Beiträge von *Sascha*

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    Das schreckliche dabei ist, ich denke, wenn ich mich weigere phex abzugeben, würde er bei mir bleiben, aber er würde leiden, es würde ihm damit nicht gut gehen.


    Dann probier es aus. Und wenn er leidet, dann geb den Hund ab, weil DU es willst für ihn, weil du den Hund für ihn aufgeben willst, nicht weil er es von dir erwartet.

    Warum hast du ihm den Hund damals aufgezwängt, wenn er doch so gar kein Hundemensch ist?
    Warum muss dein Freund dir verzeihen, wenn der Hund mal Mist baut? Das ist weder dein Fehler noch bist du dafür verantwortlich. Was ist so schlimm an einer kaputten Socke oder einem bepieselten Boden?

    Nein, das kann man nur anhand der Zusammensetzung schätzen.

    Im besten Fall sollte der Großteil der enthaltenen Rohproteine aus dem enthaltenen Fleich kommen. Daher geben einige Hersteller auch den tierischen Anteil am Gesamtprotein an.
    Pauschal kann man sagen, je geringer der Proteinwert desto geringer in der Regel auch der Fleischanteil, wobei da auch die Fettwerte noch eine Rolle spielen und natürlich der Eiweißgehalt der anderen Komponenten.

    Tut man doch auch alternativ.

    Deutschland hatte übrigens auch vor dem Kupierverbot schon ein Tierschutzgesetz. Was hat das eine also mit dem anderen zu tun?

    Soweit ich das sehe, ist in den meisten Ländern dieser Welt das Kupieren noch erlaubt. Es geht nicht darum, dass man unbedingt mit kupierten Hunden in Deutschland züchten will, sondern darum, dass man kupierte Hunde aus dem Ausland nicht von der Zucht ausschließen sollte. Jede Rasse hat genügend andere Probleme, da muss man nicht den Zuchtpool noch weiter einengen. Verschiedene Blutlinien sind wichtig für die Rassen, mit nur 2/3 deutschen Blutlinien lässt sich keine Rasse langfristig erhalten.

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    :sad2: Du würdest jemanden unterstützen, der kupierte Zuchthunde kauft?


    Natürlich, solange er nicht gezielt nach kupierten Hunden sucht. Es ist nun einmal so, dass in vielen Ländern das Kupieren noch erlaubt und absolut üblich ist. Soll man bestimmte Blutlinien aussterben lassen, nicht nutzen, nur weil sie in erster Linie in Ländern ohne Kupierverbot gezüchtet werden?

    Nicht in jedem Land besteht ein Kupierverbot. Im Ausland geborene Zuchthunde sind dementsprechend natürlich häufig immer noch kupiert. Solange die Welpen nicht kupiert sind, sehe ich kein Problem darin bei einem Züchter mit einem kupierten Zuchthund einen Welpen zu kaufen.

    Wenn ich keinen eigenen Garten hätte und auch sonst niemanden hätte auf dessen Grund ich meinen Hund begraben könnte, dann würde ich meinen Hund einäschern lassen und die Asche an einem Ort verstreuen, an dem mein Hund gern gewesen ist und an dem ich mich gerne an ihn erinnern möchte.
    Bei der Einäscherung würde ich auch definitiv dabei bleiben wollen oder zumindest eine Person damit beauftragen, der ich vertraue. Ansonsten hätte ich da auch keine Ruhe.

    Wenn ich es denn irgendwann mal schaffe einen passenden im I-net zu bestellen, dann wird Sascha auch endlich einen kennenlernen. Verzweifel langsam ... :hilfe:

    Brauchen tut er keinen, aber da es immer mehr zur Pflicht wird und wir im April nach Berlin fahren ... Naja, was bleibt einem anderes übrig. :ka:

    Naja, so Pauschaltipps lassen sich da über das I-net schlecht geben, da man ja auch Hund und Halter nicht sieht. Wo und wie man Situationen anders händeln kann/muss ist ja individuell recht unterschiedlich und erfordert immer Fingerspitzengefühl bzgl. der Hund-Halter-Beziehung. Daher halte ich auch nichts davon pauschale Tipps zu geben. Wichtig ist ja nicht was genau du tust, sondern wie du es tust, mit welcher Authentizität du handelst, wie überzeugend du etwas rüberbringst, wie konsequent du dabei bist.

    Ich denke, du weißt worauf es ankommt und ich denke, der erste Schritt ist immer, dass man das Problem erkennt, die Stelle an der es hakt ausmachen kann und dann neu sensibilisiert das eigene Handeln und das Verhalten des Hundes neu betrachten und einordnen kann.

    Insgesamt bist du doch auf einem guten Weg. Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. ;) Nimm es nur auch nicht auf die leichte Schulter und fang nicht an Ausreden zu suchen. Egal woraus ein Problem entstanden ist, man kann es nur beseitigen, indem man es angeht. :D

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    Bei der Situation mit dem Hund, schiebe den anderen Hund weg und ignorier ihn, gib dich stattdessen mit deinem Hund ab.


    :schockiert: Ist nicht dein Ernst, oder? :schockiert:

    Seit wann hat mein Hund mir zu sagen, wann ich mich mit anderen Hunden abgeben darf? Das geht den überhaupt nichts an! Ich bin diejenige, die entscheidet, ob eine Gefahr besteht oder nicht, nicht er! Er darf melden, aber ob wir angreifen, flüchten oder ob gar nichts los ist, das entscheide ich.


    Dass sie bei dem Mann im Dunkeln angeschlagen hat, das ist einfach ein Zeichen ihrer Unsicherheit, wie auch in den anderen Situationen ihre Unsicherheit zu erkennen ist. Natürlich darf sie melden, dass da etwas ist, was sie ängstigt, aber sie darf nicht allein entscheiden, ob es tatsächlich eine Gefahr für euch darstellt oder nicht. Du entscheidest, das heißt dein Hund sollte zu jedem Zeitpunkt sicher sein, dass er sich auf deine Kompetenz verlassen kann und deine Führung dann auch willig annehmen.