Beiträge von *Sascha*

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    Von daher haben wir eigentlich eher an Privatpersonen gedacht, die, egal aus welchen Gründen, Katzenbabys abzugeben haben. (Hier ist es auch nicht so üblich, unmengen an Geld dafür zu verlagen. Die sind meist froh, wenn die Kleinen ein gutes Zuhause bekommen...)


    Bitte tu das nicht!
    Spätestens im Juni werden wir wieder von kleinen Kitten überschwemmt. Bitte nimm eine Notkatze!!! Bitte! :gott:

    Einen Katzenwelpen würde ich niemals alleine aufwachsen lassen, die brauchen einfach den Kontakt zu anderen Katzen. Es würde ja auch niemand auf die Idee kommen einen Hund ohne Artgenossenkontakt aufwachsen zu lassen, oder?
    Unter erwachsenen Katzen gibt es einige, die eher Einzelgänger sind, wenn die dann Freigang haben, finde ich es okay.

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    Ich habe ein ähnliches Beispiel, auch wenn ich nicht geschlagen habe.
    Ich hatte die Kofferraumklappe offen und war dabei den Hund anzuleinen, das blöde Karabiner hakte und ich hatte deutlichst das bekannte Kommando "Warte" gegeben. Hund hibbelte aber.
    Jetzt ist er nicht sonderlich rüdenverträglich und ich halte den Hund leider nicht nur am Halsband sicher. Es kam, wie es kommen musste. Es kam ein Hund. Freilaufend, nicht ansatzweise vom Herrchen beachtet, schnurstracks auf den Kofferraum zu. Meiner ignorierte jedes "Warte", es wurde brenzlig. Also schneller Rückzug und Kofferraum zu. Die Klappe hat mein armer Hund mehr als nur unsanft auf Kopf und Schultern bekommen. :hust:


    Hm, ich finde die Situationen jetzt überhaupt nicht vergleichbar, denn du hast in der Situation angemessen reagiert und durch deine Aktion kein Verhalten deines Hundes provoziert, dass du danach korrigieren "musstest". Du hast ja rechtzeitig reagiert und dein Warte durchgesetzt. Wäre der Klaps der TS in dem Moment gekommen, wo der Hund klauen wollte, dann hätte ich gar nichts gesagt. Im Affekt eine angemessene spontane Reaktion gezeigt, das Verhalten unterbrochen und das Nein durchgesetzt. Super!
    Sie hat aber den Konflikt erst selbst iniziiert, als sie sich die bereits geklaute Beute vom Hund wiederholen wollte. Ich sage bewusst iniziiert, weil sie eigentlich wissen musste, dass es so kommen würde. Das schreibt sie ja auch hier im Thread, dass sie denkt, er würde beißen, wenn sie ihm die Beute einfach aus der Schnauze nehmen würde. Das heißt sie hat impulsiv so reagiert, wie sie bewusst nie reagiert hätte. Du hättest deinem Rüden auch bewusst die Tür vor den Latz geknallt um die Situation zu retten.
    Verstehst du, was ich meine? Mir geht es gar nicht um den Klaps selbst, sondern nur darum, wie er provoziert wurde. Das fand ich fahrlässig.
    Der Klaps selbst? :ka:, der Hund wird es überleben. :D

    Ich würde es noch ein paar Tage länger durchziehen und ihn dann bewusst auch wieder vor lassen. Warum auch nicht, deinem Hund schadet es nicht und beeindruckt hat ihn deine Konsequenz in dieser Sache scheinbar, also würde ich es noch ein wenig laufen lassen und ausbauen.

    Außerdem hat es auch seine Vorteile den Hund auf Anweisung hinter sich halten zu können.

    Dauerhaft fände ich es auch mehr als unpraktisch, wenn mein Hund hinter mir läuft, gibt aber ja viele, die das so propagieren. Ich halte von der These allerdings ebenfalls nichts.

    Ich frage mich sowieso, warum man ein scheinbar bestehendes Problem unbedingt in einer Extremsituation klären muss, wenn beide Seiten aufgeregt sind.

    Klar nehme ich zur Kenntnis, dass ich an dieser Stelle ein Problem mit meinem Hund habe, das heißt aber nicht, dass ich das jetzt auf der Stelle hier um jeden Preis klären muss. Das kläre ich viel subtiler, nämlich im Alltag, indem ich da konsequenter werde, mehr auf mein Verhalten und das meines Hundes achte, dadurch mehr Vertrauen, Bindung und Respekt aufbaue.

    Und wer sagt eigentlich, dass ich nie körperlich gegen meinen Hund werde? :? Ich lehne es ab, einfach einem Impuls folgend, eine Aktion zu starten, die ich unter normalen Bedingungen niemals gestartet hätte, aber ich werde durchaus mal ganz gezielt körperlich aktiv.
    Allerdings fällt mir kein Grund ein, warum ich meinen Hund mit einem Klaps strafen sollte. Ein Schlag/Klaps ist für mich kein geeignetes Mittel.

