Beiträge von *Sascha*

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    Wobei da ja die Frage offen bleibt, wie? Jedes mal stehen geblieben? Angesprochen? Richtungswechsel?

    Zuerst den Platz an meiner Seite schön gefüttert, quasi so wie man einen Welpen auch in ein Sitz oder Platz lockt, um ihm ein Verhalten überhaupt erst einmal zu erklären. Dann die Abstände, die zur Belohnung führten, verlängert und die Leckerliegabe ausgeschlichen.
    Natürlich nie dem Hund an der Leine nachgegeben und im Ansatz korrigiert - immer. Sascha habe ich mit Stimme, anfangs auch Leckerlie zurückbeordert, bei Chiko ist meine Freundin ein paar Meter rückwärts gegangen.
    Beide Hunde sehen den Zug auf der Leine als unsichtbare Grenze, dadurch hatten/haben wir manchesmal sehr süße auf der Stelle hüpfende Junghunde zu bestaunen. :lol: Das ist sooo süß! :gott:

    Ich hab bei Sascha von Anfang an darauf geachtet, dass er an der Leine nicht zieht und hatte damit dementsprechend nie Probleme.
    Zufallstreffer?
    Meine Freundin hat mit ihrem Chiko das gleiche "Programm" so durchgezogen, auch er zog und zieht nicht an der Leine.

    Meiner Meinung nach ist das einfach eine Frage der Konsequenz. Viele Hundehalter entwickeln erst im Laufe der Zeit und mit zunehmender Masse des Hundes ein Problembewusstsein. Beim süßen Welpen stört es ja auch noch nicht. ;)

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    Das hat auch nichts mit Auslastung zu tun. Ein angewöhntes Muster spult sich im Kopf ab. Mit jedem Erfolg prägt es sich stärker ein.


    Doch, denn ein ausgelasteter Hund (nicht zu verwechseln mit einem körperlich oder auch geistig müde gemachten Hund) ist mit sich im Gleichgewicht und hat deutlich weniger Drang dazu sich selbst noch anderweitig zu beschäftigen.

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    Wenn dein Hund frißt und du laut pfeifst, gibt das keine Verknüpfung. Im Gegenteil, dein Hund wird unsicher. (Warum der Krach jetzt)


    Quatsch, natürlich gibt es da eine Verknüpfung!

    Und nein, man kann eine Pfeife nicht nur zur Aufmerksamkeitsgewinnung nutzen, damit hat man ihren echten Sinn nicht einmal ansatzweise begriffen.
    Die Konditionierung über Futter ist sehr sinnvoll und erfüllt bei den meisten Hunden ihren Zweck, da der Ton eindeutig positiv und personenunabhängig verknüpft wird. Der Pfiff bedeutet Essenszeit bzw. etwas ganz ganz tolles wird geschehen, das lässt sehr viele Hunde immer und sofort im Ansatz kehrt machen. Eine tolle Sache, die man sinnvoll und richtig aufbauen sollte, um größtmöglichen Erfolg damit zu haben.

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    Ihr hab ja recht , aber erst das eine ...
    und mit genügend geziehlter Hilfe dann das andere, oder ?


    Eben nicht, denn nur wenn ich das eine nur unter der Bedingung des anderen leiste, habe ich überhaupt ein Druckmittel. Ansonsten läuft es eben nur wieder darauf hinaus, dass der "Gnadenhof" über Wasser gehalten wird und wenn es dann wieder "besser" aussieht alles so weiterläuft wie bisher. So wird man die Zustände nie ändern können, es wird immer wieder solche Einsätze geben müssen, aber das Elend der Tiere dort geht weiter!

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    Man kann natürlich auf behördlich anordnen das die tiere alle aus Humanität eingeschfläfert werden ,anstatt sie erfrieren und verdursten zu lassen wenn die Leitungen zugefroren sein sollten.


    Das steht doch gar nicht zur Debatte. Soweit ich weiß war der Amtsveterinär bereits vor Ort und hatte nur wenig auszusetzen, die Außenzwinger sollten halt in Ordnung gebracht werden. Auch wenn man dem Amtsvet nun Desinteresse oder verschlossene Augen vorwerfen will, so bleibt als Erkenntnis, dass für die Tiere dort keine akute Gefahr besteht, sie weder in den nächsten Tagen verhungern, verdursten, noch erfrieren werden, denn dann hätte jeder Amtsvet eingegriffen.

