Beiträge von *Sascha*

    Zitat


    Wenn ich den Hund erwische schleudere ich den Hund nach hinten und versuche dann den Menschen von den Gleisen zu ziehen, was allein wegen des Gewichtes und der Position bedeutend länger dauern wird, als meinen Hund von den Gleisen zu befördern. Läuft der Hund weg und ist nicht mit einem Handgriff zu erreichen, den Menschen, denn den kann ich schneller erreichen.



    Das Kind, weil es länger der Strömung ausgesetzt ist und weniger entgegenzusetzen hat. Es sei denn, ich erwische den Hund noch ziemlich am Anfang bevor er von der Strömung richtig erfasst wird.



    Den Hund, weil er auf der Straße liegt und sein Leben akut am gefährdetsten ist. Also Hund an die Seite und dann sofort zum Auto.


    Übrigens, völlig egal, ob es mein Hund ist oder ein fremder. Und auch völlig egal, ob ich den Menschen, um den es geht, kenne. Ich rette das Leben, was ich retten kann!

    Vinchen
    Wenn euer Trainer sich da so unsicher ist, dann solltet ihr es auch lieber lassen. Ich seh es eben nur fast jede Woche bei uns auf dem Platz, dass solches Verhalten recht schnell und für alle befriedigend in den Griff zu bekommen ist, aber zaghaft darf man da eben nicht sein. Auch meine Rüde zeigt momentan (3-jährig) solche Ansätze, aber da eben grundsätzlich solches Verhalten bei uns absolut nicht geduldet wird, genügt ein kurzer Rüffel, wirklich kritisch wird es in solchen Situationen nie und auch das Ego des Gegenübers leidet kaum oder eben nur kurz (und manch einem Jungrüden tut so ein Rüffel auch mal ganz gut :lol: ).
    Naja, was ich eigentlich sagen wollte, ist, dass man diesem Verhalten durch Vermeidung kaum begegnen kann und für mich kann es absolut kein Ziel sein, meinen Rüden nicht mehr in gemischter Gruppe laufen lassen zu können. Er muss die anderen Rüden nicht lieben, aber er muss sie dulden. Dass das geht, sehe ich jeden Sonntag bei uns auf dem Platz.

    @Asmodiena
    Ich denke, es hängt einfach auch vom Hund ab. Sascha schmeißt sich auch sehr schnell auf den Rücken, gerade vor Menschen, er dreht sich aber genau so schnell wieder um, wenn der Mensch sich abwendet und treibt seinen Schabernack weiter.
    Ich behaupte immer, das ist die Mischung aus Schäferhund und Labrador :lol: Albern, unterwürfig, stur ...

    Zitat

    Am Bahnhof um 02:00 Uhr ist ein Besoffener, der fällt zufällig auf die Gleise und Hund springt hinterher, weil es einfach eine schnelle Bewegung war. Zug kommt.


    Wenn ich den Hund erwische schleudere ich den Hund nach hinten und versuche dann den Menschen von den Gleisen zu ziehen, was allein wegen des Gewichtes und der Position bedeutend länger dauern wird, als meinen Hund von den Gleisen zu befördern. Läuft der Hund weg und ist nicht mit einem Handgriff zu erreichen, den Menschen, denn den kann ich schneller erreichen.


    Zitat

    Klar kann ich Dir ein Beispiel geben. Du gehst an einem Fluss entlang und bemerkst ein ertrinkendes Kind in der Strömung. Dein Hund ist neugierig und springt auch hinein. Auch er wird von der Strömung erfasst ....


    Das Kind, weil es länger der Strömung ausgesetzt ist und weniger entgegenzusetzen hat. Es sei denn, ich erwische den Hund noch ziemlich am Anfang bevor er von der Strömung richtig erfasst wird.


    Zitat

    Du gehst mit Deinem Hund Gassi, ein Reh rennt über die Straße, Hund hinterher, Auto erwischt erst den Hund und fährt dann gegen einen Baum - 1 Insasse.


    Den Hund, weil er auf der Straße liegt und sein Leben akut am gefährdetsten ist. Also Hund an die Seite und dann sofort zum Auto.

    Ich glaube es gibt Fragen, die man sich nicht stellen sollte. Dinge, die man nicht erörtern sollte.

    Weil jetzt viele schrieben, dass sie um einen menschlichen Angehörigen mehr trauern, als um ein ihnen nahestehendes Tier.
    Ich kann mit dem Tod, glaube ich, mittlerweile ganz gut umgehen. Der Tod gehört zum Leben, er ist nicht das Ende von allem.

    Ich hab in den letzten drei Jahren meinen Opa, meine Oma, meinen Onkel und meinen Großonkel verloren,
    meinen Hund, mit dem ich aufgewachsen bin und gestern mein Pony, das mich seit 20 Jahren durchs Leben begleitet hat.

