Beiträge von *Sascha*

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    Und ganz ehrlich, selbst wenn es einmal ein Unfall gewesen sein sollte - ein zweites Mal ganz sicher nicht.


    Och, geben tut es alles. :D
    Oder wüsstest du einen Grund, warum jemand vor 20 Jahren seine reinrassige zuchttaugliche Flat-Coated-Hündin gleich 2x hintereinander vom bekannten Dorf-Cassanova decken lassen sollte? :lachtot:
    Die Welpen wurden übrigens für 100 DM geimpft und entwurmt abgegeben, mit Gewinn war also auch nichts. ;)

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    Braune Grossspitze werden derzeit wieder gezüchtet - gibt nun Ausnahmeregelungen und da werden Großspitz (in schwarz) und Mittelspitz (in braun) gekreuzt, um den braunen Grossspitz wieder zu beleben.
    Der erste Wurf ist auch vielversprechend, also schauts wohl danach aus, als würde man das auch wieder in den Griff bekommen (hoffentlich)

    Harpo-Grizzly von Schloss Lindenau

    Mal schauen, was daraus wird ... so ein brauner Großspitz würde mir ja auch noch gefallen ...


    Und das Bild habe ich heute ausgegraben:

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    Vor 13 Jahren hatte ich noch keine Ahnung :D ... aber ich glaube, der Moritz müsste ein Großspitz gewesen sein ...

    Sozial unverträglich ist für mich ein Hund, der mit jedem oder vielen Hunden sofort Streit sucht, denn das ist mit Sicherheit nicht im Sinne der Arterhaltung.
    Etwas anderes ist es, wenn der Hund Ressourcen verteidigt (oder auch beansprucht), dann hat er einen guten Grund sich selbst zu gefährden, sollte dies aber auch im Sinne der Erhaltung der eigenen Unversehrtheit überlegt tun.
    So viel zur Natur des Hundes.

    Für mich heißt das, je weniger Ressourcen mein Hund behüten muss, desto gelassener kann er den Kontakt mit fremden Hunden pflegen und dabei ist es mir völlig egal, ob er dann den Kontakt meidet oder sucht, ob er spielt oder nur kommuniziert.
    Wobei ich schon denke, dass eine regelmäßige Kommunikation mit anderen Hunden das Leben eines Hundes bereichern kann, wenn er denn möchte. Vielleicht sind es manchmal auch einfach die falschen Hunde, auch ich würde nicht sagen, dass der Kontakt mit jedem Menschen mich bereichert oder mir angenehm ist. :D

    Also Kontakt um jeden Preis, ganz sicher nicht. :D Aber grundsätzlich sehe ich Kontaktmöglichkeiten schon als Bereicherung, nur müssen es die richtigen sein ... ;)

    Warum sollte es auch geschlossen zu einem Spiel kommen? :? Auch 5 sich willkürlich treffende Hunde spielen doch nicht automatisch alle miteinander.

    Sascha spielt grundsätzlich nur noch sehr wenig, trotzdem kommuniziert er häufig mit fremden Hunden, geht mit denen gemeinsam schnüffeln oder, treffen wir uns in der Grupe, erhebt er sich selbst zum Aufpasser über die anderen und schaut hier und da nach dem Rechten. Solche Spaziergänge erfüllen ihn, befriedigen ihn, das ist den Stress doch wert. ;)
    Es ist immer wieder interessant zu beobachten, welche Rollen die Hunde in einer solchen Gruppe übernehmen und wie sie eben doch verschiedenste Verhaltensweisen ausführen, die normal nur im Rudel stattfinden. Es ist kein Rudel klar, es ist aber immerhin etwas.

    Etwas anderes sind kurze Begegnungen auf Spaziergängen, hier sehe ich einfach keinen Sinn darin meinem Hund vorzugeben wie er einem entgegenkommenden fremden Hund begegnen soll. Daher ist es mir schon lieb und es macht mir das Leben einfach einfacher, wenn mein Gegenüber seinen Hund nicht an die Leine nimmt bzw. nicht abruft. Solche Begegnungen sind etwas völlig anderes als gemeinsame Gruppenspaziergänge, aber auch hier können und sollten die Hunde lernen sich angemessen zu verständigen und anständig am fremden Hund vorbeizukommen.
    Klar, ich hasse auch diese Hunde, die sich erst einmal breit in den Weg stellen und meinen es mit jedem Hund klären zu müssen und dann hat Sascha auch Stress, sicher ... zum Glück gibt es von diesen Hunden hier nicht all zu viele und wenn, dann weiß Sascha mittlerweile damit umzugehen. In der Regel laufen solche Kontakte aber recht unspektakulär ab und es wird erst dann mühsam, wenn man seinen Hund bei jeder Begegnung ranrufen und anleinen muss.

