Beiträge von *Sascha*

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    Wie stellst du dir das vor die beachtung auf null zu fahren? Zum Beispiel bei gassi gehen oder zu hause.
    Kannst du mir ein paar beispiele sagen wie du es machen würdest?


    Hm, eben nichts machen mit dem Hund, nicht nebenbei streicheln, ansprechen, spielen, fröhlich anlächeln usw., sondern einfach nur da und anwesend sein.
    Natürlich übt ihr weiter, wenn ihr mit dem Hund draußen seid und lobt ihn auch, allerdings nicht wild und ausartend, sondern einfach nur kurz und ruhig. Natürlich gebt ihr dem Hund auch mal das ein oder andere Kommando drinnen, wenn es nötig ist, und natürlich bestätigt ihr das auch, z.B. mit einem kurzen ruhigen "fein" und einem Lächeln. Natürlich betreibt ihr auch weiterhin die Körperpflege beim Hund, bürstet ihn mal, macht die Pfoten sauber. Aber das sind einfach normale Dinge, die unabhängig von irgendwelchem Spaß und Spiel in euren Alltag integriert sind.
    Neben diesen Dingen sollte der Hund einfach unwichtig werden, ihr sollt ihn nicht gezielt ignorieren, aber eben auch nicht gezielt ansprechen, er ist eben einfach da, so wie ihr halt auch da seid. Schickt ihn nicht weg, ruft ihn nicht zu euch, streichelt ihn nicht, wenn er kommt, lächelt nicht, wenn er ein Spielzeug anschleppt usw.

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    ein husky mensch, den ich mal getroffen habe, meinte mein hund müsse viel laufen, am besten wäre es, wenn ich ihn 2 stunden ans rad nehme. aber ist das nicht zu viel :???:


    Was möchte denn dein Hund machen?

    In dem Alter würde ich, wenn der Hund soweit sozialisiert ist, dass ich ihn überall vorzeigen und mit hinnehmen kann, langsam damit beginnen ihn spielerisch an verschiedene Beschäftigungsmöglichkeiten heranzuführen, um zu sehen, was ihm und mir liegt.

    Nah, wenn sie im Hodensack sind, dann ist doch alles gut. :D

    Bei Hodenhochstand befinden sich die Hoden entweder in der Bauchhöhle oder in der Leiste.

    Jepp, wenn die Hoden gerade abgestiegen sind, dann sind sie noch kleiner, die werden dann noch etwas größer und sichtbarer.

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    Beim spielen kriege ich ihn leider nicht auf der Decke gehalten. Er springt dann immer auf. Ich hab schon überlegt ihn anzubinden, aber das ist ja nicht Sinn der Sache. Er soll ja liegen bleiben.


    Er soll Frust ertragen lernen.
    Binde ihn an und ignoriere ihn, egal was er da veranstaltet!

    Deine Hündin macht alles richtig.

    Hui, gleich drei Threads mit aufmerksamkeitserheischenden Verhalten heute. :D

    In eurem Fall würde ich noch gar nicht viel machen, der Hund scheint generell damit überfordert zu sein, wenn Mensch weg ist bzw. nicht auf ihn achtet.

    Ich würde die Beachtung des Hundes auf nahezu Null herunterfahren, ihn einfach mitlaufen lassen, aber nichts, über das absolut nötigste hinaus, mit ihm machen. Dem Hund die Sicherheit geben, dass ich da bin und auch nicht gehen werde, aber ihm ebenfalls auch keinerlei Anlass dafür geben, zu glauben, dass er von mir etwas besonderes zu erwarten hat. Dass ich da bin ist einfach normal, eine Sicherheit für ihn, mehr erst einmal nicht.

    Erst wenn der Hund mehr Sicherheit gewonnen hat, sich auch einmal ruhig ablegt, ohne mich im Blick haben zu müssen, erst dann würde ich wieder an Dinge wie "Alleinbleibtraining" denken.
    Aber mMn gibt es eh kein "Alleinbleibtraining" sondern nur sich des Menschen sichere Hunde. ;)

    Hm, laut Profil hast du eine Hündin.

