Beiträge von *Sascha*

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    Jo, Danke wollt ich auch grad schreiben. Find sowas nicht in Ordnung. Wenn man keine Katzen haben will, hol ich mir keine. Egal ob meine Katzen, Kaninchen oder Meerschweinchen, alle haben denselben Stellenwert.!!!


    Hm, deiner Meinung nach sollte ich die Katzen also lieber in ihren schlechten Verhältnissen belassen und zusehen, wie sie weitere Katzenwelpen in diese Verhältnisse gebähren?
    Wäre das für meine Katzen die bessere Wahl als bei jemandem zu leben, dem sie nicht so wichtig sind wie andere Tiere, der ihnen aber trotzdem ein artgerechtes und gut umsorgtes Leben bieten kann?

    Und auch meine Meerschweinchen und Kaninchen sind mir nicht so wichtig, wie mein Hund oder meine Pferde und trotzdem geht es ihnen gut und ich glaube, sie haben es im Prinzip ganz gut getroffen. Übrigens (bis auf eines) auch alles Tiere, die anderswo nicht mehr gebraucht und gewollt waren.

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    Wenn ich mir ein Tier hole, egal ob geplant oder nicht, aus welchem Grund auch immer, bin ich für dieses Tier verantwortlich.
    Und das widerum heißt, dass es bei mir tierärztlich versorgt wird, gutes Futter bekommt, und eben das bekommt, was es braucht. Wenn es zu teuer ist, hol ich mir das Tier nicht. Punkt.


    Würden meine Katzen nicht bei mir leben, dann wären sie bereits tot oder würden irgendwo verfloht, verschnupft und verwurmt dahinvegetieren. Ich kann 4-5 Katzen gut versorgen oder 1-2 in Luxus schwelgen lassen. Meinen Katzen geht es nicht schlecht, sie haben keine Flöhe, werden regelmäßig entwurmt, bekommen genug Futter, werden geimpft und kastriert und sie werden tierärztlich versorgt, wenn es nötig ist. Aber sie haben nicht den Himmel auf Erden, ich tu nicht alles für sie, aber das bisschen, was ich tu, ist mehr als sie in ihrem Leben jemals hätten erwarten können.

    EDIT
    Die Katzen sind, wenn man so will, mein kleiner privater Beitrag zum Tierschutz. Würde es hier nicht so viele Katzen geben, die Hilfe benötigen, dann hätte ich ganz sicher keine 4 Katzen, vllt hätte ich nicht einmal eine.

    Der Hund muss dann kastriert werden, wenn eine Notwendigkeit dafür besteht.

    Wenn ich in einer Auffangstation im Ausland nicht sicherstellen kann, dass ich Hunde unterschiedlichen Geschlechts sicher trennen kann, dann würde ich entweder alle männlichen oder alle weiblichen Tiere kastrieren, die nicht in absehbarer Zeit diese Station verlassen werden.

    Quatsch ist es jedoch, den Hund noch schnell vor Abreise oder sogar erst nach Ankunft in Deutschland zu kastrieren.

    Lux von Aldi-Nord.

    Teureres Futter kann ich mir nicht leisten.
    Auch habe ich die Katzen nicht, weil ich so gerne Katzen habe, sondern weil sich erstens irgendwer für die Mäusepopulation im Stall zuständig fühlen muss und zweitens ich immer wieder mal eine Katze dazuhole, damit sie nicht verreckt.

    Ich erwarte
    - dass er ein gegebenes Kommando befolgt
    - dass er die von mir grundlegend gesetzten Grenzen akzeptiert
    - dass er nicht nervt

    Was ich nicht erwarte
    - dass er sein Leben nach mir richtet
    - dass ich sein einziger "Fixstern" bin
    - dass er an den gleichen Dingen Spaß hat wie ich
    - dass er keine schlechten Tage hat
    - dass er alle Dinge die ich erwarte, befolgt ;)

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    Wie haben eure den ersten Kontakt mit der Box gemeistert, waren das auch so Schisser?