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    Ich weiß nicht ob das bei den vielen Kampfhunden angesagt ist ?


    Lese ich immer wieder ... Bisher habe ich noch auf keinem Foto einen "Kampfhund" gesehen, noch gab es dazu bisher Zahlen. Wie gesagt, es fehlt auch immer noch eine Bestandsliste! Das wäre mal ein Anfang und dann müsste man mit den Betreibern die Bedingungen für eine Hilfe aushandeln.


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    Ich will euch auch nicht den Mund verbieten ..
    es sollte nur nicht wieder auf das übliche hinauslaufen .

    Ein Hundethread ohne Sinn und Ziel. Nur schimpfen wird nichts ändern.


    Nur schimpfen tut doch keiner, aber lobgehudelt werden die momentanen Aktionen eben auch nicht. Der Weg der momentan von RuF bestritten ist, ist mMn grundlegend falsch und das sehe eben nicht nur ich so. Klar, dass die Aktionen dann in den Foren kritisiert wird, zudem von RuF auch kaum bis gar nichts an Infos rüberkommt, selbst in ihrem Forum diskutieren sie nur intern.
    Es werden die wenigsten eben in blanken Aktionismus verfallen und ohne Sinn und Verstand da Hunde rausholen. Wer das tut, der hat keine Ahnung von Tierschutz, aber sehr viel davon sich selbst auf die Schulter zu klopfen. Nachhaltigkeit ist entscheident, nur das hilft wirklich effektiv auch den Tieren.

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    Bei uns als damals alle Kampfhunde eingesammelt wurden , hat sich unser Tierheim geweigert die Tiere dieser Rassen die unvermittelbar erschienen auf zunehmen .Die Stadt mußte für viel Geld ein eigenes Gelände anmieten und die 300 Hunde selbst versorgen !Jahrelang! das Tierheim wollte daran nicht pleite gehen! Und zwang so die Stadt selbst dafür auf zu kommen!


    Damals ist nicht heute. Und damals gab es auch noch andere Gründe. Zudem muss die Gemeinde eh für beschlagnahmte Hunde aufkommen, das ist so. Die Kosten muss kein Tierschutzverein privat tragen.

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    Wieso hier nicht, das Gelände geräumt wird auf Kosten der Stadt die das schon bei 30 Hunden hätte machen können, und die das selbst proffesssionell erledigen , weiß ich nicht. Wird doch überall in Deutschland durch das Orgnungsamt gemacht.


    Der Amts-Vet war ja schon vor Ort, hat aber noch keine Handhabe gesehen. Auflagen soweit ich das erfahren habe: Außenzwinger in Ordnung bringen und den Hundebestand verringern. Da wird so manch ein Tierschützer sicher gerne bei helfen und schon war es das wieder, alles in Ordnung, bis zum nächsten Winter ...

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    Auch das die erbetene Kastrationshilfe nicht gegeben wurde ,wo doch unsere Tierärzte das sogar im Ausland machen, ist schon verwunderlich.Zeigt auch das um Hilfe gebeten wurde--vieleicht nicht richtig- bei dem Arbeitsaufwand der das ganze einfordert. oder die haben da im Osten an diesem Platz gar kein öffendliches Tierheim, als Alternative.


    Nochmal, die Lösung kann nicht sein diesen Tierschützern, die den Karren in den Dreck gefahren haben (und bewiesen haben, dass sie den Überblick eben nicht behalten), Hilfe zu leisten und damit den Fortbestand dieses "Gnadenhofes" zu sichern.

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    Und nicht alles sind gehortete Tier sondern auch welche vom verschwundenen Züchter und Abgabetiere aus der Umgebung.


    Auch das sind gehortete Tiere! Niemand zwingt mich jeden Hund, der vor meine Tür gesetzt wurde zu behalten. Sie wird doch schon den vorhandenen Tieren nicht gerecht bzw. konnte sie scheinbar nicht einmal verhindern, dass sich ihre Tiere auch noch vermehren, wie kann man dann noch mehr aufnehmen. Sorry, aber da muss doch auch mal der Verstand sprechen. "Tierliebe" ist auch im Tierschutz nicht alles, hier leiden die Tiere wieder einmal unter falsch verstandener Tierliebe und Tierrettung. Tierschutz heißt auch, sich einzugestehen, dass man allein nicht alle Tiere retten kann, dann rettet man nämlich statt wenigen gar keinen, weil man ihnen selbst die Hölle bereitet.

