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Es tut mir sehr leid, für Dich, wenn Du keinen Unterschied zwischen "auf den Platz schicken" oder am Tischbein/Heizung anbinden, erkennen kannst.
Wo ist der Unterschied? Ich sehe ihn nämlich auch nicht.
Ich selbst schick meinen Hund nie auf seinen Platz, sondern höchstens weg, denn mir geht es nur darum, dass ich in dem Moment meine Ruhe hab, was er stattdessen tut, das ist mir egal.
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Ich sehe ihn schon, denn meine Hunde dürfen auch den "Fehler" machen, sich z. B. einen anderen Platz zu suchen. Sie müssen nicht auf einem vorgegebenen Fleck wie angebunden liegen.
Aber genau das heißt doch in der Regel "auf den Platz schicken". Die Hunde müssen ihren Platz aufsuchen und dort liegen bleiben. Dann handhabst du es einfach anders. Wahrscheinlich so wie ich, mit einem einfachen "Geh weg".
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Sie wissen ganz einfach, daß ich jetzt nicht zum Spielen, Schmusen oder. oder aufgefordert werden möchte.
Woher wissen sie das?
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Dabei ist es mir völlig egal, ob meine Hunde um mich herum liegen oder draußen sind, in der Diele, frag mich nicht wo sonst noch.
Jeder meiner 4 Hunde hat das Recht anzukommen und zu fragen, spielen wir?
Natürlich, das hat mein Hund auch. Selbst couchpotatoes Hunde haben dieses Recht. Sie sagt nur konsequent "nein". Ein Nein, was eben von ihren Hunden eigentlich nie akzeptiert wurde. Diana kann ihre Hunde nicht einfach wegschicken!
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Meine Entscheidung, ja machen wir oder aber nein, jetzt nicht.
Das wird hingenommen, mit lautem Seufzer, aber sie haben gelernt und wissen, ich will und muß schon gar nicht immer für sie da sein.
Dabei ignoriere ich aber meine Hunde nicht einen Moment, sondern sage einfach - jetzt nicht.
Jepp, bei mir auch. Aber was tun mit einem Hund, der das so nicht akzeptiert? Einem Hund der frech und penetrant immer weiter nachfragt, nein fordert.
Du sagst es selbst:
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Bloß, das muß man mit dem Welpen beginnen und nicht erst, wenn der zweite Hund da ist und einem alles über den Kopf wächst.
Plötzlich und unerwartet merkt man, der Welpe/Junghund macht den selben "Blödsinn" wie die Große. Und nun wird es anstrengend. Man ändert odesr versucht zu mindest von null auf hundert alles umzukrempeln. Auf wessen Kosten? Dem des Hundes.
Das verhätschelte "Ich-liebe-Dich-über-alles" wird zum Problem, wird unbequem, knurrt die Kinder an, pöbelt an der Leine und, und, und.
Was sollte man deiner Meinung nach tun? Denn genau um solche Fälle geht es. Es geht nicht um einen problemlosen Hund, den man von Welpe an richtig erzogen hat. Es geht genau um solche Fälle wie den von Diana. Und natürlich müssen die Hunde nun Frust ertragen, den sie nicht gehabt hätten, wenn alles von Anfang an richtig gelaufen wäre, aber das ist nun nicht mehr zu ändern. Man kann nur da ansetzen, wo man sich mit den Hunden jetzt befindet und klar ist es hart für die Hunde in dem Moment, aber das was sie relativ schnell dafür bekommen ist es wert.