Beiträge von *Sascha*

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    Jetzt muss ich aber mal nachhaken:

    Wieso?


    Weil Rütter mir zu viel und zu ausschließlich über Ablenkung arbeitet. Ich bei Aggressionen aber lieber über Konfrontation und ein sauber aufgebautes und verständliches Verbot durch mich gehe. Ich würde hier den Schwerpunkt auf die Hund-Halter Beziehung legen und da arbeitet Rütter (zumindest in seiner Fernsehsendung) kaum dran.

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    Also das hab ich jetzt mal kotzdreist vorausgesetzt....
    Also die Verhinderung der Selbstbelohnung.. das ist ja nunmal ne Sache, die selbst jedem Hundelaien automatisch einleuchten sollte, oder? :P

    Erwarte ich da zuviel?


    Wenn ich mich so umschaue, eindeutig JA! ;)

    Oh je, tu bloß den Sprüher weg.

    Ich hoffe staffy meldet sich hier, die hat sicherlich die richtige Empfehlung bzgl. Trainer für dich. Um Köln rum sollte sie sich auskennen.

    Sicherlich ist es nicht verkehrt den Hund schon einmal vorsichtig an einen Maulkorb zu gewöhnen. Ansonsten würde ich aber ohne einen kompetenten Trainer da nicht weiter ran rumprobieren, sondern einfach erstmal Managementmaßnahmen ergreifen, damit es zu keinem weiteren Biss überhaupt kommen kann.

    Das Problem ist sicherlich in den Griff zu bekommen, aber ihr werdet viel ändern müssen und euren Hund sicherlich bald ganz anders sehen. Aber nur Mut, auch ihr könnt nur lernen.

    Der Frage von Corinna schließe ich mich allerdings auch noch an:
    Wie lastet ihr bisher euren Hund aus?

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    Kopf hoch und tüchtig loben beim Zurückkommen, dann ist das bald ausgebügelt, falls es das nicht schon ist.


    Das allerdings würde ich nun auch nicht tun. Wie gesagt, Hunde müssen keine Handlungsketten verknüpfen, sie können es aber!

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    @ Sascha: hast du denn eine Idee, wie ich die Erfolgsquote erhöhen könnte? Sie ist 11 Monate alt und es gibt für sie nichts Interessanteres als andere Hunde, egal wie groß, welches Geschlecht. Sie ist eben noch zu temperamentvoll-verspielt, um eine gute Impulskontrolle zu haben. Im Wald, wenn sie Wild sieht, kommen wir sehr gut klar, da bleibt sie bei mir und wir beobachten; aber bei Atrgenossen haben wir kaum ne Chance, das ist für sie so was von schwer, zu warten, bis ich "los" sage, denn ich muss ja auch erst den anderen HH fragen, ob's genehm ist.


    Sie ist eben ein Labi. ;)
    Du könntest versuchen solange es geht in Bewegung zu bleiben. Ich halte prinzipiell nicht so viel davon die Hunde absitzen oder abliegen zu lassen bei Hundebegegnungen, das verfälscht die Kontaktaufnahme zwischen den Hunden noch viel mehr als es die Leine ohnehin schon tut.
    Bei Hunden, die ihr schon kennt und bei denen du weißt, dass eine Kontaktaufnahme gewünscht ist, würdet ich Aruna frühzeitiger frei geben, auch weil nicht nur der Kontakt selbst erlernt werden muss, sondern auch die richtige Annäherung an andere Hunde (fremde, wie auch bekannte).
    Kennst du den anderen Hund nicht oder ist der an der Leine, dann würde ich das Hinlaufen zum anderen Hund immer wieder durch kurzes schnelles freudiges Rückwärtslaufen auflockern, sobald sich dein Hund gedanklich zu sehr von dir entfernt. Dann ist Aruna gezwungen sich dir zuzuwenden und du hast etwas, was du loben kannst. Dein Hund wird dir bald automatisch auch unter Ablenkung mehr Aufmerksamkeit schenken und du kannst die Anforderungen langsam erhöhen, z.B. beim Ranlaufen in Vorwärtsbewegung ein Schau fordern.
    Vor dem Ableinen würde mir anfangs ein in meine Richtung zuckendes Ohr reichen. ;) Auch das ist schon etwas auf dem man Aufbauen kann. Wichtig ist, sie sofort für jedes bisschen Aufmerksamkeit zu belohnen, egal wie unbedeutend es dir erscheint. Belohnst du kaum, wird der Frust immer größer und damit auch der Hund immer unaufmerksamer und weniger ansprechbar.

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    Trotzdem denke ich, dass es für so manchen Hund mit Defiziten in diesem Bereich sinnvoll sein kann Kontakte zu meiden, wenn er da nur Angst und Stress empfinden kann.


    Hm, wenn ich einen Hund hätte, der bei Hundekontakten Angst und Stress empfinden würde, dann würde ich allerdings daran arbeiten.

    Wenn meinem älteren Hund aber mangels Sozialisierung andere Hunde nur furzegal sind, dann würde ich es wohl dabei belassen.


    Aruna
    Dann hat sie ja zumindest jede 10. Mal Erfolg, DAS klang in deinem ersten Post anders.
    Ich achte allerdings immer darauf, dass meine Anforderungen an meinen Hund immer so gesteckt sind, dass er deutlich häufiger Erfolg als Misserfolg hat. Das erhöht die Motivation und damit auch den Lernerfolg. Wenn dein Hund nur 10% Erfolg hat, dann würde ich sagen, sind deine Anforderungen an ihn noch zu hoch.


    Deister-Klopfer
    Ein Problem mit Rüden würde ich allerdings "bearbeiten". Er muss sie nicht lieben, aber er hat sie zu dulden.