Beiträge von *Sascha*

    Osiris
    Das lag aber sicherlich nicht an den italienischen Kommandos und ich finde es einfach albern das jetzt ins lächerliche zu ziehen. Ebenso wie ihre Überlegung, dass sie nicht kastrieren möchte. Oder dass sie nicht wusste, dass der Entlebucher ein Treibhund ist. Es wird ja wirklich das Haar in der Suppe gesucht, sowohl in den TV-Kommentaren als auch hier.

    Sie ist Hundeanfängerin! Wir alle haben mal angefangen.

    Sie gibt doch zu, dass sie nicht allwissend ist und vieles noch lernen muss, aber sie bemüht sich und macht sich über viele Dinge Gedanken, ich finde, das hat man deutlich gemerkt.
    Vielleicht liest sie sogar hier im Dogforum. :lachtot: Würde passen ... :lol:

    Zitat

    Welche?


    Lakasha hat es schon geschrieben, weil sich die italienischen Kommandos vom deutschen abheben und man mit Hund nicht in die Situation kommt, dass der ein Wort auf sich bezieht, obwohl anderer gemeint war.


    Lakasha
    Und das sehe ich nun wieder dem TV geschuldet. Vielleicht war es ihr einfach egal, ob deutsch oder italienisch und sie dachte als Hundeanfängerin! italienisch wäre dann ja auch praktischer und einfacher für das Mädel. Ich glaube kaum, das jemand seinem Hund nur wegen einem italienischen Mädchen italienische Kommandos beibringt, wenn er selber lieber deutsche hätte. ;) Sie hat ja nicht gesagt, dass sie die Kommandos auf italienisch einführen musste, sondern nur, dass es fürs Mädel so praktischer ist.

    Zitat

    Ein weiteres Unding waren diese doofen italienischen Kommandos. :roll:


    Was stört dich daran?
    Frau Ruge scheint ja italienisch zu können, jedenfalls ließ das für mich als Laie ihre Aussprache vermuten. Lass sie doch ihrem Hund italienische Kommandos geben. Wo ist das Problem? Ich sehe darin ehrlich gesagt nur Vorteile!

    @ati
    Doch, in dem Fall tu ich das schon, weil das Rütters übliche Vorgehensweise zumindest im TV ist. Rütter arbeitet (fast) immer über Ablenkung und Alternativverhalten. Außerdem halte ich die Ballwurfmaschine für grundsätzlich den absolut falschen Weg, besonders in diesem Fall. Daher hätte eine solche Sequenz überhaupt gar nicht erst vorkommen dürfen, auch nicht, wenn sie nur ein Mosaikstück von vielen gewesen sein sollte.

    Ich halte Rütter auch nicht für einen schlechten Hundetrainer. Einige seiner Ansätze kann ich sehr wohl auch verstehen und ich denke, gerade da, wo die Menschen keinen Bock darauf haben wirklich grundlegend ihr Verhalten und die Beziehung zum Hund zu ändern oder einfach den Sinn nicht verstehen, kann Rütter mit seinen Methoden gute Erfolge erzielen, so dass Hund und Mensch reibungsloser Zusammenleben können, der Mensch sich weniger ärgert, der Hund weniger Stress hat. Wenn aber der Mensch die Beziehung zu seinem Hund grundsätzlich auf solide Füße stellen will, dann sind die Problemansätze die Rütter im TV zeigt, nicht weiterbringend. Es ist (fast) immer nur Symptomkittung, was da gezeigt wird.

    Ob Rütter es auch anders kann, das weiß ich nicht, weil man im TV davon nichts sieht. Gerade die Ruge wäre aber mMn eine Person gewesen, die sicher offen gewesen wäre, viele grundsätzlichere kleiner Dinge zunächst einmal klar zu stellen und alles grundlegend auf solide Füße zu stellen, auch wenn es mühsamer ist und länger dauert, dafür ist es aber auch nachhaltiger. Sie wollte ja möglichst alles richtig machen, warum bei ihr an Symptomen kitten? Das ergibt einfach keinen Sinn. Hier hätte Rütter die Chance gehabt einmal zu klären, welche Grundvoraussetzungen in einer Mensch-Hund-Beziehung gegeben sein müssen, damit Erziehung überhaupt funktionieren kann, insbesondere eben bei solchen Hunden die keine Selbstgänger sind. Leider hat er diese Chance nicht ergriffen und das gibt mir zu denken.
    Mir ist Rütter zu symptomorientiert, er sucht schnelle, erfolgsversprechende Problemlösungen, er arbeitet aber kaum an der Beziehung, zumindest nicht im TV. Und wenn das alles einfach immer wieder nur weggeschnitten wird, dann muss der arme Rütter sich doch völlig vera... vorkommen, wenn seine Arbeit dermaßen unkenntlich gemacht wird. Dass im TV nicht alles gezeigt wird, vieles verfälscht wird, das ist mir auch klar, aber ich denke so einfach ist es nun auch nicht eine Arbeit so gänzlich zu verfälschen. ;)

