Natürlich kann es zu solchen Situationen kommen, keiner ist unfehlbar und jeder kann sich mal verschätzen.
(Wobei ich 10m schon sehr sehr nah finde um einen Welpen bei einem herannahenden Jogger zurückzurufen. Vielleicht solltest du tatsächlich mal über eine Schleppleine nachdenken, wenn dir solche Fehleinschätzungen häufiger passieren.)
Und natürlich ist es im Falle des Falls nett, wenn unsere Mitmenschen dann Verständnis für unsere Fehleinschätzung haben, aber darf man das erwarten? Kann man nicht genauso erwarten, dass ein Hundehalter, dem ein Fehler unterlaufen ist, auch Verständnis für einen Jogger hat, der belästigt wurde, vielleicht sogar Angst hatte und deswegen etwas lauter und unfreundlicher reagierte?
Zum Elektroschocker, wenn es denn einer war, er hat ihn nicht benutzt, sondern nur dem Besitzer angedroht ihn zu benutzen. Das ist ja in unserer Gesellschaft leider eine gängige Methode Dinge anzudrohen, weil die Menschen sonst nur noch selten Handlungsbedarf sehen und konsequent ihr Verhalten verändern.
Und selbst, wenn er ihn im Fall des Falls tatsächlich benutzt hätte. Der Hund ist ohne Not in seinen Individualbereich eingedrungen, obwohl genug Platz war. Da hat mMn jeder Mensch das Recht sich zu schützen, wenn er es denn für nötig hält. Und woher soll ein hundeunerfahrener Mensch wissen, ob ein Hund, der frei auf ihn zuläuft und ihn bedrängt eine Bedrohung darstellt oder nicht?