Beiträge von *Sascha*

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    ach und übrigends, bei uns wurde vor kurzem ein hund überfahren der ausgebüchst ist von zuhause und einer läufigen hündin in den park nachlaufen wollte zu dem man nunmal leider über die haupstrasse muss....
    wäre der rüde oder die hündin kastriert gewesen.....
    tja, man kann einfach nicht immer aufpassen! das passiert dem besten halter mal!


    Die meisten Streuner bei uns im Ort sind kastriert, scheint nicht viel zu bringen.

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    aus sicht des hundes gibt es keine vorteile?????????
    weniger stress, weniger schmerzen, keine stänidg unbefriedigten bedürfnisse mehr, keine streitereien mit anderen rüden etc....


    Stress? Es gibt positiven und negativen Stress, bei Sascha überwiegt eindeutig der positive, wenn er eine Hündin umgarnt oder mit einem Rüden seine Kräfte misst (ohne zu raufen), wenn er sich präsentiert. Man sieht in jeder Körperspannung seine Zufriedenheit, Ausgeglichenheit, sein strotzendes Selbstbewusstsein, er ist Mann und er weiß es

    Schmerzen? Was meinst du damit? Sascha hat keine Schmerzen. :?

    unbefriedigte Bedürfnisse? Natürlich, er darf ja im Endeffekt nicht. Vorher darf er allerdings all seine Bedürfnisse ausleben, das reicht ihm scheinbar. Er zeigt kein anderes Verhalten als Rüden, die dürfen.

    Streitereien? Klar prollt er, klar kabbelt er sich, er tut das was Rüden eben so tun und ist glücklich damit und dabei

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    was ist jetzt eigentlich das problem? dass ich ein bisschen gejammert habe oder dass ich generell fragen wollte, wie das bei euch so abläuft?
    irgendwie sind heute hier alle so biestig...
    habt doch alle bitte gute laune: schönes wetter, bald wochenende, alles toll.

    :ops:


    Liegt sicher am parallel laufenden Kastra-Thema. :D

    Ich kann Schnauzer da allerdings auch nur beipflichten, für viele scheint die Sexualität ihrer Hunde ein großes Problem zu sein (damit mein ich nicht dich).
    Aber ich finde es doch sehr auffällig, dass recht häufig kastriert wird und dann noch aus Sicht des Hundes argumentiert wird, um dem den Stress der ständigen Frustration zu ersparen.
    Zu jedem Hund gehört auch sein Sexualleben, das ist etwas spannendes, faszinierendes und völlig natürliches und (fast) jeder Hund lernt mit diesem Trieb umzugehen, wenn man ihn denn lässt und kein Drama daraus macht.

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    dies sagt doch keiner , aber es gibt auch vorteile einer kastration, für den


    Welchen Vorteil hätte denn die Kastration meines Hundes für ihn? Aus der Sicht des Hundes fallen mir da nur Nachteile ein und das obwohl mein Köter sexuell eher etwas :hust: übermotiviert ist.
    Aber er lebt sein Rüdendasein, das würde ich ihm "nur so" sicher nicht einfach nehmen.

    Wenn klar ist, dass die Hunde Kontakt haben werden und sollen, dann greife ich in das Begrüßungsritual nicht ein, ich könnte es zerstören. ;)

    Das Problem bei euch ist die Straße. Sicher ist es sinnvoller, dass in diesem Fall erst beide Hunde etwas von der Straße weg sind, aber ausschließen wird man es nie ganz können, dass dort doch mal ein ängstlicher Hund auf die Straße gerät.
    Solche Hundewiesen sind immer sehr sinnvoll :roll: geplant, ich würde da generell nicht draufgehen, wäre mir zu gefährlich, dass der Hund bei einem ganz normalen respektvollen Ausweichmanöver auf die Straße gerät.

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    Bei Kaninchen z.B. warnt dich dein TA, den kastrierten Bock direkt zurück zur Häsin zu setzen, sonst kommt da sicher nochmal was.


    Da ist aber immer von höchstens 6-8 Wochen die Rede. Bei Pferden kenne ich die Zeitangabe von 3 Monaten.
    Von 6 Monaten habe ich noch nie etwas gehört, allerdings war ich beim Hund bisher auch noch nicht betroffen.

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    Ich finde vor allem, dass die Vorteile von Kastrationen nur halbherzig erwähnt und sofort entkräftet werden. Und ich meine damit nicht die Verhinderung von irgendwelchen Krankheiten, sondern vor allem die psychischen Aspekte.


    Muss man einen Hund vor seiner Sexualität schützen? :?

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    Wenn die Wiesen privat sind, darf doch der Besitzer entscheiden was darauf passiert. Eine Bekannte von mir hat extra einen Landwirt gefragt, ob sie in dieser Zeit auf eine seiner Wiesen darf und er hat zugestimmt.
    War am WE auf einem Seminar - da wurde das vom Prüfer (der auch Anwalt ist) so abgesegnet. =)


    Nein!

    Auch die Wiesen gehören zu einer Jagdpacht. Im Prinzip sind in Deutschland alle Wiesen, Wälder, Weiden, Felder privat oder in öffentlicher Hand.
    Besitzloses Land gibt es nicht.
    Trotzdem gelten selbst für den Eigentümer und den Pächter der Wiesen die gesetzlichen Bestimmungen bzgl. der Nutzung.