    JEDER Tod war schrecklich. Am Schrecklichsten ist es, wenn die Menschen oder Tiere aus dem Leben gerissen werden. Ich kann aber nicht sagen, dass ich um mein Pony oder meinen Hund weniger trauere als um meine Großeltern und ja, ich hatte eine sehr innige und gute Beziehung zu meinen Großeltern, aber die hatte ich eben auch zu meinem Pony und meinem Hund, die mich tagtäglich begleitet haben.
    Es ist die emotionale Nähe, die einen trauern lässt, nicht die Zugehörigkeit des Toten zur Art Mensch.
    Wenn ihr nun sagt, dass ich nicht normal bin, weil ich zumindest zwei meiner Tiere ebenso geliebt habe, wie mir sehr nahe Angehörige, dann ist das so, aber es ist die Wahrheit. Ich habe getrauert um alle bzw. trauere ich momentan und ich weiß, was ich erlebt habe/erlebe und gefühlt habe/fühle.

    Ich habe auch schon mehrere Katzen, Kaninchen und Meerschweinchen verloren und ja, da war ich auch etwas traurig, aber es war in keinster Weise mit dem zu vergleichen, was ich bei oben genannten Menschen und Tieren fühlte/fühle.

    Ich weiß nicht, wessen Leben mehr wert ist. Ist dann das Leben eines Menschen, um den niemand trauert, so gar nichts wert?
    Ich kann nur bestimmen, welchen Wert ein Leben für mich hat und doch handle ich in Notsituation nach meinem Kopf und rette das, was ich in dem moment retten kann, nach meinen Möglichkeiten, die Wertigkeit eines Lebens für mich spielt dabei wirklich nur in der allerletzten Konsequenz eine Rolle, nämlich dann, wenn die Bedingungen den einen oder den anderen zu retten annähernd gleich sind.
    Ansonsten rette ich den, der meine Hilfe am Nötigsten braucht oder den, der am schnellsten zu erreichen ist.
    Soll ich an einem Hilfsbedürftigen vorbeilaufen, um einen anderen zu retten? Den ich vielleicht gar nicht mehr erreiche? Und dann sind beide tot?

    In den wenigsten Fällen wird man wissen, dass man nicht beide retten kann. Also rettet man zuerst den, dessen Leben einem in dem Moment am bedrohtesten erscheint.

    Nein, ich könnte nicht an meinem Tier vorbeilaufen in dem Wissen, dass es sterben wird, wenn ich es jetzt nicht rette. Ebensowenig könnte ich an einem Menschen mit diesem Wissen vorbeilaufen.

    Zitat

    Klar stelle ich meinen Mann und mein Kind in der persoenlichen emotionellen Wertschaetzung vor meine Hunde....aber das erklaert ja nicht die generelle Meinung mancher das ein Mensch mehr Wert ist als ein Tier....was macht denn nun genau das menschliche Leben oh so wertvoller als das eines Tieres? Was?.....weil wir aufrecht laufen? Weil wir uns Deo unter die Achseln schmieren? Weil wir in Foren tippseln? Was isses genau?


    Danke!

    Mein Pony ist vor drei Stunden gestorben und es tut momentan einfach nur weh. Er hat mich 20 Jahre meines Lebens begleitet und gekämpft bis zum Schluss, er wollte nicht sterben, aber die Kolik hat ihm keine Chance gelassen. Er kam immer wieder zu mir und suchte Hilfe. Ich konnte ihm nicht helfen. Er hat so gelitten ...

    Mit ihm ist ein Lebensabschnitt zu Ende gegangen. Er fehlt.

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    oder 80 Euro für eine Elchlederleine ausgibt...aber ich, ich ganz persönlich kann das einfach nicht nachvollziehen!


    Hm, ich mag Elchlederleinen - hab aber selbst keine. Meine einzige kurze Leine für Sascha hat allerdings auch 50€ gekostet. Ich liebe nun einmal Lederleinen, würde aber für billiges Leder keinen Cent ausgeben.
    Ich würde nicht sagen, dass ich durch eine teure Lederleine meinen Hund verhätschle, oder :? Ich denke, ich achte einfach ein wenig auf Qualität und wenn ich es mir leisten kann, warum nicht?
    Ich würde mir aber z.B. nie eine oder sogar mehrere billige Nylonleinen kaufen. Ich kaufe grundsätzlich eher wenig, aber wenn dann qualitativ hochwertig und daher eben eher teuer.

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    Aber was macht ihr eigentlich, wenn ihr mal jemaden trefft, der es wirklich übertreibt?


    Kommt darauf an, ...
    ... wenn ich gefragt werde, dann sage ich immer meine ehrliche Meinung ohne Rücksicht.
    ... ebenso wenn über Probleme gemeckert wird, die selbst verschuldet sind.

    Ansonsten, ...
    ... wenn ich schon merke, dass die Leute absolut von dem überzeugt sind, was sie tun, dann sage ich gar nichts. Es sei denn, sie beginnen andere über ihre Ansichten zu belehren, dann sage ich ebenfalls unverblümt, was ich von ihrer Art halte.