    Was ich nicht ganz verstanden habe ist, warum man bei der Ruge überhaupt nur auf die Idee kommt, nur an Symptomen herumzudoktorn. Sie ist Ersthundehalterin, natürlich noch nicht der Fachmann in Sachen Hund, macht einiges falsch, ist nicht konsequent genug, eben typische Anfängerfehler, aber sie zeigt sich doch absolut bemüht und hat grundsätzlich eine vernünftige Einstellung zur Hundehaltung und Erziehung (auch wenn Sonja Zietlow das anders sieht. :roll:

    Momentan ist der Hund in der Pubertät, nicht mehr der süße Welpe, er sucht seinen Platz im Rudel und bekommt dabei keine Grenzen gesetzt. Rütter bemerkt doch schon richtig, dass es sich beim Entlebucher nicht nur um einen Hütehund handelt (wie die Ruge übrigens wusste) sondern speziell um einen Treibhund, der um einiges robuster und weniger sensibel ist, eine konsequente Führung braucht.
    Aber warum setzt man nun nicht genau dort an, stellt Hausregeln auf, zeigt der Ruge, wie sie konsequenter und zielgerichteter mit ihrem Hund umgehen kann. Der Bordstein z.B. war ein tolles Bsp., das Sofa, es gibt so viele Dinge bei denen man in diesem Haushalt ansetzen könnte um der Ruge ein paar mehr Führungskompetenzen zu geben und am Thron des Lupo zu wackeln, denn genau da sitzt er bzw. muss er momentan denken, dass er King Lui ist, der um den sich alles dreht, nach dem sich alle richten müssen. Er ist so ein toller Hecht, klar, dass er das auch allen in seinem Park mitteilen muss. ;)
    Der Knabe gehört einmal zurechtgestutzt, auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt, indem man auf viele viele Kleinigkeiten im Alltag deutlich mehr wert legt, die Ruge souverän und führungssicher auftritt. Was meint ihr, was es den Hund beeindrucken würde, wenn sie sich nur einmal richtig durchsetzen würde. :D

    Tja, und dann kommt der Rütter mit seiner Ballschleuder und ich bekomme große Augen. Hütehund und Ball. :schockiert: ein NoGo
    Klar kann man diese Hunde wunderbar auf den Ball fixieren und sie werden andere Hunde dafür stehen lassen, aber das ist doch keine Erziehung, das ist Suchtverhalten etablieren und fördern. Und da sagt ihr, die Ruge spielt nicht mit ihrem Hund? Was hat sie denn getan ganz zu Beginn der Aufnahmen? Auch mit dem Ball, aber deutlich ruhiger, haben sie dort gemeinsam in der Wohnung den Ball gesucht, das hätte man gut ausbauen können, mehr von der Bewegung weg und dafür gezielt den Kopf des Hundes ansprechen. Natürlich hätte man damit keine Chance gehabt den Hund von anderen Hunden abzurufen, da weniger Glückshormone freigesetzt werden, aber damit hätte man die Beziehung zum Halter tatsächlich stärken können. Wobei ich die Beziehung als solche gar nicht als so schlecht beurteilen würde, nur dass der Hund eben keine Grenzen kennt, die Ruge nicht die Kompetenzen besitzt.

    Ich hoffe nur, dass Lupo durch dieses extreme Ballspielen jetzt nicht auch noch so extrem beutefixiert wird, dass er beginnt seinen Ball zu verteidigen, gegen die Besitzerin wohl nicht, denn die ist ja notwendig für seinen Spaß, aber gegenüber anderen Menschen und vorallem Hunden. Denn dann hat die Ruge immer noch nichts entgegenzusetzen, denn King Lui sitzt immer noch auf seinem Thron und die Ruge putzt den Thronsaal!

