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Der Hund sieht sich selbst nicht als Gefahr.
Wenn man ihn in einer neutralen Situation anleint, gar kein bestimmtes.
In der Situation mit dem näherkommenden, fletschenden Terrier signalisiert man, du hast stillzuhalten und dich zu fügen, der andere darf alles. Dass da Frust aufkommt, ist ja wohl klar.
Jepp, ich signalisiere meinem Hund damit, dass er jetzt hier nichts regeln braucht, etwas, was ich ihm schon vorher auch mit dem Platz signalisiert habe. Ich verdeutliche und sicher das nur durch die Leine nochmal ab. Wie viel Frust dabei entsteht ist auch einfach eine Frage der Übung, Erfahrung und Verknüpfung.
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Du meinst, in beamtendeutsch gesprochen?
Stellt sich die Frage, mit gesundem Menschenverstand betrachtet, womit hat er gerechnet? Dass alle 5 Hunde weiterhin still wie Statuen sitzenbleiben, hypnotisiert ins Leere starren, und sich sämtliche Frechheiten und Belästigungen sowohl vom Terrier als auch vom Besitzer gefallen lassen? Was hatte er noch vor? 
Nein, nicht im Beamtendeutsch, sondern mit einer Portion Menschenverstand.
Nicht jeder Hundehalter hat so viel Ahnung von Hunden, dass er solche Situationen tatsächlich beurteilen und begreifen kann. Der Mann hat sich sicher nichts böses dabei gedacht, vielleicht wollte er ja einen Rat von Björn, weil dessen 5 Hunde so brav da saßen.
Ich kann einfach nicht erwarten, dass alle Menschen um mich herum so viel Hundeverstand haben wie ich, das ist alles.
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Naja, gut, es war davon auszugehen, dass der Terrier an der Flexi den Hund von HH B beißen wird.
Das Verhalten vom Terrier und auch vom HH A deutete unmissverständlich darauf hin. Der Hund von B soll sich also beißen lassen, weil er von B den Befehl zum stillsitzen bekommen hat?
Der Hund von A war noch einen ganzen Meter entfernt und es hat niemand gesagt, dass Björn es hätte zulassen sollen, dass er ganz ran kommt. Da ist Björn in der Verantwortung seinen Hund rechtzeitig zu schützen bevor der Hund sich in der Verantwortung sieht. Daher sprach ich ja auch davon, dass er seinen Hund überschätzt hat und einfach zu spät reagiert hat.
Den Hund trifft wie immer keine Schuld. 
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Wie? Wenn der gegnerische Hund deinem weiterhin am Arsch klebt? Oder an der Kehle?
Tat er ja nicht, er war an der Leine und noch auf, wenn auch geringem, Abstand. Laut Schilderung der Situation hätte der andere Hundehalter auf Ansprache auch reagiert, Björn war einfach langsamer als seine Hündin. Reagiert ein Hundehalter nicht, dann würde ich mich in einer solchen Situation dazwischen stellen und/oder das Kommando auflösen.
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quote="*Sascha*"]
oder angeleint und gut.
Das anleinen verhindert, dass A näherkommt? Das anleinen verhindert, dass der Hund von A den Hund von B beißt? Das anleinen verhindert, dass der Hund von B den inzwischen auf eine Distanz von 0 herangekommenen Hund von A beißt?[/quote]
Der Hund war noch 1m entfernt und an straffer Leine, er hätte in dieser Situation Emma nicht beißen können. Wäre Emma in dieser Situation an der Leine gewesen, dann hätte auch sie ihrerseits nicht zum Terrier hinkommen können, wenn Björn sie entsprechend kurz abgesichert hätte. Das hätte ihm ein paar Sekunden mehr Zeit gegeben etwas zu unternehmen und den anderen Hundehalter anzusprechen. Das eigentliche "Dilemma" ist ja, dass Emma vor ihm reagiert hat/reagieren musste.