Zitat
Ich finde in dieser Hinsicht ist gegenseitige Rücksichtsnahme echt angebracht. Einmal für die arme Hündin und auch weil einen Rüden sowas nicht kalt läßt. Ein kurzes "Sie ist läufig, falls Ihrer ein Rüde ist!" sollte reichen, dass man seine Hunde anleint, oder ins Fuß bringt und zügig an einander vorbei marschiert.
Wenn ich die TS aber richtig verstanden habe, dann hatte sie eigentlich gar nichts gegen einen Kontakt. Erst als der Rüde sehr aufdringlich wurde und ihre Hünde, trotzdem sie sich wehrte, in Bedrängnis kam, wollte sie den Kontakt abbrechen und rief ihre Hündin zu sich in der Erwartung, dass ihr Gegenüber das Gleiche tun würde.
Ich sehe auch kein Problem darin, eine noch nicht aufnahmebereite Hündin auch mit Rüden Kontakt aufnehmen zu lassen. Inwieweit das jeder für sich überschauen kann, muss jeder selbst wissen.
Manch ein Rüde dreht auch hohl, wenn da ein gut riechender Kastrat auftaucht und mach eine Hündin riecht noch wochenlang nach/vor einer Läufigkeit gut. Manch eine ist nicht einmal in der Standhitze für Rüden interessant. Wann soll ich also einen Kontakt im Vorwege unterbinden, wann nicht?
Ausprobieren - Schauen - Entscheiden
So falsch kann diese Reihenfolge nicht sein. Manchmal klappt es wunderbar, manchmal liegt man mit der Einstellung des anderen Hundehalters (ja, ich sage absichlich Hundehalter
) nicht auf einer Wellenlänge und dann bricht man eben ab.
Eines weiß ich jedenfalls jetzt schon
sollte meine Hündin irgendwann einziehen, dann wird sie seltenst nur läufig sein ...
Für viel zu viele Hundehalter ist das nämlich die Entschuldigung dafür, dass ihr eigener Hund nicht hört bzw. machen sie einem daraufhin nur Vorwürfe ...
also ist meine Hündin dann eben nicht läufig und fertig. 