Beiträge von *Sascha*

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    Aber jetzt mal ganz ehrlich...ich möchte an keinem meiner Hunde einen festgebissenen Pitbull hängen haben, dem der Kiefer aufgehebelt werden muss...


    Einen Pit hatte ich an meinem Hund noch nicht hängen, dafür einen Jagdterrier. Seitdem mag ich keine Jagdterrier mehr. =)

    Ich hätte dieses "Festbeißen" jetzt eher generell als "terriertypisch" eingestuft. :ka:

    Eine Kette hat Sascha nicht, weil die einfach blöd an ihm aussieht.
    Einen "Würger" trägt er trotzdem ständig, weil ich meist keine Lust habe, erst ein Halsband überzuziehen, führe ich ihn meist an einem einfachen Pferdestrick, einmal um den Hals geschlungen und der Karabiner auf der anderen Seite eingehakt.

    Ansonsten ist es mir egal, was andere Hunde um ihre Hälse tragen, solange ihnen damit keine Schmerzen zugefügt werden.
    Ketten beim Spielen mag ich allerdings auch nicht.

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    Hallo Foris,

    habt ihr auch Hunde, die sich ungern oder gar nicht auf nasse Wiese setzen?

    Wie reagiert ihr, wenn man nicht darauf geachtet habt und Kommando "Sitz"

    verlangt, aber euer Hund sich nicht setzen will oder eben nicht richtig?


    Ich rufe die Polizei und zeige ihn an! :lachtot:


    Nein, ich würde einfach darauf achten, solche Kommandos bei solchen Witterungsverhältnissen nicht unnötig zu geben. Ich achte eh darauf, sie nicht unnötig zu geben. ;) Wenn ich aber ein Sitz sage, dann muss das auch befolgt werden, egal wie nass und kalt der Boden ist. Ich lös es dann höchstens sehr schnell wieder auf und entschuldige mich gedanklich bei meinem Hund, dass ich gedankenlos dieses Kommando gab.

    Bzgl. des Hiers. Hast du nur einen Abruf, bei dem er sich setzen muss? Warum?

    Und das Hundehalter A mit seinem Hund von seinem Weg abgewichen ist und mit seinem leinenaggressiven Hund, der in der Leine stand, den Hunden des Hundehalters B völlig unnötig sehr nahe (1m) gekommen ist, spielt keine Rolle?

    Ab wann wäre es denn zu Nahe gewesen oder hätten die Hunde auch dann noch ruhig bleiben sollen, wenn der Terrier ihnen auf den Kopf hüpft, da sie ja unangeleint waren?
    Sollte man einen Hund nicht bei Fuß nehmen, egal ob mit oder ohne Leine, wenn man andere Hunde auf einem Weg passiert?

    Mich würde an der Situation mal interessieren, wie weit die Flexileine ausgefahren war.

    Ich weiß nicht.
    So grundsätzlich finde ich auch, dass sehr häufig "einfach mal so" und vorsichtshalber ein Antibiotikum gespritzt wird. Das hat eben auch den Nachteil, dass Antibiotika umso besser anschlagen, je seltener sie benutzt werden.
    Ich bin da schon vorsichtiger geworden und lass mir 3x erklären, wozu das nun in diesem Fall genau notwendig ist und ob man nicht auch einfach ein bisschen besser beobachten und abwarten kann.

    Meine jüngste Katze ist z.B. letzten Montag kastriert worden und plötzlich hatte ich eine Packung Antibiotika in der Hand. Das war sonst nie und es war mit Sicherheit nicht meine erste Katzenkastration. Erklärung war, dass sie eine neue TÄ hatten, die das nun so handhabt. Gut, kann ich nachvollziehen, da so eine Katzenkastra natürlich schon ein etwas größerer Eingriff ist, also habe ich das Antibiotika mitgenommen.
    Im Nachhinein liegt es jetzt allerdings immer noch hier, da die kleine Katze nicht die umgänglichste ist und mir das AB den Aufwand und den Stress nicht wirklich wert war. Also blieb sie eben ein paar Tage länger drinnen und der Schnitt wurde mehrmals täglich auf Entzündungen kontrolliert. Für die Katze war es sicherlich der stressfreiere Weg.

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    So ganz versteh ich das nun auch nicht. Nur weil das, was ich sage auch befolgt werden soll, heißt das ja nicht, dass mein Hund mir nun am Rockzipfel kleben muss.


    Eben. Ich sehe es sogar eher im Gegenteil, setze ich meinem Hund klare Grenzen, dann hat er viel mehr Freiheit innerhalb dieser Grenzen tun und lassen zu können, was er gerne möchte. Setze ich nie Grenzen, belohne immer nur gewünschtes Verhalten und versuche so unerwünschtes Verhalten zu eliminieren, so beeinflusse ich meinen Hund in der freien Wahl seiner Verhaltensweisen doch viel mehr. Er muss immer schauen, was mir gefällt.
    "Frei" ist unser Hund so oder so nicht.


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    Da stellt sich mir jetzt sogar die Frage, ob ich meinen Hund nicht sehr verunsichere, wenn ich das nicht fordere. Also wenn ein Kommando mal befolgt werden MUSS, weil da eine Straße ist oder sonstiges und wenn ers auch mal überhören darf und die einzige Konsequenz das ausbleibende Leckerchen ist. Woher weiß der Hund dann, in welchen Situationen es nun absolut lebensnotwendig ist, das Kommando umzusetzen und in welchen das links rein und rechts raus gehen darf?


    Eine gute Frage!
    Wahrscheinlich an unserem Verhalten. Es gibt ja Hunde, die sich recht leicht beeindrucken lassen, meine Freundin braucht bei ihrem Spitz auch nur mal ein wenig eindringlicher werden und schon stellt er das Kommando nicht mehr in Frage, sondern merkt, dass es ihr Ernst ist. Sascha würde über ein ausbleibendes Leckerli übrigens nur "mit den Schultern zucken". Mit Leckerlis und positiver Verstärkung kann man ihm nur kommen, wenn er motiviert ist. Wenn er besseres zu tun hat, dann ist es ihm egal, daher bin ich mittlerweile dazu übergegangen die Umsetzung der wirklich wichtigen Alltagskommandos wieder ohne Leckerlis abzuverlangen. Scheint er besser anzunehmen. Belohnt wird zwischenzeitlich zwar immernoch, aber nur noch sehr selten über Leckerlies und nur, wenn er motiviert ist, ansonsten "verlange" ich tatsächlich einfach nur noch.