    Sascha war noch nie in einer Hundebox, aber ich habe ihn mal spaßeshalber in den Kaninchenstall geschickt und zugemacht. :lachtot: Passte perfekt. :lol:

    Bei ihm war es kein großes Drama, reingeschickt, zu gemacht, fertig. Nach ein paar Sekunden hab ich dann wieder aufgemacht, damit er keine Panik bekommt. Beim zweiten Mal ging er dann genauso anstandslos rein. Also wenn es denn irgendwann mal eine Hundebox fürs Auto gibt, dann sollte das kein Problem sein. Sascha ist da generell eher unkompliziert, "wenn Frauchen sagt, das ist richtig, dann ist das wohl richtig. :?"

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    So, jetzt mal meine bescheidene Sicht: :D

    Wenn ich im Ausland Tierschutz betreibe, dann ist es in zig Ländern sicherlich sinnvoll, wenn ich Hunde kastriere und wieder auf die Straße entlasse.
    Tue ich das nicht und nehme sie in Obhut, dann werde ich sie entweder im TH behalten oder ins Ausland vermitteln, weil die Einheimischen bereits mehr als genug Hunde haben. Jetzt muss ich nicht mehr alle kastrieren. Kostengünstiger und risikoärmer ist der Eingriff beim Rüden, würde ich nur die Rüden kastrieren, dann hätte ich -trotz Guppenhaltung- keine Welpen im TH. Vermittelbar sind die Hunde so auch, weil in D andere Verhältnisse herrschen und eine Kastra nicht zwingend notwendig ist.

    Und das übriggebliebene Geld?
    Kastrationen von Streunern, eine vernünftige Ausstattung des THs, damit Mittelmehrkrankheiten nicht gerade im TH erworben werden, vernünftige Tests statt Schnelltests... Verwendungsmöglichkeiten gibt es genug.

    LG
    das Schnauzermädel


    Du hast es verstanden. :gut: :gott:
    Warum ist das nur so schwer zu begreifen? :???:

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    Das sind keine Äpfel mit Birnen. Du kannst Hengste genauso gut halten wie Stuten. Es gibt extra Hengstherden.


    Nicht alle Hengste lassen sich, wenn sie älter werden in Gruppen halten. Hengstgruppen sind nur für junge Hengste die natürliche Haltungsform. So mit 5/6 Jahren wird ein Hengst flügge und ist stark genug anderen erwachsenen Hengsten Stuten zu rauben. Ab diesem Zeitpunkt verlässt ein Hengst seinen losen Junggesellenverband und wird zum Familienoberhaupt einer kleinen Stutenherde, meist nur 2-3 Tiere. Das nur zur natürlichen Haltungsform.
    Gerade mit Wallachen klappt es bei vielen Hengsten nicht, die Probleme der Hengsthaltung häufen sich, je älter, stärker und erfahrener das Tier wird. Einen Deckhengst kann man also artgerecht problemlos mit ein paar seiner Stuten zusammenlaufen lassen, bei Hengsten die nicht decken sollen, ist es deutlich schwieriger sie artgerecht zu halten, da reine Männergruppen, wie gesagt, bei vielen Hengsten häufig nicht funktionieren.

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    Aber die meisten lassen ihre Tiere kastrieren weil sie eben nicht mit Hengsten umgehen wollen und auch nicht mit deren Sexualtrieb Stuten gegenüber, es geht aber man muss halt Pferdeverstand haben.


    Die meisten lassen ihren Hengst kastrieren, weil sie ihn nicht artgerecht halten können. Viele Ställe verbieten auch Hengste. Selbst für Stuten und Wallache ist es teilweise ein abenteuerliches Unterfangen einen halbwegs artgerechten Stall zu finden.
    Hengsthaltung ist um einiges komplizierter als Stuten- oder Wallachhaltung.


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    (Wie du schon meintest, Hengst sind schwieriger zu halten -> Achtung! Parallele)


    Welche Parallele. Rüden sind überhaupt nicht schwierig zu halten. Selbst die Haltung von Hündinnen und Rüden in einem Haushalt ist problemlos möglich, da eine Hündin nur 2x im Jahr für 2-4 Wochen in die Brunst kommt und nicht wie eine Stute alle 21 Tage für 3-10 Tage und das auch noch häufig unregelmäßig.

