Beiträge von *Sascha*

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    laut Anwalt is es aber nich meiner!!!


    Laut deinem Anwalt?

    Es IST dein Hund, es sei denn das Rechtsgeschäft selbst hatte Formfehler!

    Du hast den Hund gutgläubig von einem (vielleicht) Nichtberechtigten erworben und somit bist du heute Eigentümer.
    Genau deswegen hat die Orga auch nur Ansprüche gegenüber dem Vorbesitzer, wenn überhaupt. Gibst du den Hund raus, dann ist die Orga wieder im Boot. Behältst du den Hund, dann ist es allein an dir den Hund vernünftig zu vermitteln und unterzubringen.

    Ich würde mich mit der Polarnothilfe in Verbindung setzen!

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    ich hab da keinen Plan von,...... ich weiß nur, was mir die Orga sagt.... Mehr nich!


    Glaub nicht alles, was dir die Orga sagt!
    So wie ich das sehe, ist der Hund dein Eigentum.

    Du hast den Hund gutgläubig erworben, egal ob vom Eigentümer oder nur vom Besitzer! Das macht für dich keinen Unterschied.

    Tanja, das versteh ich schon, nur nützt die Aufregung und dein Ärger weder dir noch deinem Hund etwas, eben im Gegenteil. ;)
    Wenn man das erstmal begriffen hat, dann wird es einfacher, etwas jedenfalls.
    Ich schau heute mehr auf meinen Hund, weniger darauf was andere falsch machen, denn die wenigsten Menschen kann ich ändern, an meinem Hund kann ich arbeiten. ;)

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    3) Jaaaaaaaa nicht aufregen :hust:


    Genau das sollte man eben schon allein im Interesse des eigenen Hundes immer vermeiden.
    Dein Hund schaut sich an, wie du mit der Situation umgehst. Je unsicherer du bist, desto unsicherer wird auch dein Hund sein.

    Warum sollte ich mich noch darüber wundern, dass mein Hund kläfft und knurrt, wenn ich eben noch hysterisch den anderen Hundehalter angeschrien habe und mir der A... auf Grundeis ging?
    Klar ist es "die Schuld" der anderen. Aber ICH bin es, die mit meinem Hund leben muss.

    Tja, das ist bei der Schleppleine ja sowieso immer die Frage, ich hab mich früher immer geärgert, dass die meisten Hundehalter die Schleppleine als Leine wahrgenommen haben und ihren Hund ebenfalls angeleint haben. Dabei wäre es mir bei meinem Junghund sehr lieb gewesen, wenn der eben auch an der Schleppleine die Möglichkeit gehabt hätte "frei" Kontakt zu anderen Hunden aufzunehmen. Da es bei uns eben hauptsächlich Feldwege und Wild gibt, war er eben auch hauptsächlich an der Schleppleine und eine richtig freie Möglichkeit der Kontaktaufnahme selten möglich.

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    Es reicht nicht, das ich weis, das mein Hund bei mir bleibt.
    Es gibt Menschen den steht der Angstschweis schon auf der Stirn wenn sie einen unangeleinten Hund nur aus der Ferne sehen....aus welchen Gründen auch immer..


    Dafür hat Gott uns den Mund gegeben und die Fähigkeit zu sprechen.
    Wenn ich eine übermäßige Angst vor Hunden habe, die einfach nur da sind, dann muss ich mich mitteilen und kann nicht erwarten, dass sich meine Umwelt mir anpasst.

    Solchen Menschen bin ich auch schon begegnet, und? Die fragen nett und freundlich, ob ich meinen Hund kurz fest halten kann, weil sie Angst haben und dann tu ich das und sie bedanken sich sogar dafür. Beim nächsten Mal halte ich meinen Hund sogar schon vorausschauend fest, wenn ich diesen Menschen sehe, denn ich weiß ja nun Bescheid. Alles eine Frage der Kommunikation. ;)

    Ansonsten bin ich der Meinung, dass es niemanden etwas angeht, ob ich meinen Hund anleine, zu mir rufe oder einfach weiterlaufen lasse. Ich entscheide das situationsbedingt, auch vom Auslaufgebiet abhängig, von Hund zu Hund ganz unterschiedlich. Ich sehe zu, dass mein Hund keine anderen Menschen und auch keine fremden angeleinten Hunde belästigt und damit meine ich meinen Teil eines rücksichtsvollen Miteinanders zu erfüllen.

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    Das ist Willkür, nicht Konsequenz! Woran soll da der Hund irgendeine Regelmässigkeit, und damit irgendeine Sicherheit ablesen können? Das würde bedeuten, die einzige Sicherheit liegt darin, ständig am Tyrannen dran zu hängen, ihm jeden Wunsch von den Augen zu lesen, ihm völlig zum Sklaven zu sein!


    Die Schlussfolgerung verstehe ich nicht? :?

    Wenn ich meinem Hund etwas mitteile, was ich wünsche, dann will ich darüber nicht diskutieren, das heißt ja nicht, dass ich meinen Hund grundsätzlich reglementiere.

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    Das Problem ist nur, dass ich ihn dann in dem Moment nicht kontrollieren kann. Er mir auf der NAse rumtanzen kann.


    Mach eine Leine passender Länge an den Hund und setz deine Kommandos durch. Da ein paar Mal entsprechend durchgegriffen und du bist das Problem los.

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    Ich weiß aber nicht, ob das, was Sascha teilweise veranstaltet, unbedingt die Frucht Deiner Inkonsequenz oder einfach nur sein Hundecharakter ist.


    Ich denke schon, dass es eben auch sein Charakter ist, aber das ändert ja nichts an meinem Problem bzw. verstärkt es das nur. Ich denke jedenfalls nicht, dass Saschas "Unerzogenheit" nur an meiner Inkompetenz liegt.

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    Angenommen es geht um die täglichen Dinge des Lebens, die wir konsequent ausführen. Kommt es da mal zu einer Inkonsequenz muss das doch nicht immer schlecht sein. Wir sind Menschen und können nicht wie Maschinen arbeiten und so ist das auch in der Hundehaltung.


    Es muss nicht schlecht sein. Vielleicht nicht bei jedem Hund, daher ja auch dieser Thread. Bei Sascha merke ich, wenn ich an einer Stelle nachlässig bin und das auch nur ein ganz klein wenig, dann nutzt er das an anderer Stelle sofort wieder aus. Das ist es ja gerade, er sieht meinen Umgang mit ihm als Ganzes und nicht die Konsequenz bei einem Kommando für sich.

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    Ich habe heute den Standpunkt, dass ich lieber völliges Verbot ausspreche. Ich habe z.B. Nachbarskatzen, die Cooma auch zum Jagen gern hätte. Da die Situation sehr absehbar ist und die Katzen wirklich super Übungsobjekte sind, erarbeite ich mir dort das Nicht-Jagen über Verbot. Selbst Hinschauen ist nicht erlaubt.


    Völliges Verbot, hm :???:

    Lässt sich das umsetzen bei einem Welpen/Junghund, bei dem ich doch noch gar nicht weiß, worauf er vielleicht reagieren wird? Bei Sascha war es ja absolut nicht klar, dass er einen so extremen Trieb entwickeln würde. Es hätte ja auch sein können, dass er die Kaninchen als Rudelmitglieder akzeptiert und sie in Frieden lässt, so wie er es mit den Pferden und Katzen ja auch macht.