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    okay. wenn ich zum beispiel mit meiner hündin spiele knurr tsie auch, aber eben im spiel....manchmal habe ich aber bedenken ob ich es nicht unterbinden sollte. aber sie spielt nunmal "laut"....


    Knurren bitte niemals unterbinden, ein Hund, der nicht mehr knurren darf, der beißt im Zweifel sofort zu. Knurren ist eine Warnung, mehr nicht. Wenn es dir beim Spielen zu heiß wird und du nicht mehr weißt, ob es ihr jetzt wirklich ernst wird, dann brech einfach ab. Lass sie Aus machen und leg das Spielzeug wieder weg bzw. fang neu an. Damit machst du sicher nichts falsch, mit dem Hund wird dann eben etwas weniger wild gespielt, das kann sogar Vorteile haben. Wichtig ist bei einem Beutespiel, dass du jederzeit an die Beute herankommen und sie dir nehmen kannst, dann darf dein Hund auch ruhig "gewinnen". Es ist für ihn nur ein Spiel. Artet es aber in ein Kräftemessen aus, geht es wirklich um die Beute, dann muss man entsprechend viel vorsichtiger spielen und viel häufiger unterbrechen. Übrigens sind Beutespiele auch eine Möglichkeit den Beutekonflikt anzugehen, dann aber bitte mit äußerster Vorsicht.
    Mit einem Hund, mit dem man in diesem Bezug keinerlei Schwierigkeiten hat, kann man dagegen die wildesten Beutespiele spielen, den Hund richtig hochfahren, denn dieser Hund wird nicht mehr in Zweifel darüber kommen, dass die Beute zu jedem Moment abgegeben werden muss, wenn der Mensch darauf besteht.
    Beutespiele müssen immer in der Waage gehalten werden, der Hund darf nur soweit hochgefahren werden, wie man ihn sicher auch kontrollieren kann.

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    auf der anderen seite habe wir zum beispiel das problem, dass sie wenn es draußen um "häufchen fressen" geht, meine hündin das NEin was auch sie kennt, vollkommen ignoriert und da kann cih es ihr ja schlecht einfahc aus der schnauze nehmen......


    Besser aufpassen, im Ansatz stoppen. I-gitt, Scheiße nehme ich ganz sicher nicht aus der Schnauze und mein Hund würde sie auch nicht ausspucken. Also ist es dann halt so. *schulterzuck* Es gibt schlimmeres.

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    auch wenn es eine andere situation ist, kann ich die TS verstehen, wenn mit ihr mal die pferde durchgehen, ich muss mich auch dermaßen am zügeln um nicht auszuflippen, wenn sie zu nem häufchen rast und nicht mehr abrufbar ist......


    Ich kann die TS auch verstehen, so ist es nicht. ;) Nur ändert das ja nichts daran, dass man sich bei einem Tier im Griff haben muss, denn wenn ich ich mich nicht mehr unter Kontrolle habe, unreflektiert handle, alle Vorsicht über Bord werfe, dann darf ich mich nicht wundern, wenn es auch mal schief geht. Das ist eben das große Risiko dabei und daher ist ein solches impulsives, nicht reflektiertes Verhalten fahrlässig. Auch wenn man impulsiv ist, kann man durchdacht handeln.

    Übrigens wäre mein Hund nach dem ersten Ignorieren des Rückrufs an der Schleppe. ;)

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    da auch ne idee?


    Ja, Schleppe und Rückruf durchsetzen. ;)

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    Sorry wenn ich mal so konkret frage: was hattst du denn in der situation gemacht?


    Das kann ich dir so konkret gar nicht sagen, weil ich dafür den Hund kennen müsste, seine Reaktionen.
    Kann sein, dass ich ihm (gleich oder erst nach einem Moment) die Beute ruhig und souverän aus der Schnauze genommen hätte.
    Kann sein, dass ich ihn aus dem Zimmer oder auf seinen Platz geschickt hätte.
    Kann sein, dass ich es völlig ignoriert hätte.

    Im Endeffekt liegt der Ansatzpunkt momentan schon in der Situation, in der der Hund versucht zu klauen. Dementsprechend würde ich da vermehrt aufpassen und mein Nein vorher konsequent auch durchsetzen. Das heißt, ideal wäre mein "Rot" , wie es jetzt ja neudeutsch so schön heißt :D) bereits gekommen, als der Hund noch klauen wollte.
    Gut, nun sagt die TS, normal hört er immer auf ihr Nein, das heißt ihr ist einfach eine Fehleinschätzung unterlaufen, kann passieren, passiert mir auch viel zu häufig.
    In dem Fall hätte ich eben noch versucht das Beste daraus zu machen, möglichst ohne Ansehensverlust aus der Sache herauszukommen, siehe oben.