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wenn doch - bei den hiesigen Antworten - rund 80 % aller Hündinnen irgendwann not-kastriert werden musste (also aufgrund gesundheitlicher Dinge)?! Das ist mir ein Rätsel.
Liegt vielleicht daran, dass du danach gefragt hast, wessen Hund kastriert ist und nicht, wessen Hund es nicht ist. :?
Ich hab jetzt den zweiten unkastrierten Rüden und sehe nicht wirklich einen Grund, warum ich den oder auch seinen Vorgänger kastrieren hätte lassen sollen.
Wuschel ist 16 Jahre alt geworden und hatte in seinem ganzen Leben nie Probleme mit der Prostata oder seinen Hoden. Er war immer verträglich mit allen Hunden, egal ob Rüde, Hündin, Welpe, kastriert oder unkastriert. Ein absolut toller freundlicher Hund. An Hündinnen war er schon interessiert und er wandelte auch schon mal auf Freiersfüßen, was aber wohl mehr daran lag, dass wir nicht so die große Ahnung von Hundeerziehung hatten ... (Ich wusste, bevor ich Sascha bekam, nicht einmal, dass es z.B. sowas wie Schleppleinen überhaupt gibt)
Heute denke ich, dass sein Weglaufen mit dem richtigen Ansatz relativ flott in den Griff zu bekommen gewesen wäre.
Auch Sascha ist ein absolut freundlicher und unkomplizierter Rüde, verträglich mit allem und jedem. Natürlich ist auch er an Hündinnen interessiert, ich würde ihn sogar als relativ stark interessiert einschätzen. Trotzdem ist er in Bezug auf Hündinnen auch läufige absolut unkompliziert. Er hat eine sehr hohe Frustrationstoleranz und bleibt selbst bei direktem freiem Kontakt mit läufigen Hündinnen relativ locker. Momentan hab ich ein wenig das Problem, dass er versucht seine Hündin gegenüber anderen Rüden zu beanspruchen. Dann gibt es von mir eine Ansage und das Thema ist erstmal erledigt. Er ist mit seinen 3 Jahren eben auch noch nicht so ganz erwachsen und souverän, wächst noch in seine "Aufgaben" hinein.
Das Problem, bei dem ich bei Sascha wirklich an meine Grenzen stoße, ist sein extremer Jagdtrieb.