Beiträge von *Sascha*

    Zitat

    Corinna stimmt, das zeigt sich hier momentan ganz extrem... Kommt Lee heim, ist Kaya sofort da. Lee geht rein und ignoriert den Schleimer komplett.. Kommt Kaya heim, steht Lee nicht mal auf, sondern Kaya sucht Lee um sie zu begrüssen :???:


    Sascha geht auf Chikos Begrüßung zu Hause fast immer ein und sie fangen an zu toben.
    Hat das jetzt etwas damit zu tun, dass sie nicht wirklich zusammenleben oder was bedeutet das?

    Zitat

    Kommt der Chef heim, bittet der nicht darum, der ist einfach wieder da. Auch hier begrüßen die Rangniedrigen unterwürfig, was der Boss aber nicht beantwortet bzw. bei zuviel Tamtam bestraft.


    :D Na dann mach ich es jetzt ja genau richtig. :lol:

    Aber er ist doch sooo süß dabei ... :gott:

    Zitat

    Auf der anderen Seite, gibt es aber sicher Situationen/Reize, die ich nicht umgehen kann. Ich kann einen Hund, der bei Artgenossensichtung austickt, nicht von diesem Reiz fernhalten.


    Bei Problemen mit Artgenossen sehe ich auch überhaupt kein Problem sofort mit dem Training zu beginnen, wenn das Tier Vertrauen zum Menschen hat, dann reicht das als Basis.

    Zitat

    Ebenso wenig, wenn allein die Spezies Mensch der Auslöser ist.


    Es ging ja um die Frage, wie fange ich mit einem Hund an, der nicht irgendwen oder irgendwas als Bedrohung empfindet, sondern ganz konkret dich, also den Menschen, der mit ihm arbeiten soll. So ein Problem kann man innerhalb weniger Stunden lösen, aber genau das halte ich im Regelfall für falsch und ich denke auch beim Hund gibt es andere Möglichkeiten.
    Es geht ja im Endeffekt darum die Erwartungshaltung des Hundes bzgl. den Menschen und ganz speziell die Sicht auf dich als Person zu verändern.

    Zitat

    Ne Leere hinterlässt man meiner Ansicht nach nur wenn man den Hund nur "deckelt" und ihm keinen Ausweg aus der Situation zeigst.


    Genau das sage ich doch die ganze Zeit. :D

    Zitat

    Zerstören würde ich einen Hund wenn er nur das NEIN bekommt und keine Alternative und auch keine Bestätigung für das was er richtig macht.
    Und das ist doch oft der Fall wenn der Hf sich anstecken lässt, also emotional wird.


    Nicht unbedingt, du kannst diese Methode eben auch ganz bewusst einsetzen und dem Tier solange nur ein Nein geben bis es völlig aufgibt, erst dann gibt es ein Ja und eine Alternative.
    Ein emotionaler Tiertrainer/-halter hat dagegen meist gar nicht das Durchhaltevermögen bzw. die Disziplin bis zu diesem Punkt zu kommen, er erreicht ihn wenn dann eher zufällig.

    Zitat

    Also, meine freuen sich auch immer riesig, wenn jemand nach Hause kommt, warum sollte man das ignorieren?


    Wenn man Probleme damit hat, dass der Hund bei der Begrüßungszeremonie schnell überdreht und mit dem Stress nicht umgehen kann, dann ist es erstens für den Hund angenehmer, wenn man den Stress erst einmal herunterfährt und zweitens ist es auch ganz angenehm, wenn der Hund auch bei anderen Besuchern nicht mehr so hochfährt.

    Weil eben genau das bei den Hunden ganz unterschiedlich ist. ;)

    Zitat

    Man muß halt schauen das man es mit der Begrüßung nicht übertreibt, dann kommen sie auch schnell wieder runter.

    Zitat

    Warum soll ich sie mit ignorieren bestrafen, wenn sie allein waren? :headbash:


    Warum denkst du, dass es für den Hund eine Bestrafung ist? Ist es nicht viel netter für den Hund, wenn er ruhig die Rückkehr seiner Familie erleben kann, als dass er völlig abdrehen muss, weil er Stress hat?

