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Ihr hab ja recht , aber erst das eine ...
und mit genügend geziehlter Hilfe dann das andere, oder ?
Eben nicht, denn nur wenn ich das eine nur unter der Bedingung des anderen leiste, habe ich überhaupt ein Druckmittel. Ansonsten läuft es eben nur wieder darauf hinaus, dass der "Gnadenhof" über Wasser gehalten wird und wenn es dann wieder "besser" aussieht alles so weiterläuft wie bisher. So wird man die Zustände nie ändern können, es wird immer wieder solche Einsätze geben müssen, aber das Elend der Tiere dort geht weiter!
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Man kann natürlich auf behördlich anordnen das die tiere alle aus Humanität eingeschfläfert werden ,anstatt sie erfrieren und verdursten zu lassen wenn die Leitungen zugefroren sein sollten.
Das steht doch gar nicht zur Debatte. Soweit ich weiß war der Amtsveterinär bereits vor Ort und hatte nur wenig auszusetzen, die Außenzwinger sollten halt in Ordnung gebracht werden. Auch wenn man dem Amtsvet nun Desinteresse oder verschlossene Augen vorwerfen will, so bleibt als Erkenntnis, dass für die Tiere dort keine akute Gefahr besteht, sie weder in den nächsten Tagen verhungern, verdursten, noch erfrieren werden, denn dann hätte jeder Amtsvet eingegriffen.
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Ich weiß nicht ob das bei den vielen Kampfhunden angesagt ist ?
Lese ich immer wieder ... Bisher habe ich noch auf keinem Foto einen "Kampfhund" gesehen, noch gab es dazu bisher Zahlen. Wie gesagt, es fehlt auch immer noch eine Bestandsliste! Das wäre mal ein Anfang und dann müsste man mit den Betreibern die Bedingungen für eine Hilfe aushandeln.
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Ich will euch auch nicht den Mund verbieten ..
es sollte nur nicht wieder auf das übliche hinauslaufen .
Ein Hundethread ohne Sinn und Ziel. Nur schimpfen wird nichts ändern.
Nur schimpfen tut doch keiner, aber lobgehudelt werden die momentanen Aktionen eben auch nicht. Der Weg der momentan von RuF bestritten ist, ist mMn grundlegend falsch und das sehe eben nicht nur ich so. Klar, dass die Aktionen dann in den Foren kritisiert wird, zudem von RuF auch kaum bis gar nichts an Infos rüberkommt, selbst in ihrem Forum diskutieren sie nur intern.
Es werden die wenigsten eben in blanken Aktionismus verfallen und ohne Sinn und Verstand da Hunde rausholen. Wer das tut, der hat keine Ahnung von Tierschutz, aber sehr viel davon sich selbst auf die Schulter zu klopfen. Nachhaltigkeit ist entscheident, nur das hilft wirklich effektiv auch den Tieren.
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Bei uns als damals alle Kampfhunde eingesammelt wurden , hat sich unser Tierheim geweigert die Tiere dieser Rassen die unvermittelbar erschienen auf zunehmen .Die Stadt mußte für viel Geld ein eigenes Gelände anmieten und die 300 Hunde selbst versorgen !Jahrelang! das Tierheim wollte daran nicht pleite gehen! Und zwang so die Stadt selbst dafür auf zu kommen!
Damals ist nicht heute. Und damals gab es auch noch andere Gründe. Zudem muss die Gemeinde eh für beschlagnahmte Hunde aufkommen, das ist so. Die Kosten muss kein Tierschutzverein privat tragen.
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Wieso hier nicht, das Gelände geräumt wird auf Kosten der Stadt die das schon bei 30 Hunden hätte machen können, und die das selbst proffesssionell erledigen , weiß ich nicht. Wird doch überall in Deutschland durch das Orgnungsamt gemacht.
Der Amts-Vet war ja schon vor Ort, hat aber noch keine Handhabe gesehen. Auflagen soweit ich das erfahren habe: Außenzwinger in Ordnung bringen und den Hundebestand verringern. Da wird so manch ein Tierschützer sicher gerne bei helfen und schon war es das wieder, alles in Ordnung, bis zum nächsten Winter ...
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Auch das die erbetene Kastrationshilfe nicht gegeben wurde ,wo doch unsere Tierärzte das sogar im Ausland machen, ist schon verwunderlich.Zeigt auch das um Hilfe gebeten wurde--vieleicht nicht richtig- bei dem Arbeitsaufwand der das ganze einfordert. oder die haben da im Osten an diesem Platz gar kein öffendliches Tierheim, als Alternative.
Nochmal, die Lösung kann nicht sein diesen Tierschützern, die den Karren in den Dreck gefahren haben (und bewiesen haben, dass sie den Überblick eben nicht behalten), Hilfe zu leisten und damit den Fortbestand dieses "Gnadenhofes" zu sichern.
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Und nicht alles sind gehortete Tier sondern auch welche vom verschwundenen Züchter und Abgabetiere aus der Umgebung.
Auch das sind gehortete Tiere! Niemand zwingt mich jeden Hund, der vor meine Tür gesetzt wurde zu behalten. Sie wird doch schon den vorhandenen Tieren nicht gerecht bzw. konnte sie scheinbar nicht einmal verhindern, dass sich ihre Tiere auch noch vermehren, wie kann man dann noch mehr aufnehmen. Sorry, aber da muss doch auch mal der Verstand sprechen. "Tierliebe" ist auch im Tierschutz nicht alles, hier leiden die Tiere wieder einmal unter falsch verstandener Tierliebe und Tierrettung. Tierschutz heißt auch, sich einzugestehen, dass man allein nicht alle Tiere retten kann, dann rettet man nämlich statt wenigen gar keinen, weil man ihnen selbst die Hölle bereitet.
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Nur wollte ich keinen Hundethread anleiern. der wie die anderen nur viele ,viele Beiträge spuckt.
Interesse ist nicht verkehrt, ebensowenig wie Öffentlichkeit, das zeigt ein langer Thread, auch wenn es dann mal unbequem werden kann. Für die Tiere sollte einem das Wert sein.
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Die Tiere müssen weg- und dann müssen behördliche Auflagen eingeleitet werden.
Das ist der Weg-- und dabei könnte man helfen
So rum wird es aber nicht funktionieren. Erst müssen Lösungen her, erst dann gibt es auch eine nachhaltige Lösung für die Tiere!
Und darum ist dieser Weg der Falsche!