    Zum täglichen Kontakt, sicher brauchen die wenigsten erwachsenen Hunde täglichen Kontakt, genausowenig schadet er ihnen aber auch. Mit meinem erwachsenen sozialverträglichen intakten Rüden suche ich meist keinen Kontakt zu anderen Hunden, ich meide ihn aber auch nicht. Im Prinzip ist es mir völlig egal, ob wir täglich Hunde treffen oder nicht. Jedoch gebe ich ihm regelmäßig die Möglichkeit in einer Gruppe bekannter, manchmal auch unbekannter Hunde zu kommunizieren und seine Sprache zu sprechen.
    Als er noch jünger war, hab ich da allerdings noch deutlich mehr Wert drauf gelegt, da er eben noch alle Verhaltensweisen erlernen musste und das geht eben nur unter Hunden und zwar auch nur dann, wenn auch erwachsene Hunde noch kommunizieren dürfen. Auch ein "Nein, hau ab!" ist eine wertvolle Erfahrung. :D

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    Wenn es in der Wildbahn wäre dann wäre der Welpe der sich einem Rudelfremden Hund nähert, grade bei Rüden nicht mehr am leben........


    Gerade Hündinnen eigentlich, denn die wissen, dass es sich nicht um ihren Nachwuchs handelt. In der Regel sind Rüden da meist etwas nachsichtiger oder eben unsicherer bzgl. der Verwandtschaft. :D

    Da ich sehr viele extensiv rammelnde Kastraten kenne, kann ich mir nicht vorstellen, dass eine Kastration ein solches Problem löst. :D

    Meist haben extensive Rammler einen ziemlich hohen Stresspegel. Ich würde mal schauen, dass du dem mittels Erziehung und Erhöhung der Frusttoleranz entgegenwirkst und gleichzeitig erst einmal deinen Hund keinen zu stressigen Situationen mehr aussetzt, bzw. ihn rechtzeitig aus solchen Situationen herausholst und wieder runterfährst.

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    sorry nun bin ich endgültig raus, soviel dummheit und ignoranz auf einem fleck... :zensur: :schockiert:


    Wo ist dein Problem?
    Wenn ein Hund auf einen anderen Hund zustürzt mit der Absicht ihn zu beschädigen oder sogar zu töten, dann ist die angemessene Reaktion die Flucht oder, wenn bestimmte Gründe dafür sprechen (Ressourcenkontrolle), die Verteidigung.
    Eine angemessene Reaktion der Menschen wäre es, solche Hunde, solange sie ein solches Verhalten zeigen, nicht von der Leine zu lassen, das steht außer Frage.

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    und sorry vor meinen augen wurde ein fremder hund gebissen, von einem anstürmendem hund. der andere hund hat sich klar unterworfen... da kann das opfer nichts machen.


    Wäre er mal geflohen, bei einem wirklich ernstgemeinten Angriff eines dazu noch rudelfremden Hundes ist ein Unterwerfen absolut nicht die angemessene Reaktion ...

    Spiel dient der Entwicklungsförderung bei Welpen und Junghunden, insbesondere im Bereich des Sozialverhaltens. Spielen macht kommunikativ, flexibel und anpassungsfähig.
    Es hat motorische, kognitive und soziale Funktionen (Kommunikation, Kontrolle, Bindungen, soziale Rollen)
    (nachzulesen bei Frau Feddersen-Petersen ;) )

    Und nochmal! Kommunikation ist nicht gleich Spiel!

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    und manche hunde haben einfach einen knall und sind so oder so agressiv.


    Achso, na dann ...

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    ich habe nicht angst um die natur meines hundes, es liegt nicht in der natur des hundes zu spielen.


    Natürlich liegt es in der Natur des Hundes zu spielen. Auch Wölfe und verwilderte Haushunde spielen ...

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    ich habe angst um andere unsozialisierte hunde, die uns ständig belästigen.


    Je besser der eigene Hund sozialisiert ist, desto weniger Angst muss man haben. Ein Hund, der sein Gegenüber einschätzen kann und angemessen reagiert, ist hier Gold wert.

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    Ein Spiel kostet kraft, welcher Hund( alle hunde sind ja für einen bestimmten zweck gezüchtet, ob jagen, hüten etc... ) verschleudert seine Energie in Spiele, wenn er seine Aufgabe nachgehen kann.


    Ich füttere meinen Hund, du nicht? Ein Hund, der keine Energiereserven hat, der "verschleudert" seine Kraft nicht mit Spielen, klar! Ansonsten spielen selbst erwachsene Tiere noch recht häufig, insbesondere mit den Jungtieren, aber auch untereinander. Für Jungtiere ist "Spiel" unabdingbar für ihre Entwicklung.

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    Ein "Spiel" ist nichts anderes als u.a. Kräftemessen uvm...


    "und vieles mehr" Du sagst es. :D