Beiträge von *Sascha*

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    Schon nur, um nicht den ganzen Frust und Ärger in ausgedehnten Strafprogrammen für den Hund abzureagieren. Nützen tut das für die Zukunft gar nichts, das dient nur der eigenen Befriedigung.


    Naja, das ist wieder eine andere Sache. Natürlich nützt es nichts mehr den Hund im Nachhinein zu strafen, das folgt ja schon aus den Lerngesetzen.
    Ich finde es nur befremdlich, dass immer wieder die Frage kommt, wie verhalte ich mich, wenn der Hund zurück kommt, viel seltener aber die Frage, wie verhindere ich, dass er überhaupt erst abhaut.

    Im Prinzip ist es doch fast egal wie ich mich verhalte, wenn mein Hund zurück kommt. Eine Strafe verhindert nicht, dass der Hund beim nächsten Mal wieder abzischen wird und auch kommentarloses Anleinen oder gar ein Lob werden da kaum Veränderungen bringen. Ansetzen muss ich da eh an anderer Stelle.
    Klar werden einige Hunde länger weg bleiben, wenn sie bestraft werden, aber meist stimmen dann doch auch andere Dinge in der Beziehung Hund-Halter nicht. Vielleicht werden einige Hunde auch ein Lob mit der Jagd verknüpfen, aber die Hunde, die nur aufgrund eines falschen Lobs jagen gehen sind doch eher selten.
    Ich denke, soo viel kann man dabei gar nicht falsch machen, nur helfen wird es eben auch kaum etwas, egal was ich tu, wie ich reagiere.

    Ich frage mich ja, warum über dieses Thema immer wieder seitenlang philosophiert wird. :?

    Ich frage mich jedenfalls nach einem Jagdausflug meines Hundes weniger, wie ich mich beim nächsten Mal verhalten sollte, sondern mehr, wie ich einen solchen ab sofort erfolgreich verhindern kann, so dass ich überhaupt nicht wieder in diese Situation komme!

    Jeder Jagdausflug ist einer zu viel!

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    Ich hätte da mal Fragen an die 'wenig' bürster:

    Habt Ihr weniger oder mehr oder genauso viel Fell im Haus rumfliegen,
    wie wenn Ihr täglich bürsten würdet? (Hat das mal wer ausprobiert?)


    Ich hab mir extra den Furminator besorgt, weil Sascha haart wie nix gutes. Aber nachdem ich nicht einmal am Tag nach dem Furmieren einen Unterschied feststellen konnte :gott: sauge ich jetzt wieder ... :headbash:

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    Wie 'entdreckt' Ihr die Hunde, wenn nicht mit der Bürste?


    Gar nicht, der Dreck trocknet und fällt raus. :ops: Richtig arg dreckig macht Sascha sich auch kaum noch, seit er erwachsen ist und wenn der nasse Dreck doch mal bis an den Bauch und über den Rücken spritzt, dann muss er den Weg durch die Dusche nehmen und trocknet dann in der Küche.

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    Und das sicher nicht aus Faulheit.... jetzt bin ich neugierig : -)


    Naja, ehrlich gesagt schon. :ops: Ich hasse bürsten und Sascha auch. Und da es auch anders geht ... :ka:

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    Ist es doch auch.

    Ich definiere sozialverträglich so, dass ein Hund so klar und deutlich kommunizieren kann, dass er von anderen Hunden unmissverständlich verstanden wird und dass er dabei nicht unangemessen heftig agieren muss.
    Außerdem bin ich der Meinung, dass zur Sozialverträglichkeit auch gehört, dass ein Hund keinen Streit provoziert oder sucht, sondern nach Möglichkkeit deeskaliert und ausweicht.

    :D vergessen.
    Der Hund sollte natürlich auch die Kommunikation des anderen verstehen ...

    Ich glaube damit habe ich mM zum Thema "alles liebender Hund" gesagt. ;) Ein Hund, der keine klare Ansage versteht, der ist natürlich NICHT sozialverträglich. ;)

    Ist es doch auch.

    Ich definiere sozialverträglich so, dass ein Hund so klar und deutlich kommunizieren kann, dass er von anderen Hunden unmissverständlich verstanden wird und dass er dabei nicht unangemessen heftig agieren muss.
    Außerdem bin ich der Meinung, dass zur Sozialverträglichkeit auch gehört, dass ein Hund keinen Streit provoziert oder sucht, sondern nach Möglichkkeit deeskaliert und ausweicht.

    Zitat

    Jetzt muß ich aber auch zugeben, dass ich den Beauceron von Freunden beim ersten mal als Dobermann-Mischling betitelt habe :ops:


    Und ich habe immer gedacht, dass die Jagdhunde eines Bekannten Große Münsterländer wären, bis ich zufällig hier einmal gelesen habe, dass zwar kleine Münsterländer braun-weiß sind, große aber schwarz-weiß.
    Wahrscheinlich sind es also doch Deutsch-Langhaar ... :lol:

    Und bei dem weißen Schäferhund eines anderen Bekannten habe ich mich auch noch einmal vergewissern müssen, schließlich haben sie auch noch einen Husky. Ist aber tatsächlich ein weißer Schäfer. ;)

    Sascha wird fast überall für einen Herdenschutzhund(-Mix) gehalten. Meist für einen Kangal.

    Ich seh das mittlerweile schon am Blick, dass gleich diese Frage kommen wird. :lol:

    Übrigens nicht von Leuten, die keine Ahnung haben, sondern von allen möglichen Menschen, die regelmäßig viel Hundekontakt haben.
    In Tierarztpraxen, auf Hundeplätzen usw.

    Sioux
    Wer spricht denn von vernachlässigen? :?

    Beachten wie bisher, hat da nur häufig das Problem, dass dann außer dem Hund weiterhin niemand beachtet werden darf. Denn genau das ist hier ja das Problem.
    Jedenfalls habe ich nichts davon gelesen, dass sich die Themenstarterin nicht mehr ebenso liebevoll um ihren Hund kümmert wie vorher. Einzig, dass sie sich nun auch einmal um einen anderen Hund kümmert, hat sich verändert.

    Ich hab kein Verständnis für Hundeführer, die ihren Hund aufgrund ihrer eigenen Unzulänglichkeiten mit einem Stachelhalsband zur Leinenführigkeit erziehen.
    Und da spielt es für mich keine Rolle, oder der Hundeführer 10, 18, 28, 43 oder 87 ist. Man sollte sich seiner eigenen Möglichkeiten und Grenzen bewusst sein und rechtzeitig mittels kompetenter Hilfe gegensteuern, wenn man Probleme bekommt.
    Natürlich kann man dies nur, wenn man sich auch eingesteht, dass man eben nicht der Hundeprofi schlechthin ist, der jeden Hund problemlos erzieht.