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    Nur wollte ich keinen Hundethread anleiern. der wie die anderen nur viele ,viele Beiträge spuckt.


    Interesse ist nicht verkehrt, ebensowenig wie Öffentlichkeit, das zeigt ein langer Thread, auch wenn es dann mal unbequem werden kann. Für die Tiere sollte einem das Wert sein.

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    Die Tiere müssen weg- und dann müssen behördliche Auflagen eingeleitet werden.
    Das ist der Weg-- und dabei könnte man helfen


    So rum wird es aber nicht funktionieren. Erst müssen Lösungen her, erst dann gibt es auch eine nachhaltige Lösung für die Tiere!
    Und darum ist dieser Weg der Falsche!

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    Ich gebe auch meinen vorigen Text nicht ohne Rückmeldung an den Retriever-Verein bekannt, der die Fäden weiterhin in der Hand behalten soll,um zu koordinieren.


    Die Frage ist, was wird dort koordiniert?
    Nochmal die Frage nach dem PLAN! Wie stellen sich Retriever und Freunde das Gelände in einem Jahr vor, gibt es das dann noch, wer leitet es, wer fühlt sich verantwortlich für die Hunde?
    Welchen Einfluss hat der Verein überhaupt auf die Betreiber, geht da alles nur über das vielbeschworene Vertrauen? Das ist schnell wieder weg, wenn die Tage wieder länger werden und es wieder grün und warm wird, dann sagt man nämlich plötzlich nicht mehr zu allem Ja und Amen. Es muss eine Lösung gefunden werden, eine nachhaltige und dafür muss man die Betreiber unter Druck setzen und nicht den Druck auf sie mindern, anders geht es nicht!

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    Hilfe anstatt Morddrohungen, für die Hunde ist nun gefragt.
    Und wie es scheint hatt der Hof vormals um Hilfe bei Kastrationen gebeten und keine Mittel bekommen.


    Die Frage ist nicht, was der Hof WILL, das geht gar nicht. Wer Hilfe braucht, der muss sie zu den Bedingungen nehmen oder es sein lassen. Vor Jahren wurden dort doch alle Rüden kastriert, da sah es schon ähnlich aus auf dem Gelände und die Hunde vermehrten sich scheinbar munter untereinander.

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    Die haben es wohl alleine durchbeißen müssen.. bis die Kälte kam und auch noch die Wasserleitungen zu froren.


    So ist es, wenn ich einen Gnadenhof oder eine Tierpension betreibe! Ich allein bzw. der Verein ist für die Versorgung der Tiere verantwortlich. Man kann nicht nehmen und nehmen und nehmen und die Versorgung dann nicht mehr gewährleisten. Um einen Gnadenhof zu führen ist es eben nicht mit nur einfach "um jeden Preis helfen zu wollen" getan, man darf auch den Blick für die nackten Zahlen und die Realität nicht verkennen. Wie man hier nämlich dann mal wieder sieht geht genau das dann zu Lasten der Tiere und zwar auch einiger junger Tiere, die es ohne diesen "Gnadenhof" gar nicht geben würde.

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    Deshalb sollte es hier nun nur um die Unterbringung in Tierheimen und Übernahme durch Tierschutz-Orgas gehen!
    Wie gesagt sachlich und pragmatisch>>> welche Hilfe kann man anbieten!
    Hat man keine ---bitte schweigen!


    Dies hier ist ein Diskussionsforum und du wirst weder mir noch jemand anderen hier den Mund verbieten können. Vielleicht sollte Retriever und Freunde einmal aufwachen, wenn es doch von so vielen Seiten schon Kritik am Vorgehen des Vereins gibt?
    Aber die Aussage: "Wer nicht helfen will soll schweigen", passt da sehr gut in das Bild, welches ich mittlerweile von diesem Verein habe. Damit erweisen sie sich übrigens einen Bärendienst!

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    keine Forumsdisskusion... sondern Aktive Hilfe die Herr sandmaier, vom retrieververein koordiniert, und durch Telefonate evtl. mit dem eigenen Tierheim oder der eigenen Tierschutzorga , die die Hund e in diesem Fall kostenlos bekommen und nicht wie bei den Lieferungen aus Spanien einen Kostenanteil zurückführen müssen oder Flugkosten entstehen.


    Ach, sogar kostenlos bekommt man die ...

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    Sonst haben wir mit dem Hintern auf dem warmen Sessel wieder nur einen Thread mehr und die Hunde müssen Eiswürfel lutschen um wasser zu saufen.


    Jaja, Tierschutz betreiben immer nur die Gutmenschen ... ;)

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    ps: die gutgenährten Hunde sind durch die umliegenden Fleischer und diei Fürsoge der Tierschützer so ernährt ,stehen aber auf gefrorenen Böden ohne Schutzhütte ohne Tierärztliche versorgung.


    Ich denke, die Hunde bewohnen Räumlichkeiten in der Kaserne und es wurden Stiege durch die Fenster in die Ausläufe gelegt.
    Hier ist der Boden übrigens auch gefroren und es liegt sogar Schnee darauf. Es ist Winter! Ich möchte den Zwinger sehen, wo der Boden momentan nicht gefroren ist.

    Sorry, aber für mich ist das blinder Aktionismus!

    Vielleicht dürft ihr den ein oder anderen Hund da "rausholen", aber es besteht ja scheinbar von Seiten der Betreiber keinerlei Einsicht darin, dass sie mit der Vielzahl der Hunde überfordert sind und dass man soo keine Hunde hält, erst Recht nicht, wenn man sich dem Tierschutz verschrieben hat.

    Wenn ich das richtig sehe, dann wollen die Betreiber weitermachen, bräuchten nur momentan ein wenig Hilfe beim Aufräumen etc.
    Was tut ihr denn, wenn ihr Hunde da "rausholt"? Ihr helft den Betreibern damit einfach so weitermachen zu können!

    Erst muss ein Konzept her! Erst muss entschieden werden, was mit den Hunden und zwar allen geschehen soll und wie und ob es auf dem Gelände weitergehen wird. Sicher ist, mit der Leitung, die es jahrelang verbockt hat, geht das nicht!

    Akute Gefahr für die Hunde besteht im Übrigen auch nicht, die Hunde sind auf allen Bildern gut genährt und erleben nicht ihren ersten Winter in dieser Kaserne.

    Und nein, die Perreras wirst du nie leer bekommen, wenn du nicht das System änderst, das sie immer wieder füllt.

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    Wisst Ihr denn was??? Oder sollte man sowas grundsätzlich umsonst machen????


    Sowas sollte man grundsätzlich überhaupt nicht machen.
    Was weiß deine Freundin denn darüber was ihr Hund vererbt, welche Krankheiten und Fehler er in seinen Genen tragen könnte?

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    danke schonmal für die antworten :-)

    nicht dass ihr denkt ich vernachlässige sie.
    ich muss sie momentan halt immer in den zwinger sperren, wenn wir nicht zu hause sind. es ist mir einfach zu gefährlich wegen der autos! mir gefällt das auch überhaupt nicht!!! darum such ich ja rat!
    wenn sie abgehauen ist und wir sie rufen, kommt sie freudestrahlend wieder angerannt.
    wir beschäftigen uns viel mit ihr, gehen spazieren, ball spiele, 1x die woche zum hundeverein und auch sonst wuselt sie ständig um uns rum.gestern z.B. waren wir den ganzen vormittag auf dem hof und nachmittags sind wir 1,5h spazieren gegangen, selbst danach ist sie abgehaun.
    wenn sie abhaut rennt sie immer zu einem nachbarn, der 2 hunde hat mit denen wir öfter spazieren gehen. ich glaub das ist der hauptgrund.Nochzumal die beiden hunde auch öfters zu uns "ausreissen".
    vielleicht konnte ich euch jetzt einen besseren eindruck vermitteln.


    Das klingt für mich nach Unterforderung.
    Was habt ihr denn für einen Hund und wie lastet ihr sie aus?

    Gibt es denn mittlerweile eine Bestandsliste und welche langfristige Lösung ist angestrebt?

    Jeder holt ein paar raus, das kann es nicht sein, denn so wird es da ähnlich immer weiter gehen.
    Der Hof hatte vor Jahren ja schon ähnliche Probleme ...

    Jetzt Hunde da "rausholen" bringt doch nichts, da wieder neue hinzukommen werden, da muss es schon ein Konzept geben und etwas mehr als nur eine Hand voll Tierschützer, die andere dazu auffordern Hilfe zu leisten.