Beiträge von *Sascha*

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    Ich persoenlich wuerde nicht aus Pietaet schweigen wenn ich sehe das ein Tier offentsichtlich leidet.....denn es geht in dem Moment nicht um die Gefuehle des Menschen sondern um ein leidendes Tier!


    Das war missverständlich geschrieben, sehe ich jetzt. Es ging mir in erster Linie um das danach. Wenn mein Tier noch lebt, dann kannst du mich gerne darauf hinweisen, dass du den Zeitpunkt jetzt für gekommen hältst, solange du es auch akzeptierst, wenn ich es begründet vielleicht auch anders sehe.

    Conny, falls das so rüber gekommen ist, ich wollte absolut nicht deine Gedanken, die du dir machst verurteilen oder abwerten. Mein Beitrag war einfach nur eine Antwort auf deine Frage.

    Ich finde, dass die Entscheidung, wann ich ein Tier "erlösen" sollte, eine der schwersten überhaupt ist und sie wird umso schwerer je mehr ein Tier am Leben hängt.
    Das letzte, was ein Mensch in einer solchen Situation gebrauchen kann, sind Meinungen anderer Menschen, es wäre zu früh oder zu spät gewesen. Niemand kennt mein Tier so gut wie ich und ich hoffe einfach, dass ich für alle meine Tiere die richtige Entscheidung treffe, wenn es wiedermal so weit ist.

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    Warum muss gleich mit solchen Behauptungen um sich geworfen werden von wegen "kein echtes Jagdproblem"... als hätten wir uns das aus Prestigegründen ausgesucht :roll:


    Wer hat denn gesagt, dass ihr kein echtes Jagdproblem habt?

    Aber ja, ich steh dazu, wenn ein Hund lediglich auf jegliche Art von Bewegungsreizen mit Hetze reagiert, dann ist das zwar eine Jagdsequenz, die er da zeigt, aber für mich kein echtes Jagdproblem. Das sehe ich erst, wenn der Hund bewusst Beute sondiert und los marschiert. Jedem Bewegungsreiz nachzugehen ist dagegen für mich lediglich ein Reiz-Reaktionsschema, das in der Regel relativ leicht zu durchbrechen ist und hier würde ich definitiv auch keine Hetzspiele einsetzen.

    Ich denke, dass niemand, der nicht tagtäglich mit einem Tier zusammenlebt oder zumindest tiefere Einblicke in das Leben eines Tieres hat, die Entscheidung, die sorgende Besitzer für ihr Tier treffen, groß hinterfragen und anzweifeln sollte.
    Die Entscheidung: "Wann", ist auch so schon schwer genug ...

    Ich denke, das weiß man erst, wenn man einmal in einer solchen Situation war. Denn der Hund bemerkt ja dann, dass wir uns unsicher sind.
    Sascha greift in der Regel niemals in meine Angelegenheiten ein. Er ist sich wohl ziemlich sicher, dass ich ALLES wuppen kann. :roll: Auch lässt er sofort ab, wenn ich mich in seine Angelegenheiten einmische.

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    Meine These war/ist - falsch, es ist nicht meine These, sondern allgemein bekannt, also nix Neues - , daß ein unkontrolliertes Ballhetzen, was ja oft schon beim Junghund beginnt, das Hetzen und die Reaktion auf Bewegungsreize fördert !


    Ich stimme der These zu, aber :lol: widerspreche der These, dass das Reagieren auf Bewegungsreize der Kern eines echten Jagdproblems ist.

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    Dann doch lieber Box/Laufstall und dazu jeden Tag ordentlich Weidegang. Boxen sind ja nicht schlecht, wenn Pferde da nicht 24 Stunden (gesund) drinstehen müssen.


    Naja, dazu kann man geteilter Meinung sein ...
    Aber wenn man schlechte Offenstallhaltung mit "guter" Boxenhaltung vergleicht, dann hast du natürlich recht. Ich würde nur unter solchen Bedingungen gar keine Pferde halten ...

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    draussen sein,ich finde alles was nicht Offenstallhaltung ist nicht artgerecht


    Meine Pferde stehen im Offenstall mit Weideanschluss ...
    Bei solchem Wetter stehen die aber im Schatten oder wenn möglich (und das ist bei mir immer möglich da Offenstall) im Stall und dösen.
    Mein Ekzemer hat jahrelang eine Ekzemerdecke getragen und war trotzdem immer der erste im Stall. Mir tun alle Pferde, die bei dem Viehzeug draußen stehen müssen, nur Leid. Offenstall heißt nicht nur jederzeit raus, sondern auch (und das wird vielfach vergessen) jederzeit rein!