Beiträge von *Sascha*

    Zitat

    Alle meinten das wäre normal, dass sie das macht,


    :hust: Normal vielleicht, wenn man darunter versteht, dass der Hund logisch gehandelt hat. Ein zu akzeptierendes Verhalten ist das aber ganz sicher nicht.

    Deine Hündin ist ca. 1,5 oder? Sie wird erwachsen und ist dabei ziemlich unsicher. Nimm ihr mehr Entscheidungen ab, führe auch im Alltag mehr, dann wird in solchen Situationen auch ein einfaches Nein + deutliches Wegschicken reichen und sie wird es gern akzeptieren, dass es nicht ihre Aufgabe ist, auf dich aufzupassen.

    Zitat

    Mhh naja, aber da ist er doch erst in die Pupertät gekommen.....war hormonell noch voll auf Hochgeschwindigkeit....und dass Hundi über Straßen rennt, dass kann ja eine Leine verhindern ;)


    Nun lässt sich das ja sowieso nicht mehr ändern, auch wenn es generell natürlich ziemlich blöd ist, einen eh schon unsicheren Hund zu kastrieren und dann auch noch so früh. ;)


    Sandroschatz
    Was tust du denn um dieses Verhalten zu verhindern?

    Zitat

    KEIN Hund der in Deutschland lebt, hilft seinen Artgenossen. Jeder Hund der über eine unseriöse und zweifelhafte Tierschutz-Orga nach Deutschland kommt, wird das Tierleid INSGESAMT verlängern. Denn wo es einen Markt gibt, gibt es keinen Handlungsbedarf.


    Nein, das sehe ich so nicht. Im Ausland werden diese Hunde in der Regel nicht für den deutschen Markt gezüchtet, sondern sie sind dort einfach "über". Wenn sie niemand nimmt, dann heißt das nicht, dass daraus ein Problem in diesen Ländern entstehen würde, da man überzählige Hunde dort einfach euthanisiert. Problem gelöst! -> kein großer Aufwand.

    Das Problem ist, dass es mittlerweile einige unseriöse Tierschutzorganisationen gibt, die tatsächlich im großen Stil alles importieren, um in erster Linie den deutschen Markt zu befriedigen und dabei z.B. auch tierschutzwidrige Transportbedingungen in Kauf nehmen. Manch eine Tierschutzorganisation nicht einmal mehr schaut, woher sie ihre Hunde holt, teilweise Hunde frei gekauft werden, teilweise sogar fahrlässig oder vorsätzlich vermehrt werden. Man die Hunde teilweise trotz bestehender Möglichkeiten nicht mehr im Land vermittelt, sondern nach Deutschland ausführt, weil das mehr Profit verspricht oder man auch nur der Meinung ist, dass sie es in Deutschland besser treffen werden.
    Diese "Tierschutzorganisationen" bringen alle seriösen in Misskredit und das ist traurig, erschreckend traurig.

    Ich denke nicht, dass man Leid verlängert, wenn man überzählige Hunde nach Deutschland bringt, wenn man mit Verstand und Bedacht Hunde rettet und sich nicht allein von seinem Herz leiten lässt. So leid es mir für den entsprechenden Hund tut, aber es hilft dem ganzen nicht, wenn ich einen Hund rette, an dessen Stelle morgen dann ein anderer sitzt. Nur wenn ich weiß, dass es für weitere Hunde keinen Unterschied macht, ob ich diesen Hund rette oder nicht, nur dann darf ich ihn retten. Ob ich ihn heute nehme oder er morgen euthanasiert wird, das ändert an der Gesamtproblematik nichts. Aber diesen Hund, diesem einen, dem habe ich geholfen und das allein ist es wert!
    Diesem einen Hund habe ich geholfen und das ist gut so. Und trotzdem habe ich dabei nichts getan, das Problem selbst zu lösen, es an der Wurzel zu packen, sie auszureißen.
    Das Problem lässt sich nicht dadurch lösen, dass ich alle zum Tode verdammten Hunde nach Deutschland hole, aber einzelnen Hunden kann ich so helfen, so lange bis ich ihnen nicht mehr helfen muss, weil man die Wurzel ausgerissen hat. Das ist das Ziel und dieses Ziel lässt sich nicht dadurch erreichen, dass ich Hunde exportiere, das ist nur eine Maßnahme um die Symptome zu lindern, auf die Schnelle zu helfen.
    Diese erste Hilfe darf aber niemals und in keinem Fall dazu führen, dass ich die Krankheit verschlimmere, der Wurzel noch Nahrung gebe.

    Neuer Zwischenstand nach 255 Stimmen

    43% aller Hunde über einem Jahr sind leinenaggressiv

    46% der Rüden
    38% der Hündinnen


    nach kastrierten/intakten Hunden unterschieden:

    35% der intakten Rüden
    61% der kastrierten Rüden

    34% der intakten Hündinnen
    43% der kastrierten Hündinnen


    Die Zahlen scheinen sich zu stabilisieren. Veränderungen gab es nur noch im 1% Bereich.