    Wann dachtest du denn, dass eine Hündin das erste Mal läufig wird? :?

    Selbst Hündinnen großer Rassen werden meist schon im Alter von 8/9 Monaten zum ersten Mal läufig.

    Ich kenne es so, dass man, wenn man vor der ersten Läufigkeit kastrieren will, spätestens mit 7 Monaten, meist sogar eher mit 6 oder schon 5 Monaten kastriert.


    Was ich grundsätzlich von der Kastration und dann auch noch so früh halte, das sollte ja bekannt sein.
    Aber du hast es dir sicher gut überlegt. ;)

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    bitte was? erklär mir das bitte genau, ich weis echt nicht was du da meinst :ops:


    Ich kenne es in erster Linie aus dem Pferderennsport. Windhunde sind nicht so meine Welt. ;) In Rennkondition stehend heißt, dass ein Tier völlig durchtrainiert ist, das macht sich dann auch in Gewicht und Konstitution bemerkbar, die Tiere wirken viel dürrer, der Bauch ist aufgeschürzt, die Rippen blinken, die Hüfthöcker sind kantig. Jede Sehne, jeder Muskel absolut durchtrainiert und fest.
    Das ist aber keine Kondition, die du dauerhaft beibehalten kannst, daher folgt dem mühsamen Trainingsaufbau bis hin zum höchsten Leistungsniveau, dass dann eine kurze Zeit gehalten werden kann, auch bald wieder eine Phase des Konditionsabbau und dann sehen die Tiere in der folgenden Pause plötzlich ganz anders aus, sie sind deutlich runder, weniger kantig, weniger durchtrainiert.
    Das ist eine Entwicklung, die jeder Leistungssportler immer wieder durchläuft, egal ob Tier oder Mensch.

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    wahrscheinlich einfach, weil ein übergewichtiger windhund für den laien "normal" aussieht ;) nur entspricht es eben nicht dem eigentlichen typ und das übergewicht mag noch nicht übergewichtig aussehen, schadet aber den knochen usw.
    andersrum: obwohl rottweiler sehr massig sind entspricht das ihrem typ und schlägt nicht gleich auf die gesundheit.


    Ach, da ist mein Blick mittlerweile recht geschult. Natürlich hat ein Rottweiler eine andere Statur, aber fett darf er auch nicht sein. Im Prinzip kannst du für jeden Hund die gleichen Maßstäbe anlegen, auch wenn die perfekte Kondition sich auf dem ersten Blick sehr unterscheidet, ich persönlich sehe da keine Unterschiede mehr, weil ich anders hinsehe. Liegt vllt auch daran, dass ich aus der Pferdehalterecke komme und mir die Beurteilung von Kondition und Körperbau in Fleisch und Blut übergegangen ist. ;)
    Und dann mache ich erst wieder Unterschiede, wenn es darum geht bestimmte Trainingsschwerpunkte zu legen. Ein Rennhund sieht anders aus als ein VPG-Hund z.B. :D

    200g finde ich für die Größe und die Statur deines Hundes eine absolut realistische Futtermenge.
    Mit einem Jahr ist das Wachstum auch zum größten Teil abgeschlossen. Jetzt gibt es noch ein bisschen Statur und das wars. ;)

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    naja, nur das hunde mit "rennkondition" einfach von haus aus einfach einen völlig anderen typ haben als die extra "hochgezüchteten" showhunde. das liegt nicht daran, dass man sie einfach schlank hält, sie sind einfach so und nebenbei ist genau das der ursprüngliche typ ;)


    Nein, ich rede nicht vom Unterschied Show- und Leistungszucht, sondern tatsächlich von der Rennkondition, die eben noch einmal von der Kondition abweicht, die in Trainingspausen angestrebt wird.

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    auch neigen sie nicht zu weniger gramm. das ist wie beim menschen, manche windhunde brauchen futter nur angucken und nehmen zu und auch manche linien vererben einfach nachweislich "nachkommen mit neigung zum übergewicht" (um es mal politisch korrekt auszudrücken)


    Da wirst du mehr Erfahrung mit haben, mir persönlich ist jedoch noch kein stark übergewichtiger Windhund begegnet, anders als z.B. Labradore oder auch viele andere Rassen, die regelmäßig und häufig übergewichtig sind.