    Wie gesagt, gegen ein begrüßen und freuen ist nichts einzuwenden, aber eine Orgie findet vllt der Mensch manchmal ganz süß, für den Hund ist das Stress.

    Zitat

    Wieso aufbauen?
    Wenn der Hund lernt: Ich muss das aushalten,Agression bringt mich nicht weiter, es passiert aber auch nichts weiter.


    Weil es eine ziemliche Leere und Verunsicherung hinterlässt, wenn du ein Tier derart an seine Grenzen bringst. Ihm zeigst, dass es dir auf Gedeih und Verderb ausgeliefert ist.

    Zitat

    Ich konfrontiere ein Tier mit einem Reiz der bei ihm Aggression auslöst und zeige ihm, dass er mit seinem bisherigem Verhalten nicht weiterkommt und biete ihm Alternativverhalten an, wo bitte muss man den Hund danach aufbauen?
    Klar muss ich mir die stärke des Reizes bewusst auswählen, klar.


    Nö, dabei nicht, warum auch. Du wählst so, dass der Hund der Situation gewachsen ist, sich seinen Ängsten stellen und sie auch lösen kann.

    Zitat

    Aber der Hund wird gezwungen sich SOLANGE mit einer Situation auseinander zu setzen, bis er akzeptables Verhalten zeigt, denn breche ich vorher ab bestätige ich seine bisherigen Problemlösungsstrategie.


    Aber du wählst den Reiz so, dass er ihn nicht als Zwang, sondern nur als Aufgabe sieht. Er kommt nicht an den Punkt, an dem es für ihn ausweglos ist.

    Zitat

    Ich erwarte von einem Hund der bisher bei jeder unangenehmen Situation auf seine Hf los ist, dass er auf Kuschelkurs mit jedermann geht, aber ich werde schon von ihm verlangen, dass er es duldet das ich mit ihm an der Leine gassi gehe und ihm auch mal nicht erlaube hinzurennen wo er grad möchte.
    Und mit der Zeit werden die Reize gesteigert, wobei es einfach Dinge gibt die ich von keinem Hund verlange
    Ich gebe offen zu dass das Stress ist für den Hund, aber OHNE Konfrontation wird es nicht gehen und man kann leider nicht jeden Reiz in minimale Schritte zerlegen, auch wenn das schön wäre


    Das tun wir doch alle, hoffe ich doch.
    Und ich persönlich gehe sogar häufig und sehr gerne den Weg über die direkte Konfrontation.
    Grün, gelb, rot, damit finde ich es ganz gut dargestellt.
    Grün ist alles, was für das Tier okay ist.
    Gelb ist der Reiz, der das Tier zum Handeln zwingt, aus dem es lernen kann.
    Rot der Reiz, der das Tier überflutet, überfordert, der Punkt, an dem es nicht mehr lernen kann.
    Ich mag Dunkelgelb, weil man damit schnell sehr viel erreichen kann, aber vor rot hüte ich mich, denn damit kann ich alles kaputt machen.

    Wobei flooding wohl noch etwas anderes ist, wie ich erst dachte. Laut Wikipedia hat der Patient beim flooding den Halt durch seinen Therapeuten. Das heißt, dort muss, wenn man denn flooding richtig betreibt zunächst ein sehr stabiles V ertrauensverhältnis aufgebaut werden.
    Ich dachte jetzt mehr an die Art, wie man zum Beispiel Pferde brechen kann. Nämlich indem man ihnen erst alles nimmt, also wirklich alles, jede Sicherheit und dann gibt, eben neu aufbaut.

    Zitat

    Also ich kenne so einige, die leben auf dem Hundeplatz.
    Die wollen weder Weltmeister werden, noch möglichst als Prüfungen ganz schnell haben, die wollen einfach ihre Freizeit mit Hundesport verbringen.

    LG
    das Schnauzermädel


    Okay, ich denke bei Otto-Normal-Hundehaltern eher an Menschen, die auch noch andere Hobbies und Interessen neben dem Hund haben. ;)
    Ob man mit seinem Hund nun den Sport nur zu Hause auf dem Platz betreibt oder bis zur Weltmeisterschaft fährt, das ist dem glaube ich, so ziemlich egal, wenn Qualität und auch Quantität stimmen.