Beiträge von *Sascha*

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    Ich will wissen, wie Du das in 2m schaffst - ehrlich und ganz ohne Witz oder Ironie. Vielleicht kriege ich endlich mal ´nen Hinweis, der mir hilft


    Indem ich so interessant für den Hund bleibe, dass er gar nicht erst meine Seite verlässt. Das heißt, zunächst erkläre ich dem Hund, was ich überhaupt von ihm will, nämlich in einem geringen Abstand zu meinem linken Bein mit mir mitzulaufen. Ich füttere diesen Platz schön. Hat der Hund grundsätzlich verstanden, wo er sich an der Leine aufhalten soll, beginne ich die Abstände zwischen den Belohnungen zu dehnen, das heißt, es gibt erst dann ein Fein und Leckerlie, wenn er gerade besonders aufmerksam läuft und nicht mehr bei jedem Schritt. Jetzt beginne ich auch Wendungen und Kurven einzuführen, so dass der Hund immer wieder gezwungen wird aufmerksam zu bleiben, kurze Ankündigung, umdrehen, 1-2 Schritte und Lob. ;) Der Trick ist häufig genug zu bestätigen, so dass der Hund aufmerksam bleibt. Wird er unaufmerksam erfolgt sofort eine Ansprache und Korrektur. Zeitnah dann ein Lob, plus eine Ermahnung an mich den Hund rechtzeitig zu belohnen bevor die Aufmerksamkeit abreißt.

    Dann steigere ich langsam die Ablenkung und schleiche die Belohnungen aus. Der Hund hat verstanden, dass er sich an der Leine grob an meinem Bein orientieren muss. Je besser das klappt, desto länger darf die Leine und damit der Bewegungsradius des Hundes werden. ;)

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    Das freut mich. Hier gehts doch aber drum, dass Hunde das nunmal machen. Seis` man selber war unachtsam die erste Zeit, seis` der Vorbesitzer hats ihm angewöhnt ..


    Und deswegen muss ich den Hund weiter unkommentiert schnüffeln lassen?

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    Wenn du keine siehst, dann kann ich dir das jetzt auch nicht auf die schnelle erklären. :sa d2:


    Dann hältst du also Zughundesport für Tierquälerei? :?

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    Nee. Mit Leine hält man den Hund nur auf. Aufmerksam ist der deswegen noch lange nicht.


    Natürlich, nämlich aufgrund der Konditionierung. Hund hat gelernt sich in den Leinenradius zurückzubegeben. Nichts anderes lernt er, wenn du ihn loslässt. Oder hast du einen Hund, der sich freiwillig niemals weiter als 1-2m von dir entfernt?

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    Ja. Weil - Hund ist Rudeltier.


    Auch Rudeltiere entfernen sich vom Rudel. :roll: Mein Hund fühlt sich sicher, auch weil ich da bin, der traut mir aber durchaus zu mehr als eine Zone von 4qm zu sichern . :D

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    Der Hund muss ja nicht selber nach einer Lösung suchen, Hilfen vom Menschen sind doch nicht verboten, nur weil die Leine grad nicht mehr greifbar ist.


    Hab ich auch nicht gesagt, es ging um die Vorteile des Loslassens der Leine.

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    Gestresst ist er sowieso schon, wenn er arg zieht. Wenn der Halter ihm deutlicher vermittelt, was er will, gibt dem Hund das eher Sicherheit.


    Wenn ich mit einem Hund Leinenführigkeit trainiere, dann wird er ganz sicher nicht einen Moment ziehen. Ich schaff das in 2m ;), aber wenn es jemand nicht schafft, dann sehe ich kein Drama darin, wenn der Hund das Ende der Leine erreicht und dann eben einen Moment im Geschirr "hängt" bis der HH sich sortiert hat.

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    Mit anspannen meinte ich, die Leine so fest halten, dass sie nicht durchrutscht.
    Ich find halt die eine Art des Korrigierens weniger gut, als die andere.


    Ich spanne meine Armmuskulatur nicht an. Zumindest nicht so, dass ich mich verkrampfen würde.
    Und ich glaube nicht einmal, dass wir so unterschiedlich korrigieren. Die Leine hat mit der Korrektur bei mir jedenfalls recht wenig zu tun. :lol:

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    Ja, eben, aber wenn der neu ist, musstes ihm ja erst mal abgewöhnen.


    Ich hab es ihm eben gar nicht erst angewöhnt, indem ich das herumschnüffeln konsequent schon im Ansatz verhindert und korrigiert habe.

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    Es gibt mehrere:
    - keine körperliche Unannehmlichkeit für den Hund
    - keine Verletzungsgefahr


    Wo siehst du die körperliche Unannehmlichkeit oder gar die Verletzungsgefahr, wenn der Hund im Schritttempo das Ende der Leine erreicht und durch den Zug am Geschirr gestoppt wird? :?