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    Bzw. gibt es einfach nur wenige Hengstherden. Die meisten bleiben dann in Einzelhaft (Achtung! Parallele!) und Pferde sind sehr soziale Herdentiere...


    Wieder, welche Parallele? Mein Rüde musste noch nie in Einzelhaft und auch die mir bekannten Hündinnen nicht. Selbst der Kontakt zwischen Rüde und läufiger Hündin ist möglich. Mein Rüde hat regelmäßig sogar freien Kontakt zu Hündinnen in der Standhitze, ohne dass es zu einer Bedeckung kommt!

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    Aber weisst Du was? Besser als "verstümmelt" zu werden. Ich bin auch dafür das Pferde nicht mehr gelegt werden!
    Alle Halter von Pferden die das legen ihrer Tiere verantworten ohne dass ein medizinischer Grund vorlegt sollten angeklagt werden! Das ist ein Eingriff in den Hormonhaushalt. UND es steht ja im Tierschutzgesetz!!!


    Im TschG steht, dass man das Tier kastrieren darf, wenn man es anders nicht halten oder nutzen kann bzw. um eine unkontrollierte Fortpflanzung zu verhindern. Die natürliche Haltung für einen erwachsenen Hengst ist die Haltung mit Stuten, die kann ich ihm aber nur kastriert bieten, ansonsten kann ich eine unkontrollierte Fortpflanzung nicht verhindern. Außerdem ist, wie ich schon sagte, die Haltung mehrerer erwachsener Hengste in einer Gruppe bei vielen Hengsten ab einem gewissen Alter nicht mehr möglich, diesen Hengsten steht dann, auch nach einer Kastration meist ein langes Leben in Einzelhaft bevor.

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    Wie gesagt Mädels. Macht gerne was ihr wollt und lebt in eurer Friede, Freude Eierkuchen Welt. der Tierschutz hat andere Probleme als ein paar sogenannte Tierschützer die immer noch nicht verstanden haben, dass man Tierelend nicht gutgläubig beseitigen kann.


    :D
    Darüber kann ich nur noch lachen. Glaub du doch weiter, dass du dem Tierschutz mit der massenhaften Kastration von Privathunden dienst.
    Du erweist ihm aber einen Bärendienst.

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    Und ich halte die Kastration/Sterilisation in Kreta (wo mein Hund her kommt) für generell absolut notwendig, weil die gar nicht in der Lage sind irgendeiner Population Herr zu werden,


    Niemand hier ist nicht dafür die Hunde IN Kreta kastrieren zu lassen. Es geht um die Hunde, die Kreta sowieso verlassen und sich dort dann auch nicht mehr fortpflanzen können und damit sinkt das Risiko, dass sie sich überhaupt noch fortpflanzen werden, auch wenn sie intakt bleiben, beträchtlich.

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    genaus wie ich es für sinnig halte die Kätzchen bei dir in Dithmarschen sterilisieren zu lassen (Ich kenne die Bauern ausm alten Land). Das heisst nicht das eine ist gut und das andere ist schlecht.


    Leider ist das Leben kein Wunschkonzert und Gelder sind nicht unendlich.

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    Sie läuft halt viel frei und auch mit Rüden zusammen. Da möchte ich halt nichts riskieren. Ist das ungewöhnlich?


    Die Kastration einer Hündin ist ein großer Eingriff, die Bauchhöhle wird geöffnet, Organe entnommen. Warum willst du das deiner jungen, völlig gesunden Hündin antun. Warum willst du sie diesem Risiko aussetzen?

    Bei einer Kastration werden die Eierstöcke entnommen, das heißt die gesamte Hormonproduktion gerät ins Ungleichgewicht. Glaubst du wirklich, das Östrogen und Progesteron nur eine Auswirkung auf das Fortpflanzungsverhalten haben?

    Deine Hündin ist doch noch nicht einmal richtig in der Pubertät, gerade einmal ansatzweise auf dem Weg dazu eine "Frau" zu werden.