Beiträge von *Sascha*


    Wobei das nun alles Punkte sind, für die man keine Vorkontrolle braucht, die man auch bei einem Treffen oder im persönlichen Gespräch schon so erfahren kann.
    Eine Vorkontrolle sehe ich eher so, dass man vor Ort eben nochmal abschließend schaut, ob die geschilderten Lebensbedingungen auch den Tatsachen entsprechen.

    Ich weiß, ich mache mich jetzt unbeliebt. Und vielleicht hätte ich diesen Thread lieber auf Ignore setzen sollen ... aber ich kann es einfach nicht ignorieren, nicht solange immer noch so viele Kätzchen in direktester Nachbarschaft keine Zukunft haben ... :sad2:

    Muss man denn noch mehr Katzen in die Welt setzen? Gibt es denn noch nicht genug? :sad2: :(

    Wegerziehen kann man Triebe eh nicht. Man kann einen Hund höchstens dazu befähigen mit seinen Trieben besser umzugehen. Wie gut das funktionieren kann, hängt erstens von der Stärke des Triebes und zweitens auch von der Wesensstärke des Hundes ab und von der Konsequenz und Befähigung des Halters.

    Mit dem Begriff Hypersexuell tue ich mich deswegen schwer, weil eben zu viel da hinein spielt. Ein Hund ist ja nicht entweder normal sexuell oder hypersexuell. Die Grautöne machen es aus. Und klar, manchmal ist auch die Kastra der richtige Weg, selbst wenn er es vllt nur in einer bestimmten Konstellation ist. Es gibt so viel grau in dieser Welt. ;)

    Zitat

    Mich würde mal interessieren, wie du wirklich hypersexuelles Verhalten, wie mein Gismo es hatte, wegerziehen willst. :???:
    Vorallem das nicht zur Ruhe kommen, der ständige Streßdurchfall. WIE hättest du das wegerzogen?


    Ich habe nie gesagt, dass ich es wegerzogen hätte. Ich habe auch nie gesagt, dass es falsch war, deinen Hund zu kastrieren. ;)
    Alles, was ich dazu gesagt habe, war, dass man nie weiß, ob jemand anderes es in den Griff bekommen hätte.
    Nur weil man selbst scheitert, heißt das ja nicht, dass jeder scheitern würde. Und wenn man viel versucht, sich Hilfe holt und es trotzdem nicht schafft, dann bin ich die letzte, die jemandem vorwirft, dass er seinen Hund frühzeitig hat kastrieren lassen.

    Zitat

    Es ist immer leicht zu sagen, ICH würde meinen HUnd nie kastrieren lassen, wenn man keinen hypersexuellen Hund hat.


    Mein Hund ist sexuell recht stark motiviert, ob hypersexuell? Keine Ahnung. Sein Jagdtrieb ist allerdings noch schlimmer. :D Eine Kastration halte ich zum jetzigen Zeitpunkt allerdings nicht für nötig, ich würde sie aber niemals ausschließen.
    Ich bin kein absoluter Kastrationsgegner, für mich ist die Kastration nur die letzte Möglichkeit, die gut überlegt sein sollte. Tatsächlich rate ich sogar manchen zur Kastration, obwohl nicht der Hund sondern der Besitzer das Problem ist. Nur was hilft das dem Hund ...

    Missverständnisse beseitigt? ;)

    Zitat

    Und wenn die extremen Kastra Gegner immer mit diesem Grund kommen und einem sagen, dass man hypersexuelles Verhalten doch ganz easy wegerziehen kann, warum kann man denn dann solch ein Verhalten seinem intakten Rüden gegenüber einem Kastraten nicht abgewöhnen.


    Na klar kann ich meinem Rüden beibringen sich auch bei einem kastrierten Rüden zurückzunehmen, die Individualdistanz zu achten und nicht wie Hans Dampf in allen Gassen alles niederzuwalzen und zu rammeln, ebenso wie ich es ihm ja auch bei (läufigen) Hündinnen beibringe. Er lernt mit seinem Frust umzugehen und sich zurückzunehmen. Was ich allerdings nicht ändern kann, das ist seine Einstellung.
    Und easy ist die Erziehung häufig nicht, hat auch nie jemand behauptet. ;)

    Zitat

    Es ist nur so, dass im Verlauf eines solchen Threads, nicht nur diesen, wo die Gemüter köcheln, meist auch die eigentliche Frage in den Hintergrund rückt.


    Stimmt schon. In diesem Thread mache ich persönlich allerdings einen Cut vor dem Beitrag von Viena. Der Thread war ja zu diesem Zeitpunkt schon fast 2 Tage alt.
    Das nach diesem Beitrag die Gemüter hochkochen und die eigentliche Frage verdrängt wird, sorry, das kann ich verstehen, das war ein Frontalangriff (mM ;) ).
    Vorher geriet die eigentliche Frage nicht in Vergessenheit, sie wurde nur nicht beantwortet.

    Britta, gerade wenn man unterstellt, dass der TS bzgl. der Kastra-Frage unwissend ist, dann ist der erste Beitrag, nämlich die Gegenfrage absolut gar nicht herausfordernd. Meine erste Frage ist auch immer die nach dem Warum? Und mMn sollte dies auch immer die erste Frage sein, denn von der Antwort auf diese Frage hängt auch meine Antwort ab bzw. gehe ich dann eben genau auf diese Gründe ein.