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    - Aufmerksamkeitstraining


    Ist es auch mit Leine

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    - Hund wird gezwungen, freiwillig und selbstständig zu agieren, begibt sich wieder in die Sichere Umgebung des Halters


    Dafür müsste der Hund die Umgebung abseits des Halters als unsicher empfinden, oder? Ansonsten würde er wohl kaum "die Sicherheit" des Halters suchen. Von alleine wird der Hund ansonsten kaum auf die Idee kommen, was der dumme Mensch nun schon wieder von ihm will. Im besten Fall wird er herumprobieren, in den meisten Fällen ziemlich gestresst. Besser ist es dem Hund einfach zu sagen, was manvon ihm will oder ebenm, wenn man übers "free shapen" arbeitet, schon den kleinsten Schritt belohnt, dem Hund somit eben auch den Weg zeigt.

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    - Hund bekommt Bestätigung für sein selbstständiges richtiges Handeln, indem es direkt weitergeht, sobald er wieder neben dem HF steht


    Dito an der Leine

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    - HF kann / muss /darf .. wie auch immer sich Alternativverhalten ausdenken zum Hand- und Armmuskeln anspannen ;)


    Einfacher wäre es den Hund einfach zu korrigieren. Wozu Armmuskeln entspannen? Wie verkrampfst hältst du eine Leine? Ich stehe gerade auf dem Schlauch.

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    ´s hat ja nicht geheißen, dass du mucksmäuschenstill sein sollst. Hör- und Sichtzeichen in welcher Form auch immer braucht man nicht weglassen, bzw. kann sie ganz neu dazunehmen, falls man vorher noch nicht auf die Idee kam, weil man mit der Leine zu tun hatte. :winkgrin2:


    Ist nicht wirklich ein Gegenargument. Hör- und Sichtzeichen kann ich ebenfalls an der Leine geben.

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    Richtig.
    Und bei unangebrachtem oder übertriebenem Schnüffeln zieht man auch nicht - man drängelt. ;)


    Hehe, damit kenn ich mich nicht aus, mein Hund schnüffelt an der Leine nicht - darf er nicht.
    Es ging aber ja um die Situation, Hund will z.B. an die Laterne zum schnüffeln, Mensch will aber dran vorbeigehen.

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    Naja, nicht ganz. Wenn der Hund es einfach nur eilig hat, und zügig vorwärtskommen will, und man ihn zurückzieht, oder zuppelt oder ruckt, oder die Richtung wechselt, .. was macht man dann - man benutzt die Leine, und nicht den Gehorsam des Hundes. Der Hund läuft langsamer / wechselt die Richtung, weil er keine andere Wahl hat. Erziehungsmäßig hast du da nichts gewonnen. Ein Hund, der ne einigermaßene Bindung zum HF hat, läuft beim Leinefallenlassen nicht gleich sonstwo hin ..


    Gerade beim letzten Satz gebe ich dir recht, wenn es eben um ein kontinuierliches Drängeln geht und nicht um ein: Ich will da jetzt aber hin. Und meinetwegen kann man statt einfach stehenzubleiben auch die Leine fallen lassen. :ka: ich sehe da nur keinen Vorteil drin. Wozu die Leinensicherung aufgeben, man läuft ja nur Gefahr, dass die Ablenkung eben doch zu groß ist und der Hund sich erstmal umschauen geht.

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    Nee - ".. den Menschen .." ;)


    Ja, schon klar.

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    Ich frag mich, warum so wenige HH auf diese Idee kommen. :/


    Wenn mein Hund am Grashalm schnüffeln will, dann wird es sicher nicht viel bringen, wenn ich die Leine los lasse. :?
    Und wenn der Hund einfach nur drängelt, dann hab ich mit dem Loslassen eigentlich auch nur den gleichen Effekt wie mit dem Stehenbleiben. Hund ist verwirrt und ich muss die Verwirrung mit einer (konditionierten) Anweisung auflösen.

    Also Sascha ist am Geschirr eigentlich nicht wirklich leinenführig, das liegt aber daran, dass er die kurze Leine nur am Halsband kennengelernt hat. Geschirr trägt er eigentlich nur an der Schleppleine und wenn er ziehen soll.

    Klar, ich könnte daran arbeiten, aber da es mir eigentlich egal ist und er sehr gut am Halsband läuft, bleibt es eben dabei. Ein Geschirr drumzubauen ist mir in der Regel eh zu anstrengend, wenn ich es nicht wirklich brauche.


    Bei dem Hund meiner Freundin z.B. wurde die kurze Leine am Geschirr eingeführt und später aufs Halsband gewechselt. Bei ihm ist es egal, ob Halsband oder Geschirr dran ist.


    Also schlussendlich denke ich, es liegt einfach an deiner Konsequenz. ;) Am Halsband ist es dir wichtiger und das bringst du halt entsprechend rüber.