Beiträge von *Sascha*

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    *Sascha*: Ich wollte auch nicht über den Hund aus dem anderen Thread sprechen, sondern nur sozusagen beantworten, warum ich den Thread erstellt habe.


    Sorry, ich wollte auch nicht über den Thread diskutieren. Ich fand nur nicht, dass man über den Verlauf dieses Threads "geschockt" sein muss, das hat mich etwas irritiert. Und wenn du über die Art, wie dort mit dem Thema umgegangen wird "geschockt" bist, dann spielt das ja doch irgendwie auch wieder hier in diese Thema hinein, wenn du hier die Frage stellst, ob "wir" den richtigen Zeitpunkt verpassen.
    Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass ich deine Beurteilung des anderen Threads so nicht teile. Mich "schockt" der andere Thread nicht, ich bin eher der Meinung, dass dort vernünftig überlegt wird.

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    Mein Hund würde eben nicht über Monate Schmerzmittel bekommen und das war auch nicht die Frage.


    Das ist doch auch okay. Ich schrieb ja auch schon, dass ich es absolut akzeptieren kann, wenn es jemand grundsätzlich ablehnt, langfristig Schmerzmittel zu geben. Ich kann es nur nicht verstehen und würde so für mein Tier nicht entscheiden, es sei denn, das Tier kommt mit den verwendbaren Schmerzmitteln nicht zurecht.
    Ich habe da eben einfach eine andere Einstellung zu. ;) Für mich überwiegen die Vorteile, da ich bei alten Tieren, die eh keine hohe Lebenserwartung mehr haben auch keine Nachteile sehe.
    Kaenguruh schrieb es, was interessieren mich bei einem alten Hund die Langzeitschäden. :ka:

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    Mich hat einfach Eure Meinung interessiert und bisher habe ich sehr interessante Meinungen gehört. Ich kann mich nicht allen anschließen, aber sie vielleicht ein bißchen nachvollziehen.


    Eben, jedem seine Meinung. Und meine Meinung sollte und soll ebenso kein Angriff gegen dich oder irgendwen sein, sondern einfach meine Meinung zu dem Thema: Lebensverlängernde Schmerzmittelgabe. ;)

    Mal ein kleiner Zwischenstand

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    Mich würde einmal interessieren wie weit das Problem tatsächlich verbreitet ist


    Momentan sind laut Umfrageergebnis etwa 40% aller Hunde über einem Jahr leinenaggressiv.

    Ich hoffe und denke auch nicht, dass die leinenaggressiven Hunde damit hier unterrepräsentiert sind. Ich vermute eher, dass sich mehr Halter von leinenaggressiven Hunden durch diesen Thread angesprochen fühlen.

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    und ob ein bestimmtes Geschlecht vermehrt zur Leinenaggression neigt.


    Momentaner Zwischenstand
    ca. 43% der Rüden über einem Jahr sind leinenaggressiv und
    ca. 39% der Hündinnen.

    Leinenaggressivität scheint also kein geschlechtsspezifisches Problem zu sein.

    Interessant ist, dass der Anteil der leinenaggressiven kastrierten Rüden deutlich höher liegt. Dies muss aber nicht bedeuten, dass eine Kastration nachteilige Auswirkungen auf das Verhalten hat, da mEn viele Rüden auch aufgrund dieses Problems kastriert werden. Positive Auswirkungen auf das Verhalten scheint die Kastration aber auch nicht zu haben.

    Bei den Hündinnen ist der Anteil der leinenaggressiven Hündinnen bei kastrierten und intakten nahezu gleich. Eine Kastration scheint keine Auswirkungen auf dieses Verhalten zu haben.

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    Zumindest habe ich die Erfahrung gemacht, und die der meisten anderen Leute die ich kenne, ist die gleiche.

    Es entspricht offensichtlich nicht deiner Erfahrung, so dass ich das jetzt einfach als unbewiesene Behauptung meinerseits stehen lasse :D


    Mal schauen, was die Umfrage ergibt.
    In meinem Umfeld kann ich tatsächlich nicht feststellen, dass insbesondere die Halter intakter Rüden Probleme mit der Aggressivität an der Leine haben.
    In direkter Nachbarschaft sind es z.B. eine kastrierte und eine intakte Hündin, sowie ein mittlerweile kastrierter Rüde.
    Vom Hundeplatz kenne ich allerdings auch intakte Rüden mit solchen Problemen ...

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    Ich bin mir nicht ganz sicher, was ich ankreuzen soll.

    Ich habe zwei intakte Rüden, von denen einer nicht mal den Ansatz von Aggressivität zeigt, also auch nicht an der Leine. Der andere hatte Probleme an der Leine, die jetzt allerdings behoben sind. Bei gleich großen oder größeren intakten Rüden muß ich aber immer noch vermehrte Aufmerksamkeit walten lassen.

