Beiträge von *Sascha*

    Zitat

    ist es auch ein Haltungsbedingtes Verhalten, wenn Haushunde im Garten sind und vorbeifahrende Autos anbellen??? Wird dann da die Haltung kritisiert?


    Ja, natürlich!
    Hab ich sogar schon geschrieben ...

    Zitat

    Nicht alle Hunde in Zwingern bellen!


    Hab ich auch nicht gesagt, dieser tut es aber.

    Zitat

    Ich habe noch eine Frage zur Tollwutverordnung:

    Es steht ja da, dass man nachweisen muss, dass der Hund einen Impfschutz hat, weil er sonst im Falle eines Falles getötet werden kann.

    Dann reicht es doch auch, wenn ich eine Impftiterbestimmung vorweisen kann, die zeigt, dass ausreichend Impfschutz vorhanden ist, oder?


    Da solltest du einmal beim Veterinäramt anrufen, die sind im Falle des Falls auch zuständig.

    Eigentlich sollte es ja möglich sein aufgrund der Titerbestimmung einen Tollwutschutz für einen gewissen Zeitraum anzuerkennen, aber ich bin kein Veterinär (der Titer ist ja auch nicht alles) und kenne da die evtl. Vorschriften nicht.

    Auf jeden Fall würde ich zusehen einen Tollwutschutz im Impfpass eingetragen zu haben, denn selbst wenn man die Aussage des hiesigen AmtsVet hat, nützt dir das in einem anderen Bezirk wenig.

    Ich hab keine Lösungsvorschläge für dein Problem, denn alle Methoden, die ich kenne, wären aversiv und nur symptombekämpfend.

    Meine Überzeugung ist es, dass an der Haltung generell etwas geändert werden muss oder du eben mit dem Verhalten deines Hundes leben musst. Es ist ein haltungsbedingtes Problem.

    Zitat

    Das würde ich fast, aber nicht ganz unterschreiben. Denn eine Ansage des Besitzers zu akzeptieren bedeutet ja zum einen, dass der Hund irgendein Signal für "Ich will Dich jetzt hier nicht haben kennt"


    Naja, ein Signal muss es nicht unbedingt sein, man kann ja auch einfach die Tür schließen. ;) Wobei das natürlich auch eine Art Signal ist.

    Zitat

    und zum anderen die psychische Reife besitzt Frust zu ertragen. Beides traf auf diesen Hund nicht zu. Er war seit seiner Geburt nie wirklich von seiner Besitzerin getrennt. Und er mußte auch nie aushalten, dass er nciht alles haben kann, was er will.


    Diese psychische Reife sollte ein Hund jedoch ab einem gewissen Alter haben. Bei Welpen sage ich dazu natürlich auch nichts. :D
    Aber wenn man seinen Hund seit einem Jahr hat (und das sogar von Welpe an), dann ist das ganz klar ein Erziehungsfehler und damit stimmt die Beziehung für mich eben nicht.

    Nah, ich hoffe doch, dass deine Freundin das Problem in den Griff bekommen hat und nicht der Freund wieder ausziehen musste. :lol:

    Ich wollte eigentlich auch nur darauf hinweisen, dass ein Problem beim Rausschmeißen nicht darin begründet ist, dass man den Hund vorher Reingelassen hat. ;)
    Stimmt meine Beziehung zu meinem Hund, dann kann ich ihn auch rauswerfen. Kann ich das nicht, dann stimmt da grundsätzlich etwas nicht zwischen uns.

    Zitat

    das was oben rot marktiert ist, das ist eine "Anmache". Natürlich nicht für jemanden der seinen Hund mit voller Überzeugung in der Wohnung hält, aber für jemanden der Hunde in einem Zwinger hält.


    Warum sollte eine solche Aussage jemanden tangieren, der seinen Hund voller Überzeugung im Zwinger hält? Meinst du mich würde es kratzen, wenn du mich einen Tierquäler schimpfen würdest, weil meine Pferde keine kuschelige Box haben, mein Schäferhund-Mix bei mir ins Zimmer darf, meine Kaninchen nicht in einem Hochsicherheitstrakt leben, meine Katzen in der Regel nicht ins Haus dürfen ... :?

    Nee, warum sollte ich das als Anmache auffassen? Wäre halt deine Meinung/Einstellung. :ka: Da ich aber mit dem, wie ich meine Tiere halte, im Reinen bin und ganz klar die Vor- und Nachteile verschiedener Haltungsformen abgewogen habe, meine Tiere also aus Überzeugung so halte ... glaubst du ernsthaft, du könntest mich durch ein einfaches: "Ich find das aber falsch und du bist ja so ein Tierquäler", auch nur ansatzweise anmachen? :lachtot:

    Zitat

    Aussperren ging auch nicht, weil er dann geweint hat - kein Wunder, er durfte ja sonst immer mit rein.


    Gründe findet man immer und ist ja auch zu "verständlich". Ein Hund denkt so aber nicht.
    Wenn mein Hund es gewohnt ist, dass ich ihm Grenzen setze, dann wird er auch neue Grenzen akzeptieren.

    Das war die einzige Problemstelle, die sie mit dem Hund hatte? ;)

    Zitat

    und es stellte sich heraus, dass der Hund mit den Intimitäten im Schlafzimmer nicht umgehen konnte.


    :hust: Ich sehe da deutlich mehr Problemverhalten, als deine Freundin vielleicht wahrhaben wollte ...

    Zitat

    Man muss nur von anfang an wissen was man will. Mal mit ins schlafzimmer und eine Woche später wieder alleine irgendwo hin wäre natürlich ätzend.


    Nö, das sehe ich nicht so.
    Ich sag den HH, die fragen, immer, nehmt den Welpen mit ins Schlafzimmer und macht die Tür auf, sobald er stubenrein ist.
    Viele Hunde suchen dann von alleine andere Schlafplätze auf.

    Ansonsten sollte man seinen Hund jederzeit, aus welchen Gründen auch immer :D, aus dem Schlafzimmer schicken können. Klappt das nicht, dann gibt es ganz andere Baustellen, die sicher nichts damit zu tun haben, ob der Hund generell im Schlafzimmer schläft oder nicht. :roll: