ZitatVielleicht warst du nie in einer U-Bahn zu den Stoßzeiten.
Doch, und das auch mit Hund, wie gesagt.
ZitatVielleicht warst du nie in einer U-Bahn zu den Stoßzeiten.
Doch, und das auch mit Hund, wie gesagt.
ZitatSascha, kann es sein, dass du gerade das Spielchen des absichtlichen Missverstehen spielst?
Du doch auch, oder was verstehst du an, "durch meinen Hund wird niemand (über die normalen Verhältnisse hinaus) behindert", nicht?
Und nein, ich werde nicht eine Bahn auslassen, nur weil die Bahn voll ist und sich jemand vielleicht von meinem Hund, der einfach nur auch da steht/liegt/sitzt gestört fühlen könnte.
Und nein, ich werde auch nicht auf einen Sitzplatz verzichten und mich mit meinem Hund direkt an die Tür stellen, nur weil jemand vllt ein Problem damit haben könnte, an meinem Hund, der da einfach nur auch steht/sitzt/liegt vorbeizugehen.
ZitatWährend wir also noch das "2 Wochen Programm" von Canis machten übten wir das "zurück schicken" mit dem Ergebnis, dass Max tatsächlich keinen Leinenaggressionsanfall mehr hatte. Ich dachte es ist ein Vorführeffekt ... aber wir trafen 3 Hunde an der wir das System angewendet haben und er hat auf 2 überhaupt nicht reagiert (außer kucken) und beim 3ten wollte er nach vorne, ich hab ihn sofort zurückgeschickt und er lief sehr schnell wieder locker neben mir.
Ich hab ja keinen leinenaggressiven Hund. Ich kann nicht einmal mehr sagen, ob Sascha in seiner Pubertät mal Phasen hatte, in denen er andere Hunde an der Leine blöd anmachen wollte. :?
Aber wenn Sascha mir blöd kommt bzw. ein Verhalten zeigt, welches ich nicht möchte, dann wende ich genau das so an, das heißt ich wende mich von dem eigentlich Ziel seiner Aggression ab und stattdessen frontal ihm zu und bedränge ihn solange bis er sein Verhalten aufgibt und sich meiner Entscheidung beugt. Das sollte man natürlich nur versuchen, wenn man grundsätzlich zu seinem Hund ein geklärtes Verhältnis pflegt, sonst kann sowas auch mal bös ins Auge gehen. Aber "Raum nehmen" ist so ungefähr das eindrucksvollste was man seinem Hund entgegensetzen kann.
ZitatParallel arbeiten wir selbstverständlich 3x die Woche in der Hundeschule daran das er vernünftig fuss läuft. In dieser zeit ist die kette nicht auf zug eingestellt. Das rascheln der glieder bleibt.
Warum arbeitet ihr da nur in der Hundeschule dran? Warum nicht auch zu Hause? :? Gerade die Leinenführigkeit steht und fällt mit der Beständigkeit und Konsequenz des Besitzers.
ZitatIn deutschland hat jeder das recht auf seine eigene Meinung von demher darf jeder seinen Hund so halten wie er es möchte.
Nur, wenn es mit dem Tierschutzgesetz vereinbar ist, möchte ich wenigstens der Vollständigkeit halber hinzufügen. ![]()
ZitatIch finde dies ist moralisch vertretbarer als ein Hund mit nylonhalsband an dem man permanent rumzerren und rumziehen muss.
Muss man das? :?
Zitat
Irgendwie kommt mir das hier gerade alles sehr zurechtgedreht vor.
Wieso?
Mein Hund liegt so, dass an ihm jeder vorbeikommt, daran ist nichts "zurechtgedreht". Wenn die Bahn allerdings so voll ist, dass sich die Menchen in den Gängen stapeln, dann kann es auch mal enger werden, ja. Dann kann es auch mal sein, dass ich ihn erst ein Stück beiseite nehmen muss, damit du vorbeikommst, wobei ich mich dann auch frage, warum du durch die Gänge marschierst, wenn die ganze Bahn hinten so voll ist wie vorne ... ich bleibe dann z.B. im Eingangsbereich stehen und scheuche nicht alle Menschen auf ...
ZitatIn anderen Threads wird zurecht der Kopf darüber geschüttelt, wenn Passanten fremde Hunde streicheln wollen. In der Enge einer vollen U-Bahn hingegen sei es aber völlig OK, dass sie über im Mittelgang geparkte Vierbeiner hinwegsteigen/sich an ihnen vorbeidrängeln müssen.
Wem es widerstrebt, derart leichtsinnig zu handeln, soll eine andere Bahn nehmen?!
Geht es eigentlich noch selbstgefälliger?
Ich hab kein Problem damit, wenn mein Hund gestreichelt wird und ich habe auch kein Problem mit vollen U-Bahnen. Das Problem scheinst du zu haben, dann musst auch du deine Konsequenzen ziehen, nicht ich.
Zitat
Also nicht, wenn jemand vorbeimöchte. (?)
Nö, das ist kein Notfall ... Du hast eine merkwürdige Definition davon, was ein Notfall ist. :?
Zitat
Das soll doch jetzt keine Rechtfertigung fürs Ablegen eines Hundes im Mittelgang einer vollen U-Bahn sein, in die alle zwei Minuten Leute ein- und aussteigen. Man kann sich doch nicht auf sowas berufen, wenn man argumentieren will, dass das Ablegen im Mittelgang einer vollen U-Bahn OK sei ...
Nö, das war eine Anekdote ... Züge sind hin und wieder eben randvoll, dann muss jeder ein paar Kompromisse machen und schon klappt es und es lebt sich auch leichter ohne ständigen Stresspegel. ![]()
ZitatIch meinte natürlich unter der Vorausetzung das der Hof geräumt wird und damit meine ich Abriss des gemieteten Gnadenhofes.
Nur ein voller Tierhof kann nicht platt gemacht werden.
WENN es beschlossene Sache ist den "Gnadenhof" zu schließen und zwar endgültig, dann ist es an der Zeit die "Insassen" zu verteilen. Dafür muss aber zunächst die momentane Leitung des "Gnadenhofs" ihre Posten räumen und ein seriöser Tierschutzverein an ihre Stelle treten, das ganze zu organisieren. Ich persönlich hätte auch kein Problem damit, wenn das ganze dort unter anderen Bedingungen und anderer Leitung weiterläuft bzw. eben dort lebenswürdige Bedingungen für nicht-vermittelbare Tiere geschaffen werden, aber das Ganze geht nicht unter der bisherigen Leitung.
Und "platt machen"
Das Gelände ist nur gepachtet, das wird ganz sicher nicht "platt gemacht", warum auch? Und auflösen kann man einen Tierhof auch bevor alle Tiere vermittelt und untergebracht sind, wie oben beschrieben, das muss nur richtig organisiert werden.
Zitatich habe selbstkeine bstandsliste habe aber die gesamtzahl der Hunde, katzen und Pferde im Posting genannt.
Wo?
Wieviele Hunde sind da? Wie viele Rüden? Wie viele Hündinnen? Wie viele kastriert? Welche Rassen? Wie alt? Welche Vermittlungschancen haben sie?
Wie viele Katzen usw?
Wie viele Pferde? Was für welche? usw.
Wo sind denn die Antworten?
ZitatEs geht nicht nur um Hunde !
Und wenn die Gemeinde nicht für die Hunde aufkommen will wird sie die auch nicht beschlagnahmen ! Und der Amtsvetrinär ist Angestellter der Gemeinde !!!
Das ist keine Frage des Geldes. Sicher wird der AmtsVet sich dessen bewusst sein, was auf ihn zukommt, wenn er diesen Hof dicht macht, aber das wird keinen AmtsVet in Deutschland wirklich aufhalten, wenn es denn absolut notwendig ist, aber eben auch nur dann.
ZitatVielleicht liegt da der Hase begraben ? Auch das keine Kastrationshilfe gegeben wurde in Zusammenarbeit mit dem Amtstierarzt.
Warum sollte der Staat einen Zuschuss für eine private Tierhaltung geben? Nichts anderes ist dieser Gnadenhof. Die Inhaberin hätte jedes Fundtier an die Behörden weitergeben können, dann hätten sie sich entsprechend kümmern müssen und es auch getan. Behält sie die Tiere, dann ist das ihr Problem und ihr rein privates Vergnügen.
ZitatHätte ja eine behördliche Auflage sein können,geen die man sich nicht wehren kann. So ist es doch in ganz Deutschland, oder? Nur muss auch diese Kosten die Gemeinde tragen !
Dafür gibt es keine gesetzliche Grundlage! Sicher kann der AmtsVet anmahnen, wenn Welpen unter tierschutzrelevanten Bedingungen aufgezogen werden, aber verboten ist es nicht auf einem Gnadenhof Welpen zu produzieren. Jeder Privathalter kann es ohne großen Aufwand schaffen intakte Rüden und Hündinnen so weit getrennt zu halten, dass kein ungewollter Nachwuchs produziert wird. Das sollte auch für die Betreiber eines "Gnadenhofes" gelten. Alles andere ist reine Inkompetenz und die wurde der Betreiberin nun schon das ein oder andere Mal attestiert. Inkompetenz und Überforderung, ansonsten wäre es nie so weit gekommen.
ZitatLest unter diesen Gesichtsppunkten mal die beiden Texte im Zergportal durch und überlegt ob die Hunde dort durch nicht kastrierte Eltern überhaupt geboren werden wollten?
Gesichtspunkte? Finde ich nicht ...
Ansonsten hatt die Frage der Geburt nichts mit einer Kastration zu tun. Die Hunde werden dort einfach nicht ausreichend betreut und das schon seit Jahren. Das ist das Problem.
ZitatGetrennte Gehege gibt es dort nicht weil da die Mittel zu fehlen .
Ich sehe auf den Bildern viele getrennte Gehege, die leider nicht sicher genug sind.
ZitatWarum, ist jetzt für die unterschiedlichen Tierarten nicht wichtig. Sondern das dieser Hof nicht die Unterstützung und zwar bis zur Endlösung des Abrisses bekommt, finde ich schade.
Es ist keinerlei "Endlösung" vorgesehen! Das ist das Problem!
ZitatMein Telefongespräch zu diesem Thema mit der Tierschutzbeauftragten in Brüssel hat ergeben :
Das sie dies (sehr aufgeregt) als Körperverletzung ansehe und sie sei selbst Tierärztin und keiner würde so etwas machen und die Tiere könnten ein eher kindliches Verhalten bei behalten und man würde es nicht unterstützen es Hundehaltern auf diese Weise einfacher zu machen kindlich gebliebene Hunde zuhalten.
So weit die Meinung dieser deutschen Politikerin als Vertretung in Brüssel, die mirdie Sprache verschlagen hat.
Eine tolle Einstellung! :2thumbs:
Es gibt sie also doch noch, die vernünftigen Politiker in Brüssel! ![]()
ZitatWeidegang? Was ist das???
Sowas! ![]()
Übrigens konventionelle Landwirtschaft ... ![]()
ZitatTja hier im Kreis Esslingen ist das aber eher die Regel
Echt?
Nee, bei uns gibt es das so gut wie gar nicht mehr. Was nicht heißt, dass die Rinder viel Platz haben und auch die Weidezeit wird immer mehr gestrichen, aber die Anbindehaltung selbst ist mehr als rückläufig.
Zitatgegen unsere Kühe in Anbindehaltung
Das wird ja zum Glück immer weniger.
Ich glaube, bei uns im Dorf bindet gar kein Bauer mehr an. :?