheiten infizieren könnte ...

    Natürlich ist ein kleiner Welpe immer höheren Gesundheitsrisiken ausgesetzt, es ist aber keine Lösung ihn deswegen in der Prägephase von allem weg zu halten, denn da baut man sich jetzt schon Baustellen, die einfach nicht notwendig sind.

    Chiko hat seinen ersten Welpenspielstundenbesuch übrigens Bestens überstanden und meine Nachbarin hat schon fleißig mit ihm in dieser Woche an bestimmten Punkten der Sozialisierung gearbeitet, an denen Chiko laut Trainerin noch Nachholbedarf hat. Die Bindung zu meiner Nachbarin und ihrer Familie wird unterdessen immer fester und der Kleine wird immer mutiger.

    Der kleine Chiko ist vor einer Woche eingezogen und erobert momentan alle Herzen im Sturm.
    Gestern waren wir am Deich.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Zitat

    Wenn ich mich für einen Rüden entscheiden sollte, müsste ich den dann auch Sterilisieren lassen, damit es keinen Nachwuchs gibt?


    Du hast drei/vier Möglichkeiten:

    Du passt in der Zeit der Läufigkeit verstärkt auf (das heißt, du lässt die Hunde niemals aus den Augen!) und schaust wie viel Stress die Hunde dabei haben (Meist eher weniger als vermutet, wenn es sich erst einmal eingespielt hat).
    Alternativ kannst du auch den Rüden 2x im Jahr für 1-3 Wochen anderweitig unterbringen, wenn du einen geeigneten Platz findest.

    Du lässt den Rüden sterilisieren, das heißt, dass er zwar unfruchtbar ist, aber keinerlei Hormonveränderungen hat, also sich wie ein intakter Rüde verhält.

    Du lässt einen von beiden kastrieren. Eine Kastration beim Rüden hat ziemlich große Auswirkungen auf den Hormonhaushalt und das ganzjährig, außerdem sollte sie, wenn überhaupt erst beim ausgewachsenen Hund vorgenommen werden (frühestens mit 1,5-2 Jahren). Auch lässt sich schwer einschätzen wie sich das Verhalten des Rüden der Hündin gegenüber verändert, viele Kastraten führen noch den kompletten Deckakt durch.
    Wenn nur eine Kastration in Frage kommt, dann würde ich Kisha kastrieren lassen.

    Aber eigentlich würde ich generell eher zu einer Hündin raten, wenn schon eine Hündin im Haus ist.

    Ansonsten sind Rüden schon anders und gerade im Alter zwischen 8 und 15 Monaten, wenn sie richtig anfangen zu rüpeln, ziemlich anstrengend.