Beiträge von *Sascha*

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    Ich weiss nicht ob dus wusstest, aber Erziehung dauert bei nem Einjährigen schon ne Zeitlang. Ich habe das Glück sehr tierliebe Kinder zu haben, die sehr vorsichtig mit Tieren umgehen. So ist aber nicht jedes Kind.


    Ja, und mache Eltern schaffen es auch nie ihren Kindern Grenzen zu setzen und Werte zu vermitteln ...
    Ups, nun sind wir wieder beim Thema Box, aber Kinder darf man darin zum Glück nicht einsperren ...

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    wenn er aber im Gang liegt wo er gerade vorbeirennt oder neben den Spielsachen liegt dann setzt man sich wahlweise drauf, bewirft den Hund mit Spielsachen ect :roll:


    ... und dann ist es natürlich einfacher den Hund wegzusperren anstatt das Kind zu erziehen? :schockiert:

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    Auch wenn Lotte und ich erst einmal dabei waren und es wohl auch nicht ganz regelmäßig schaffen werden, würden wir uns doch sehr gern auf die Liste setzen :gott:


    Na klar ;) Einfach Marina (bungee) die Daten schicken, die führt die Liste.

    Eigentlich hätte ich eure Daten schon beim vorletzten Treffen aufnehmen sollen ... hab ich gaaaanz vergessen ... :ops:

    Wenn, dann wäre ich sauer auf die Trainerin, denn sie ist doch die "Trainerin" und sollte entsprechend Vorsorge treffen, das soetwas nicht passiert bzw. im Fall des Falls wissen, wie man reagiert und die Situation managen, den anderen Hundeführern zur Seite stehen.

    Aber in erster Linie wäre ich sauer auf mich gewesen, denn ich weiß, dass man spielende Hunde niemals aus den Augen lässt, eben damit man rechtzeitig bevor es eskaliert eingreifen kann.

    Auf die andere Hundehalterin wäre ich überhaupt nicht sauer. Sie trifft aus meiner Sicht die geringste Schuld. Es gibt eben Menschen, die mit solchen Situationen überfordert sind, was sicherlich blöd ist, wenn sowas außerhalb der Hundeschule stattfindet, weil man dann völlig auf sich allein gestellt ist. In der Hundeschule jedoch sind Trainer anwesend, die die Hunde und ihre Halter entsprechend einschätzen können sollten und solche Situationen professionell verhindern und regeln können.

    Das soweit zur Schuldfrage jedes einzelnen.


    Grundsätzlich jedoch wäre die Situation nun nichts, was mich so völlig aus der Bahn werfen würde. So etwas kann passieren, selbst wenn man immer so gut es geht aufpasst. Wir sind nur Menschen, übersehen Vorzeichen. Und ja, in der Regel stirbt so ein Hund nicht an so einer Kabbelei.
    Wichtig ist den unterlegenen Hund danach nicht zu betüttern, sondern so schwer es ist, so zu tun als wäre nichts gewesen. Auf gar keinen Fall sollte man den Platz sofort verlassen.
    Den überlegenen Hund an die Leine, ein bisschen Unterordnung oder auch nur Bewegungseinschränkung, das wirkt Wunder.
    In der Regel kann man die Hunde nach einer erfolgreichen Trennung und kurzen Atempause sogar sofort wieder miteinander laufen lassen.

    Alles halb so wild, tief durchatmen. ;)

    Geht es euch auch manchmal so, dass ihr manchen Leuten einfach nur die Leine aus der Hand reißen wollt, einfach mal eine kurze Zeit die Verantwortung für einen bestimmten Hund übernehmen wollt, um zu zeigen wie einfach es doch sein kann ein bestimmtes Problem zu lösen?

    Kribbelt es euch?

    Passiert es euch manchmal, dass ihr Hundehaltern, die völlig überfordert sind, Ratschläge gebt, die ihr eigentlich selbst nie befolgen würdet, weil ihr sie grundsätzlich nicht für den richtigen und besten Weg haltet?

    Andersherum, habt ihr anderen Hundehaltern auch schon einmal einen Ratschlag gegeben, der absolut eurer Philosophie entsprach, aber den ratsuchenden Hundehalter völlig überforderte?
    Habt ihr es bereut?

    Tendiert ihr eher zur ersten oder zur zweiten Lösung? Könnt ihr eure Philosophie der Hundeerziehung dehnen, wenn iht denkt, dass der andere Hundehalter dem nicht gewachsen ist oder sagt ihr immer: "Man wächst mit seinen Aufgaben?", auch wenn es dann in die Hose geht?

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    Und wie sieht es mit euch aus?

    Habt ihr manchmal das Gefühl den Ansprüchen eures Hundes nicht zu genügen? Stoßt ihr bisweilen an eure Grenzen und kommt einfach nicht weiter? Denkt ihr dann manchmal, dass andere kompetentere Hundehalter mit eurem Hund schon viel weiter wären?

    Habt ihr da manchmal ein schlechtes Gewissen eurem Hund gegenüber, wenn ihr einfach nicht "gut genug" seid?

    Oder denkt ihr vielleicht, keiner könnte es besser als ich? ;)

    Wenn ihr an eure Grenzen stoßt, einfach nicht weiter kommt, setzt ihr dann zur Not Erziehungshilfsmittel ein, die ihr im Grunde für unnötig haltet?
    Ist es euch dann bewusst, dass ihr die Hilfen braucht und nicht euer Hund?
    Oder meint ihr, dass diese Erziehungshilfen für euren Hund notwendig sind, weil der so schwer zu erziehen ist? ;)

    Denkt ihr manchmal: "Mensch, wenn ich einfach ein etwas besserer Hundeführer wäre ..."

    Ganz einfach, wird ein Spielzeug unangemessen verteidigt (darunter fällt für mich aber kein einfaches Drohknurren oder kurzes Wegschnappen), dann wird es von mir eingesackt. Aus. Ende. Darüber diskutiere ich nicht.

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    Ich halte aber nix davon, einen Hund tagsüber darin einzusperren.


    Warum machst du denn einen Unterschied, ob Tag oder Nacht?

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    Ich habe eine Bekannte, die ihren Hund dort reinsperrt, wenn sie weggeht. Heisst, der Hund ist bis zu 3 Stunden in dem Ding. Das würde ich nicht machen, das halte ich für Tierquälerei.


    Wie lange war denn dein Hund nachts in der Box? :?