Beiträge von *Sascha*

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    Nur die Frage warum Sascha sich von Fremden Futter abnehmen lassen muss war an Dich gerichtet.....der Rest meines Beitrags war allgemein auf die Ausgangsthematik "Hund knurrt wenn ich ihm Fressen abnehme" gemuenzt.


    :D Nah, das kann ich ja nicht ahnen, dass du nur mit dem ersten Satz mich meinst. :P

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    Das Du kein Problem bei der Hundeerziehung ist mir bekannt....les' ja hier net erst seit gestern :p


    Oh, ich habe meine Probleme ... :hust: Nur nicht in dieser Beziehung, das stimmt. ;)

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    Wieso muss er sich von Fremden Futter abnehmen lassen? :???:


    Weil Sascha viel Kontakt zu fremden Menschen und auch fremden Kindern hat und das auch häufig nicht in meinem Beisein, manchmal auch nur im Beisein meiner doch etwas sorglosen Mutter. ;) Weil bei uns viel Zeug rumliegt, eben auch das, was ihm "gehört", ihm mal von mir oder jemand anderem gegeben wurde. Es ist mir schlicht und einfach zu anstrengend meinen Hund und alle Menschen soweit zu beaufsichtigen, dass ihm niemand an sein Futter geht, deswegen habe ich von Anfang an Wert darauf gelegt, dass er nichts verteidigt und sich jederzeit eben alles wegnehmen lässt von jedem, der eben da ist. Ja, deine Tochter könnte ihm ohne Probleme den Hühnerschenkel aus der Schnauze nehmen und er würde das weder doof finden, noch aggressiv, defensiv oder unsicher reagieren. Er würde einfach blöd gucken und schauen, was deine Tochter damit vor hat.

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    Was ich meinem Hund freiwillig gebe ist Seines, das duerfte er von mir aus verteidigen (tun sie allerdings nicht).


    Egal, ob ich es ihm gegeben habe oder nicht, wenn ich es wiederhaben will, dann hat er es mir wiederzugeben. Es kann immer mal Gründe geben, warum ich nun doch den Knochen schnell wieder wegtun will. Vielleicht steht gerade meine Freundin mit ihrem Hund vor der Tür? Ich möchte einfach, dass das für meinen Hund kein Drama sondern einfach normal und okay ist.

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    Geatzeltes das sich sich einfach gekrallt haben muss auf Befehl ausgespuckt werden - ohne Diskussion. Um dies zu trainieren muss ich Hund aber doch nichts gewaltsam entreissen......


    Wer schreibt denn etwas von entreißen? Soetwas übe ich mit dem Welpen, erst eben mit einem Spielzeug, der Leine in die er verbotenerweise beißt ;) und später dann eben auch mal mit einem Knochen oder Futter. Für meinen Hund ist es von Anfang an selbstverständlich, dass ich gebe und auch nehme. Klar hat es da auch mal ein bisschen Frust, aber einen Frust, mit dem er locker umgehen kann.
    Tauschen tue ich in der Regel nicht, das ist richtig. Leckerlies benutze ich um meinem Hund verständlich zu machen, was ich von ihm möchte, auch um ihn zu motivieren, aber nicht um ihn zu bitten oder etwas von ihm zu "erkaufen". Er gibt mir den Knochen, weil er weiß (denkt? :D), dass ich ihn mir jederzeit eh nehmen könnte.

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    was konditioniert denn das willkuerliche Abnehmen eines gegebenen Gegenstandes? Misstrauen, Aggression und defensives Verhalten.......


    Sascha zeigt nichts von alledem, aber ich spiele damit auch nicht. Und ganz ehrlich, ich glaube bei den meisten sieht es nicht anders aus, du sagst, du könntest deinen Hunden die Dinge wegnehmen , tust es nur nicht. Meiner Meinung nach sind solche Dinge einfach nur eine Frage der Beziehung zum Hund (natürlich unter Berücksichtigung einer evtl. Vorgeschichte des Hundes). Ich glaube, so unterschiedlich ist es bei uns gar nicht, nur dass ich sage, dass ich es auch können möchte und es nicht akzeptieren würde, wenn es nicht ginge.

    Nah Danke, Sascha muss sich von mir (und auch jedem anderen Menschen) alles zu jeder Zeit wegnehmen lassen. Alles andere ist mir zu gefährlich, ich möchte nicht erleben, dass mein Hund einen Menschen beißt, weil er meint sein Futter verteidigen zu müssen.

    Ich denke, das Geheimnis ist dem Hund begreiflich zu machen, dass ich die Ressourcen besitze, sie gebe und nehme. Das "übt" man erst mit weniger begehrlichen Dingen, später dann mit den heiß umkämpften bzw. würde ich diese heiß umkämpften in der Übungsphase meinem Hund überhaupt nicht zur freien Verfügung lassen. Verteidigt er sein Trockenfutter, dann gibt es das eben nur noch aus der Hand, verteidigt er seine Knochen, dann gibt es eben erst einmal keine Knochen mehr bis ich grundsätzliche Dinge mit meinem Hund geklärt habe.
    Ich verfahre da stets nach dem Motto, wer eine Ressource verteidigt, der verliert sie, Punkt um, keine Diskussion.

    Natürlich muss man hier sehen, dass es sich bei dem Hund nicht mehr um einen kleinen, in seinen Verhaltensweisen noch kaum gefestigten Welpen handelt, sondern bereits um einen 6 Monate alten Junghund, der bereits seine Erfahrungen mit dem Durchsetzungsvermögen seiner Menschen machen durfte. Provozieren würde ich hier sicher nichts, bzw. nur mit äußerster Vorsicht.

    So, ich hab sie nun auch gesehen.

    Nix Neues im Staate Mexiko. ;)

    Die Leinenführigkeit ist nicht meins, mit Rucken mag ich nicht erziehen und ist mMn auch überhaupt nicht nötig. Ansonsten vieles, was ich auch so mache, so sehe (wen wundert es, meine Hundeschule ist schließlich Canis-geprägt ;) )

    Von der Grundidee bin ich überzeugt, von den Methoden nicht immer. ;)

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    Genauso habe ich es gemacht. Ich hatte dann nach einigen Monaten einen Hund der SOFORT zu mir kam wenn ich stehengeblieben bin, mich angehimmelt hat, belohnt wurde und dann wurde weitergegangen (ich) und losgerannt (er). Es war mehr ein Jojo-Spiel, als ein Spaziergang.


    Dann hast du zu früh belohnt, nämlich nicht das an deiner Seite laufen, sondern das Zurückkommen. Niemals direkt nach der Korrektur loben, sondern erst, wenn der Hund das geforderte Verhalten auch zeigt, in diesem Fall eben ein paar Schritte an deiner Seite läuft. ;)