Beiträge von *Sascha*

    Natürlich kann es zu solchen Situationen kommen, keiner ist unfehlbar und jeder kann sich mal verschätzen.
    (Wobei ich 10m schon sehr sehr nah finde um einen Welpen bei einem herannahenden Jogger zurückzurufen. Vielleicht solltest du tatsächlich mal über eine Schleppleine nachdenken, wenn dir solche Fehleinschätzungen häufiger passieren.)

    Und natürlich ist es im Falle des Falls nett, wenn unsere Mitmenschen dann Verständnis für unsere Fehleinschätzung haben, aber darf man das erwarten? Kann man nicht genauso erwarten, dass ein Hundehalter, dem ein Fehler unterlaufen ist, auch Verständnis für einen Jogger hat, der belästigt wurde, vielleicht sogar Angst hatte und deswegen etwas lauter und unfreundlicher reagierte?

    Zum Elektroschocker, wenn es denn einer war, er hat ihn nicht benutzt, sondern nur dem Besitzer angedroht ihn zu benutzen. Das ist ja in unserer Gesellschaft leider eine gängige Methode Dinge anzudrohen, weil die Menschen sonst nur noch selten Handlungsbedarf sehen und konsequent ihr Verhalten verändern.
    Und selbst, wenn er ihn im Fall des Falls tatsächlich benutzt hätte. Der Hund ist ohne Not in seinen Individualbereich eingedrungen, obwohl genug Platz war. Da hat mMn jeder Mensch das Recht sich zu schützen, wenn er es denn für nötig hält. Und woher soll ein hundeunerfahrener Mensch wissen, ob ein Hund, der frei auf ihn zuläuft und ihn bedrängt eine Bedrohung darstellt oder nicht?

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    Ich finds halt echt sehr schade wenn sie nimmer spielt. Es hat ihr ja früher soviel Spaß gemacht. Stundenlang ist sie über die Hundewiese getobt.


    Du spielst ja auch nicht mehr mit deinen Freundinnen in der Sandkiste :D Hat dir bestimmt auch immer viel Spaß gemacht früher. ;)

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    Sie maßregelt andere Hunde eigentlich immer und jeder fremde Hund wird mit nem tiefen Knurren begrüßt. Danach ist er uninteressant. Und ganz schlimm ist es mit Welpen und Junghunden. Da muss ich dann meist mit ihr gehen. Versteh die Welt nicht mehr. Wir waren von Anfang an in der Welpenschule und immer mit anderen Hunden zusammen. Ich wollte ja nen gut sozialisierten Hund.


    Überleg mal wie du warst als du so 16/17 warst. Hast du dich da nicht auch schon toootal erwachsen gefühlt und warst doch das ein oder andere Mal damit absolut überfordert? ;)

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    Natürlich werden manche Hunde schneller erwachsen, doch lustlos und lahm (und so hört es sich für mich an) sollte ein Hund mit 18 Monaten eigentlich noch nicht werden.


    Wo liest du denn, dass der Hund generell lustlos und lahm ist? :? Ich lese im Eingangspost nur etwas über das Spielverhalten und das nicht mehr ganz so jugendlich sorglose Verhalten anderen Hunden gegenüber.

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    Sie wird wohl einfach erwachsen!

    Sie wird ihre Ressourcen verteidigen (dich, Futter ect.) und zu laut/stürmisch spielende Hunde maßregeln. Absolut normales Verhalten. Du solltest schauen, dass es nicht überhand nimmt.

    Gruß
    Jennja


    Jepp, so ist es. :gut:

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    warum sollte man nicht gegnfrage.


    - es entstehen Kosten
    - OP-Risiko, der Hund könnte sterben oder es könnten bleibende Schäden durch die OP entstehen
    - durch eine OP werden dem Hund in diesem Fall unnötige Schmerzen und Leiden zugefügt
    - nicht voraussehbare Veränderungen des Hormonhaushalts
    - erhöhtes Risiko für Knochenkrebs, wenn im Wachstum kastriert wird
    - erhoehtes Risiko fuer Herztumore
    - verdreifacht das Risiko fuer Hypothyreose
    - erhoehtes Risiko fuer "Altersdemenz"
    - verdreifacht das Risiko fuer Uebergewicht
    - vervierfacht das Risiko fuer Prostatakrebs
    - verdoppelt das Risiko fuer Harnwegkrebs
    - erhoeht das Risiko fuer Orthopaedische Schaeden
    - erhoeht das Risiko auf Impfstoffe eine schlechte Reaktion zu entwickeln
    - Testosteron wird zu 90% in den Hoden gebildet, es fördert den Fettabbau, hat Einfluss auf die Fellqualität, den Aufbau der Muskulatur, hat Einfluss auf die Haut, den Knochenstoffwechsel und damit die Knochendichte, sowie den Zucker und Fettstoffwechsel
    - es kommt immer wieder zu Problemen mit Kastraten, die nach der Kastration besonders unwiderstehlich riechen
    - vorhandene Probleme im Verhalten des Rüden können sich verstärken
    - eine Kastration kann erst zu Problemen im Verhalten eines bisher unproblematischen Rüden führen

    ... mehr Gründe fallen mir gerade nicht ein ... :roll:

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    @ Sascha: in wiefern meinst du dem Welpen gewachsen sein??


    Naja, ich bin schon ein bisschen länger im Forum ... und erinnere mich da an eine nicht ganz so glücklich ausgegangene Hundeanschaffung. Wenn ich mich recht entsinne, dann warst du damals ziemlich überfordert und hattest eher wenig Unterstützung durch deinen Mann und Familie.

    Und nein, meine Frage ist überhaupt nicht böse gemeint, aber lass dir das gut durch den Kopf gehen.