Beiträge von *Sascha*

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    ist vllt sogar wirklich das beste... wenn ihr ihn jetzt "versaut" mit Schlägen... und gerade wenn ein Herdi drin ist, dann ist frühe Erziehung einfach total wichtig... und nicht wenn er vier Jahre alt ist, und seine eigenen Regeln von der Welt schon fertig geformt sind...


    Mir geht es eher darum, dass dieser Hund nie die Erwartungen erfüllen wird, die in ihn gesetzt wurden. Er jagt und er wird weiter jagen => permanente Kontrolle und/oder wegsperren.
    Beides ist nicht das, was die Besitzer sich vorstellen, also bleibt nur die Abgabe des Hundes zu raten.

    Ich hoffe, es zeigt den Besitzern zumindest, dass kein Hund sich selbst erzieht und damit meine ich nicht Sitz und Platz. ;)

    segugio
    :D Und was mache ich bei einem Hund, der nicht nur klaut, sondern sich ebenso auch beklauen lässt? :lol:


    Im Übrigen habe ich in dieser Beziehung kein Problem mit meinem Hund, ich habe einfach gelernt, Essbares nicht offen stehen zu lassen, wenn ich das Zimmer verlasse. Kein großer Aufwand für mich, nachdem ich es einmal drin hatte. (Wie gesagt, davor hab ich 16 Jahre mit einem Hund zusammengelebt, der nicht stahl, war also absolut verwöhnt.)

    Und jupp, ich kann deutlich werden, behaupte sogar, dass ich wahrscheinlich um einiges deutlicher werde, als der Großteil der Hundehalter, die hier im Thread von ihren nichtklauenden Hunden berichten. ;)
    Sascha ist ein Sturkopf und eben nicht leicht zu beeindrucken.

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    Ein Katzenfutternapf, der frei zugänglich am Boden steht...ja...da wäre auch für meine Hunde die Versuchung zu groß! Aber das ist bei mir auch nicht gefragt, in unserer perrsönlichen Situation geht es darum, dass die Hunde nichts von der Anrichte klauen, dass man abends ne offene Tüte Chips auf dem Wohnzimmertisch liegen lassen kann und sie morgens noch da ist, dass ich, wenn bspw. das Telefon klingelt den Raum verlassen kann und mein Brötchen einfach liegenlasse usw. usw. Und bei all diesen Dingen kann ich mich auf meine Hunde ausnahmslos verlassen...


    Konnte ich mich bei unserem letzten Hund auch, bei Sascha nicht. :ka:

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    Nach einem Jahr sollte dieser Teil der Kommunikation aber sitzen. Das kommt nicht mehr, da sind andere Signale gefragt, einfach eine differenzierte und eindeutige Kommunikation.


    Wenn du meinst. ;) Meine Erfahrung ist da eher, dass das schon noch klarer wird und die TS sich in einigen Monaten fragen wird, wo eigentlich damals ihr Problem war. Manche Dinge lösen sich von selbst, dieses gehört meist dazu.

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    Das Argument "Kenne ich nicht, gibt es nicht" kann es nicht sein. Was denkst Du, was wir beide alles nicht kennen und was es dennoch gibt bzw. was dennoch einwandfrei funktioniert. Das Glöckchen kann funktionieren und es wird funktionieren, das ist gewiss.


    Darum geht es doch gar nicht. Aber ich arbeite lieber mit dem naheliegensten und dem, was der Hund selbst anbietet, anstatt mit irgendwelchen komplizierteren Verhaltensketten, die ich erst konditionieren muss.

    Egal ob Glocke oder Fiepen, der Hund weiß, wenn er fiept oder dann eben die konditionierte Glocke benutzt, dann wird Frauchen ihm ihre Aufmerksamkeit schenken. Es kommt nicht auf die Art der Mitteilung an, sondern darauf, was der Hund genau kommuniziert und bezweckt.

    Hunderte Hunde fiepen, wenn sie rausmüssen, weil es einfach ein Verhalten ist, welches sich relativ schnell für "ich muss mal" etabliert. Hier kommt es mehr darauf an, dass Frauchen lernt feiner mit ihrem Hund zu kommunizieren, dann wird sie auch Fiepen vom Fiepen zu unterscheiden wissen und Hund lernt auch sich noch klarer auszudrücken.
    Dagegen kenne ich nicht einen Hund, der eine Glocke leutet, wenn er muss. ;)

    P.S. Der Hund ist gerade mal ein Jahr, das kommt schon noch.

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    @ *Sascha*

    Dann verstehe ich aber Dein Problem mit der Glocke nicht.


    Ich hab kein Problem mit der Glocke, würde aber das Fiepsen nutzen/ausbauen, das die Hündin sowieso schon anbietet. ;)

    Wer sagt, dass ich es ihm "durchgehen" lasse?

    Aber wenn mein Hund mir sagt, dass er JETZT SOFORT mal ganz dringend raus muss, dann werde ich ihn auch rauslassen. Wenn er allerdings Pech hat und ich gar keine Zeit groß mit ihm spazieren zu gehen, dann heißt das eben nur Garten und klar, wenn er dann nicht macht und mich stattdessen nur auffordert mit zum Tor zu gehen, dann fällt das auf. ;)
    Und nö, dann geh ich natürlich nicht spazieren, sondern einfach wieder rein.
    Wenn ich aber eh dann spazierengehen wollte, wie soll ich vor dem Rausgehen wissen, ob er wirklich dringend muss oder nur dringend raus will? :ka:

    Im Übrigen hab ich kein Problem damit, dass mir mein Hund seinen Wunsch spazierenzugehen mitteilt. ;)