    Deine Hündin macht das genau richtig, sie ignoriert das aufdringliche Verhalten, vielleicht wird sie auch irgendwann einmal einen Rüffel verteilen, aber das wäre völlig im grünen Bereich und dein Rüde könnte es wohl mal gebrauchen.
    Problematischer ist es, wenn dein Rüde das Verhalten auch bei weniger souveränen Hunden zeigt, dann musst du eingreifen, notfalls eben, wenn der Rückruf nicht sitzt, mittels Schleppleine. Für ängstliche Hunde kann sein Verhalten schon schwierig sein, ebenso kann es eskalieren, wenn er an einen noch nicht so gefestigten Rüden gerät.

    Dein Rüde scheint generell ein Problem damit zu haben, nicht im Mittelpunkt zu stehen, er scheint Frust schlecht ertragen zu können. Ich würde den Hund ganz gezielt immer mal wieder frustrieren, sei es, dass er an der Leine bleibt und andere Hunde spielen dürfen, sei es, dass du dich mit der Hündin oder auch anderen Dingen beschäftigst und er eben nicht mitmachen darf. Setz das notfalls auch mittels Leine durch, dein Rüde scheint da schon recht penetrant zu sein und Beagle sind ja auch nicht gerade die sensibelsten Hunde. :hust:
    Und eins ist wichtig, sei genau und "hart", das ist fair. Unfair ist es, ihn doch immer wieder zu lassen, weil es doch so gemein für ihn ist, wenn er nicht mitmachen darf, aber er doch so gerne will.

    Der Hund hat gelernt, dass er Zuwendung bekommt, wenn er heult. Bekommt er keine, dann braucht er nur lauter zu heulen.

    Auch Hunde müssen lernen mit Frust umzugehen und dürfen eben nicht immer bekommen, was sie gerade möchten, anonsten erzieht man sich solche Nerver, die man umso schwerer nur wieder abstellen kann.

    Es wird höchste Zeit, dass du deinen Hund auch mal ignorierst, wenn er etwas will. Beschäftige dich jetzt erst einmal viel viel seltener mit ihm und nur dann, wenn er gerade mal nicht nervt.

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    Deshalb MUSS ich auch kontrolliert mit dem Ball arbeiten, damit er hoffentlich irgendwann nicht jedem anderen Ball hinterher rennen will.
    Wenn hier noch einer mehr Tips dazu hat, immer her damit :gott:

    Einfach nur damit spielen, würde ich mit Joker nie.
    ball heißt immer Übungen.
    [...]
    Beim Ball ist mein Hund sofort von 0 auf 100. Beim Dummy freut er sich auch, aber er ist überhaupt nicht hibbelig.


    Ich würde überhaupt nicht mit Hund und Ball arbeiten, das macht ihn nur noch hibbeliger. Natürlich kannst du mit dem Hund arbeiten und den Ball werfen, aber Hund und Ball haben miteinander nichts zu tun, der Ball ist nur Ablenkung, niemals Bestätigung.
    Mit einem Hund, der so heftig auf Bewegungsreize reagiert würde ich nicht mit Bällen arbeiten, das puscht ihn nur und er sucht erst recht jeden Ball am Horizont, jede Bewegung. Setz da lieber ein klares Tabu, mach die Bälle uninteressant und andere Dinge wichtiger, interessanter.

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    Meiner ist jetzt anderthalb und wird mit zwei Jahren kastriert.


    Willst du ihn denn vollständig kastrieren lassen?

    Ansonsten würde ich einen Einhoder immer schon recht früh einseitig kastrieren lassen, da die Gefahr besteht, dass er den äußeren auch verliert, wenn der innere doch schon recht früh entartet.