Beiträge von *Sascha*

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    Üben würde ich unter Aufsicht eines Trainers in der Hundeschule
    Schöne Grüße
    Ute


    Warum denn das? Gibt doch genug Probanten die draußen frei rumlaufen. :roll:
    Ich würde mich bedanken, wenn ich mit meinem Junghund einem solchen Rüden begegne und dann selbst Probleme mit meinem Rüden bekomme und auch mein erwachsener Rüde muss sowas nicht haben, bzw. würde das sein Sozialverhalten früher oder später auch kaputt machen.

    Es geht ja nicht nur um den eigenen Hund und seine Probleme. Denkt auch jemand mal daran, dass andere Hundehalter eben genau durch solche Begegnungen mit ihren Hunden erst Probleme bekommen? :?

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    Das Ergebnis ist interessant. Die meisten warten, bis er über 1 Jahr, aber unter 2 Jahre alt ist.


    Wundert dich das?
    Das ist die Zeit, in der der Sexualtrieb richtig erwacht und die ersten Probleme aufkommen diesen zu händeln und in die richtigen Bahnen zu lenken.

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    Ach, jeder darf seine eigene Meinung haben.


    Natürlich, solange es dem Tier dabei gut geht.

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    Der Erfolg in der Hundeerziehung spricht dann für sich.


    Tja, definiere Erfolg. Jeder hat andere Erwartungen an seinen Hund und an dessen Erziehung.

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    Mein Hund würde schon gar nicht zum anderen Hund hingehen, wäre ihm nämlich zu doof. Bei mir ists nämlich spannender. : D


    Hm, kein Hundekontakt als Ziel. Nee, das wäre nicht mein Ziel. Mein Hund kommuniziert gerne mit anderen Hunden. Er ist dabei weder gestresst, noch überfordert. Er hat gelernt sich unter Artgenossen angemessen zu artikulieren. Auch das war ein wesentliches Ziel meiner Erziehung.
    Natürlich rennt ein Hund, der mit seinen Artgenossen nichts anfangen kann, unsicher im Umgang mit ihnen ist, nicht zu anderen Hunden. Problem gelöst. :lol: Aber nicht wirklich das, was ich für meinen Hund möchte. Schön ist es, wenn der Hund trotz anderer Interessen immer noch (gerne) auf seinen Halter hört. Das ist für mich Erziehung. Einen souveränen, selbstsicheren Hund zu führen, dem sein Hundeführer sehr wichtig, aber eben nicht alles ist. Das ist nicht immer einfach, aber ich möchte es auch gar nicht auf Kosten meines Hundes einfacher haben.

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    Meine Philosophie baut sich nämlich völlig anders auf. Und darin liegt schon der entscheidende Unterschied. Meine Denkweise ist völlig anders, deswegen muss sie aber nicht falsch sein.


    Ich kenne ja deine Philosophie nicht, daher kann ich auch nicht beurteilen, ob ich ihr folgen kann. Und ob eine Philosophie falsch oder richtig ist, das lässt sich sowieso nie entscheiden. Ich kann höchstens sagen, dass sie für mich aus meiner Sicht, subjektiv betrachtet, nicht stimmig ist, aber wie gesagt, deine kenne ich ja gar nicht.

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    Und davon bis ich zu 100% überzeugt. Und deswegen lese ich die Hunde auch total anders.


    Das Lesen der Hunde hat aber wiederum nichts mit der eigenen Philosophie zu tun. Egal nach welcher Philosophie ein Hund erzogen wird, körpersprachlich unterscheidet er sich nicht von anderen Hunden. Aber natürlich deutet man (Mensch) je nach Philosophie bestimmte Verhaltensweisen unterschiedlich. Der eine wünscht es so, der andere so. Wie gesagt, mein Ziel ist der souveräne, selbstsichere Hund im Umgang mit fremden Hunden, Menschen und Umweltsituationen.

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    Zum Glück für meinen und viele anderen Hunde!


    Wenn du damit sagen willst, dass andere Hunde, die nicht nach deiner Philosophie erzogen werden unglücklich sind, dann kann ich dir nur sagen, dass ich diesen Eindruck nicht habe. ;) Aber das hast du dir sicher schon gedacht. Ich finde es sogar ziemlich vermessen, Anhängern anderen "Philosophien" zu unterstellen, dass ihre Hunde es nicht so gut getroffen haben wie deine.

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    Mit nem einfachen Hund kanns nämlich jeder, die Kunst ist es mit schwierigen Hunden klar zu kommen und das zu sehen, was unter den Hunden wirklich abgeht.


    Natürlich, jeder der mit seinem Hund nicht klar kommt, der hat einen schwierigen Hund. :lol: Naja, vllt passt auch nur die Methode nicht? :?
    Was ist ein schwieriger Hund?
    Woran erkenne ich, ob es sich um einen schwierigen Hund handelt oder ob er einfach nur in den falschen Händen gelandet ist, man falsch mit ihm umgeht?
    Die schwierigsten Hunde können in anderen Händen plötzlich ganz einfach und unkompliziert sein. Wer das verkennt, der hat keine Ahnung!
    Und wer immer wieder einen schwierigen Hund "abbekommt", der sollte vllt einmal seinen Erziehungsstil überdenken.

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    Aber das ist ein zu weites Feld!


    Hast du eigentlich jemals in diesem Forum schon einmal näher etwas zu deiner Philosophie, deinen Arbeitsmethoden, deiner Sichtweise geschrieben? :?

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    Wichtig ist halt auch die Frage wann die Ablenkung erfolgt?


    Wie sagt man dem Hund denn,
    dass er die Kinder in Ruhe lassen soll,
    dass man ein solches Verhalten nicht möchte,
    dass von den Kindern keine "Bedrohung" ausgeht,
    dass man selbst wenn eine Bedrohung vorliegen würde, dieser selbst begegnen wird und dem Hund dann entsprechende Anweisungen zukommen lässt,

    wenn man den Hund einfach immer wieder nur ablenkt? :?

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    wir haben mit abstand erstmal kinder beim spielen beobachtet das er sich auch an die geräusche gewöhnt! was im winter nicht einfach ist!!!

    wir haben immer mal wieder die kinder aus der nachbarschaft die keine angst haben mit einbezogen in dem die sich hinsetzen oder hinhocken und ihm ein lecker gaben! und dann immer in einer ruhigen umgebung!er holte sich das lecker uns ging auch wieder sofort einige meter zurück!


    Das hört sich aber nicht so an, als wenn er richtig auf die Kinder sozialisiert wurde. Ihr habt ja eher künstlich etwas besonderes aus ihnen gemacht. Gerade durch das "Schau mal" und die Leckerlies werden die Kinder als Objekt doch erst richtig interessant. Und auch diese Unsicherheit schon von Anfang an, spricht nicht dafür, dass der Hund als Saugwelpe schon viel natürlichen Kontakt zu Kindern hatte. Und das finde ich gerade bei eher misstrauerischen Rassen richtig wichtig.

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    er hat sich früher auch nicht aggressiv gezeigt also nicht gebellt oder so da war es eher eine unsicherheit!


    Naja, dass aus einer frühen Unsicherheit eine spätere Aggression entsteht, ist eher üblich als ungewöhnlich.

    Ich würde dir auch raten zusammen mit einem Trainer die Sache anzugehen, gerade bei Kindern würde ich da keine Risiken eingehen.