Beiträge von *Sascha*

    Tiere sind keine Sachen. Es sind nur die im BGB für Sachen geltenden Vorschriften auf sie anzuwenden.
    Das heißt im Klartext der Gesetzgeber hat es sich gespart alle Gesetze des BGB für Tiere umzuformulieren. Tatsächlich macht es zivilrechtlich nämlich keinen Unterschied, ob es sich um ein Tier oder eine Sache handelt.
    Unter das Zivilrecht fallen z.B. Ansprüche, die ich als Geschädigter gegenüber dem Schädiger habe, wenn also mein Tier "kaputt" gemacht wurde, kann ich Schadensersatz fordern.

    Das TschG kennt jedoch folgenden Straftatbestand:

    Weitere Tierquälereien werden als Ordnungswidrigkeit gefasst.

    Sicher lässt sich über das Strafmaß streiten, aber ein Tier ist vor dem Gesetz pauschal nicht einfach eine Sache und auf Tierquälerei steht sehr wohl eine Strafe.

    Bitte Zivil - und Strafrecht nicht in einen Topf werfen! ;)

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    Hängertraining kann man auch ohne Hänger üben! Bring deinem Pferd bei, am langen Seil von dir wegzugehen, du schickst es auf Distanz irgendwo hin. Mit der Zeit baust du aus Stangen und Blachen einen Korridor, durch den das Pferd durch soll, noch später legst du einen Bretterboden (habt ihr eine Trail-Brücke?) in den Korridor etc.

    Gutes Buch zum Thema: Peter Pfister - Ranchreiten


    :hust:
    Meine Stute geht überall rein, überall drüber, das tat sie auch schon zu Zeiten, wo das Verladen noch ein Problem bei ihr war.
    Sie hat einfach Angst vor dem Hänger und ist auch einfach keine gute Fahrerin, auch heute noch geht sie da nicht gerne rein, obwohl ich sie sogar vorschicken kann.

    Also ich hab da so meine Bedenken, was das Üben ohne Hänger betrifft. ;)
    Und häufig nützt es auch nicht viel, wenn der Trainer das Pferd mal mit Trick 17 oder 18 oder 571 auf dem Hänger hat. Ich hab schon genug Pferde gesehen, die mit Besitzer zum Verladetraining waren, dort dann auch anstandslos aufstiegen, aber zu Hause war es dann wieder das gleiche Problem. Man muss eben an den Ängsten arbeiten, am Vertrauen oder den Trick 17 des Trainers perfekt selbst beherrschen. ;)

    Zitat

    Dann sprang der Terrier um Grisu rum und schließlich halb auf ihn drauf mit den Pfoten auf seinen Rücken.


    Eine Situation in der Sascha zu Recht! immer eine Ansage macht. Pfoten auf den Rücken legen geht gar nicht.

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    Der Terrier (Snoopy hieß er, wie man den Rufen des Besitzers entnehmen konnte), kam dann noch mal ran, Grisu drehte den Kopf, ignorierte ihn dann aber sofort wieder auf mein Na! hin.


    Du hast damit gerechnet, dass er sich in der Situation nochmal auf den Terrier stürzt?
    Wenn ja, dann hätte ich das Sascha auch verboten.

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    Eigentlich habe ich es so negativ nicht gesehen, da Grisu sehr ansprechbar war, aber dennoch hat er sich im Endeffekt ja wieder selbst kümmern müssen, oder?


    Und warum soll er sich nicht selbst kümmern? Solange er damit nicht überfordert ist, ist das doch kein Problem.
    Sascha kümmert sich um seine Belange auch selbst, ich greife nur ein, wenn er damit überfordert ist oder z.B. Stress anfängt, der nicht Not tut.

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    Ich hab mal eine Rüdenbesitzerin getroffen, deren Rüde "sein " Mädel von Mücke verteidigen wollte.
    Mücke hat die Dame hofiert, aber nicht übertrieben.
    In MEINEN Augen lief das Ganze eigentlich okay ab, dennoch hat sie jeden Blick ihres Rüden in MÜckes Richtung mit nem Riesenanschiss geahndet...DAS fand ich dann wiederum etwas übertrieben, Mücke war von dem Gebrüll ziemlich eingeschüchtert und das soll schon was heißen... :hust:


    Du weißt aber nicht, warum sie ihrem Rüden so wenig erlaubt hat und ihn so deutlich gemaßregelt hat (auch wenn "brüllen" sicher nicht unbedingt der richtige Weg ist.), oder? :?

    Es gab bei Sascha auch durchaus Zeiten in denen ich einige Dinge sehr rigoros gehandhabt habe, bzw. gilt das für einige Dinge auch heute noch.
    Für den Außenstehenden mag das in diesem Moment übertrieben scheinen, aber ich weiß, dass es das nicht ist. ;) Sascha war zudem noch nie ein Hund bei dem man inkonsequent sein darf.

    13-15km ist ein Katzensprung. Für ein gesundes Pferd, egal in welcher Kondition ein Witz.

    Natürlich sollte jedes Pferd auf den Hänger gehen und sich vertrauensvoll verladen lassen, leider hat aber nicht jeder (mangels eigenem Hänger) die Möglichkeit das ausreichend zu üben.
    Meine Pferde gehen auch erst richtig sicher auf den Hänger seit ich einen eigenen habe. Früher ließen sie sich zwar verladen, aber nicht so gut wie heute. Heute ist es für sie einfach normal.
    Aus den Zeiten ohne Hänger weiß ich noch, wie schwer es war überhaupt mal einen Hänger geliehen zu bekommen.