    Was muß ich ankreuzen? :ua_nada:


    Da würde ich sagen, überwiegt die Nicht-Aggressivität :ka:
    Ich kann ja nichts dafür, dass man nicht doppelt abstimmen kann. :(

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    Sascha, was soll ich ankreuzen? :smile:


    Zweites, weil nach dem Ist-Zustand gefragt ist. ;)

    Es geht nicht darum, ob eine Kastration einen negativen oder auch positiven Einfluss hat, sondern eher darum, ob auch kastrierte Rüden in einem größeren Umfang leinenaggressiv sind/sein können.

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    Leinenpöbelei deshalb, weil einfach Pöbeleien unter intakten Rüden schon häufiger vorkommen (auch wenn´s normales Verhalten ist). Nachdem man (oder ich, oder in meiner Gegend) in der Stadt den Hund aber doch öfters an der Leine hat, hab ich mich darauf bezogen.


    Ist das denn so?
    Mein Eindruck ist das nämlich nicht. :ka:

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    Ebenso wie das Leinengepöble von intakten Rüden untereinander.


    :? Ist das ein typisches Problem intakter Rüden? Ich kenne viele kastrierte Rüden und Hündinnen, die das tun, ebenso wie ich intakte kenne, die leinenaggressiv sind oder eben auch nicht. :ka:
    mMn ist das ein reines Erziehungsproblem.

    Ob Rüden in der Großstadt mehr Stress haben? Ich weiß es nicht, ich hatte noch keinen Rüden in der Großstadt, erlebe aber bei meinem Rüden, dass er immer souveräner und ruhiger wird, je mehr Kontakt er zu läufigen Hunden hat. Hier auf dem Land habe ich leider das Problem, dass ich die läufigen Hündinnen suchen muss, zumindest gehen sie mir nicht aus dem Weg :gott:
    Ich stelle mir vor, dass es in der Stadt einfacher ist mit dem Hund daran zu arbeiten, weil man einfach mehr Möglichkeiten hat.

    Ich sehe ein großes Problem vor allem darin, dass viele Hunde keine besonders ausgeprägte Frustrationstoleranz haben und mit Stress nicht umgehen können.

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    Naja, benebeln = betäuben.

    Sprich, der Hund hat Schmerzen und mit den Medis betäube ich die Schmerzen.


    Und was ist schlimm daran, wenn man die Schmerzen betäubt? Ich habe auch schon Tiere wochenlang unter Schmerzmitteln gehabt. :ka: Ich konnte daran nichts Schlimmes für das Tier ersehen, außer dass die Schmerzen eben weg oder zumindest zu ertragen waren.
    Der Geisteszustand meiner Tiere war immer völlig normal.

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    Mich haben mehrere Dinge in den letzten Wochen und Tagen geschockt. Unter anderem dieser Thread: https://www.dogforum.de/ftopic102197.html

    Irgendwo kann ich eben diese Gedanken nicht mehr nachvollziehen :ka:


    Ich verstehe deinen Rat in diesem Thread ehrlich nicht so ganz. :? Momentan ist der Hund doch wirkllich nicht in einem Zustand, wo man ihm noch ein paar schöne Tage machen kann/sollte. Es geht ihm ja ziemlich dreckig, er kommt nicht hoch etc. Die Frage ist doch nur, soll die TS jetzt schon einschläfern oder noch abwarten bis vllt doch noch die Aufbauspritze wirkt. Bei unserem letzten Hund hat diese Aufbauspritze innerhalb von 24 Std. gewirkt und er hat sich jedesmal wieder berappelt. Es war dann wieder okay bis eben zum nächsten Fall. In der Zeit zwischen den Anfällen war er fröhlich, glücklich und ist auch wieder ganz normal spazieren gegangen. Nach dem ersten Anfall hat es einige Wochen gedauert bis zum zweiten. Und auch nach dem zweiten hatte er noch ein wenig Zeit, aber nach dem dritten bekam er noch unter Medis stehen innerhalb einer Woche den Vierten und da war es dann vorbei. Ich hab ihm nicht noch ein paar schöne Tage gemacht, weil das in diesem Zustand direkt nach dem Anfallauch keinen Sinn gehabt hätte. Ich habe den TA angerufen und der kam dann am Nachmittag und hat ihn im Kreise der Familie eingeschläfert. :sad2:
    Wuschel hatte allerdings, soweit ich das beurteilen kann, keine Schmerzen, die über ein bisschen zippeln im Alter hinausgingen, er war schließlich einfach zu schwach.