Hier zeigt der braune Rüde eindrucksvoll, wie eine Hundebegegnung optimal geführt werden kann. Auch mit der recht provokativen Haltung des Hovawartrüden geht er souverän um. Er sendet deutliche Beschwichtigungssignale und vermeidet dadurch Streit, ohne dass er dabei an Stärke verliert.
Beiträge von *Sascha*
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So war das ja nicht gemeint - aber wenn die meisten Halter meinen Hund anschleichen sehen, warten die erst garnicht darauf, wie ihr Hund reagiert, sondern nehmen die Leine kurz und laufen in die entgegengesetzte Richtung weg.
Mir geht es da wie meinem Hund, ich werde unsicher, weil ich die Intention des fremden Hundes nicht einschätzen kann. Bei bekannten Hunden habe ich damit kein Problem und mein Hund auch nicht.
Aber ansonsten ist eine solche Spielaufforderung für einen Hund so, als wenn ein Mensch mit einer Waffe bedroht wird, weil man Räuber und Gendarm spielen möchte. Verstehst du, wenn du den Menschen nicht kennst, dann weißt du nicht, ob er nur spielen will oder ob er dich gleich erschießt.Jagdsequenzen zeigt mein Hund auch während des Spiels, das ist völlig normal und okay. Fixieren, vorstehen, anschleichen, draufhalten, alles ganz normale Sequenzen eines Jagdspiels und wenn die Hunde sich gut kennen, auch für beide Seiten absolut einschätzbar.
Begegnet mein Hund aber Hunden, dann folgt erst nach der Begrüßung unter Umständen ein Spiel. Eine Spielaufforderung ist keine Begrüßung!
Die Spielaufforderung folgt erst später und dient gerade bei erwachsenen Hunden eigentlich immer einem bestimmten Zweck. Ablenkung, Beschwichtigung, Abtasten der Stärken, sexuelle Motivation usw. -
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Das ist bei uns eher das Problem für die anderen Halter! Die Hunde kommen in der Regel bei uns gut damit klar, solange die Halter keine Panik schieben und gerade bei kleineren Hunden ist das bei uns häufig der Fall.
Ah, dann hab ich manch einen unsicheren Hund sicher nur in meinen Träumen panisch davonlaufen sehen.
Auch andere Halter haben nicht nur souveräne, unproblematische Hunde ... -
Das Anschleichen ist eine Jagdsequenz, die dein Hund als Aufforderung für ein Jagdspiel nutzt.
Problem dabei für den anderen Hund ist, dass er das Verhalten nur schlecht einschätzen kann, weil er erst im letzten Moment, nämlich, wenn dein Hund bei ihm angekommen ist, erfährt, ob der Angriff ernst gemeint war oder nicht. -
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Also fällt "mein" Dobermann-Ridgeback-Mix vom Gefühl her auch weg, werde ihn mir aber auf jeden Fall die Tage angucken und ne Runde mit ihm drehen. Hier der Link: http://www.tierheim-geesthacht.de/index.php?opti…=3183&Itemid=85
Bist du da noch weitergekommen?
Ich sehe nämlich gerade, dass der Hund hier bei Stephan ist. Wenn es sich nicht eh schon erledigt hat, dann würde ich da nochmal nachhaken. Stephan kann dir mit Sicherheit auch sagen, ob du dem Hund gerecht wirst und ob er zu dir passt.
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Schau dir doch einfach mal ein paar Hunde an oder führ zumindest schon mal ein paar Telefonate.
Hei, das sind Internetanzeigen, die sagen alles und nichts aus.
Bei 36kg kann der Pinot gar nicht so klein sein, denn fett sieht er nicht aus.
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Marina von den Proportionen her würde der in Frage kommen, aber nicht von der Felllänge und der Kopfform. Habe ich eigentlich zu hohe und unrealistische Ansprüche?

Was gefällt dir an dem Hund, den ich eingestellt habe, nicht?
Nur damit ich weiß, worauf ich bei der Suche achten muss ...
Ansonsten würde ich sagen, schau dir einfach mal ein paar Hunde an, in natura wirken viele dann ganz anders oder bestechen eben gleich mit ihrem Charme.

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Hab gehört das alle Hunde Jagdtrieb haben.

Nicht unbedingt, es gibt schon Hunde mit sehr gering ausgeprägtem Jagdtrieb.
ZitatSpielt das eine Rolle, das sie sich mit anderen Hunden ums Futter streitet? Ich hole mir ja nur einen Hund(also gibts keinen Futterneid) und selbst wenn ich sie z.b. mit zu unseren Treffen nehmen würde, gäbe es dort ja kein Futter!? Das mit dem Bellen ist nicht so toll, wer weiß wie ausgeprägt das ist?

Für mich liest sich der Text auch nicht gerade unproblematisch. "Andere Artgenossen werden akzeptiert."
Da gibt es ziemlich sicher noch mehr Baustellen als nur die Futterproblematik.EDIT
Ich weiß ja auch nicht, wie wichtig dir das ist, dass der Hund gut mit Artgenossen klar kommt. Ich dachte nur, weil du jetzt ja auch schon ohne Hund z.B. zu unseren Treffen kommst. -
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Hattet ihr auch schon solche Begegnungen andrer Art ? Was habt Ihr dann gemacht ?
Ja, ich hab dann mein Pferd angehalten, das zum Glück kein Problem mit kläffenden Hunden hat und habe gewartet bis der Hund ruhig war. Dann bin ich weiter geritten.Ich würde dem Hund die Pferde nicht extra zeigen, ich würde ihm nur deutlich sagen, dass er die Klappe halten soll. Schön ist es natürlich, wenn er mit der Kläfferei keinen Erfolg hat und das Pferd sich nicht daraufhin entfernt, aber darauf hat man als Hundehalter ja leider keinen Einfluss.
Eine bitte habe ich allerdings noch, wenn du weiß, dass dein Hund losbellen könnte, dann weiche bitte nie soweit aus, dass du für das Pferd quasi unsichtbar wirst. Bleib präsent auf der Straße stehen, da rechnet das Pferd mit dir, bellt dein Hund plötzlich vom Feld aus los, dann erschrickt fast jedes Pferd.