Beiträge von *Sascha*

    Zitat

    Ab wann ist denn ein Hund VIEL zu dick???

    Ich habe hier mal zwei Bilder von kurzhaarigen Hunden.

    Die Dogge finde ich so optimal.
    Beim Dobi würde ich mir spätestens jetzt anfangen Gedanken zu machen.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt s1.up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Auch bei einem Mischling weiß man doch, wo das Idealgewicht liegt, es sei denn er hatte es noch nie. ;)

    Saschas Gewicht ist zwischen 34 und 35kg okay. Einmal hatte er aber 37 auf der Waage. :schockiert: Ich hatte schon gesehen, dass er bisschen mobbliger war, aber das das gleich 2-3 kg ausgemacht hat. :schockiert: Naja, Ration für 2 Wochen gekürzt und das Gewicht war wieder unten. Momentan ist er genau richtig, aber keine Ahnung, was er wiegt. ;)

    Zitat

    Mich würde es interessieren, wie die Leute bei euch reagieren, wenn ihr euren Hund mitnehmt...Ihr habt ja alle unterschiedliche Hunderassen...bei den Veranstaltungen!

    Wenn ich vorher sage, dass er mitkommt, dann denken viele in der Regel: "Oh je" oder "Der arme Hund." oder "Das ist doch nur Stress."

    Wenn ich mit Leuten gehe, die ihn auf solchen Veranstaltungen noch nicht erlebt haben, dann heißt es häufig nach ein paar Stunden/einer gewissen Zeit: "Der fällt ja wirklich gar nicht auf." oder "Der hat ja die Ruhe weg." oder "Ich hätte nicht gedacht, dass das so entspannt gehen kann mit Hund."

    Wenn wir unterwegs Menschen treffen, dann sind die meisten erstaunt, dass der Hund einfach pennt, während um ihn herum das Leben tobt oder sie wundern sich, dass der große Hund so ruhig und freundlich ist. Da Sascha eh sehr kommunikativ ist, kommt es auch häufig vor, dass ich gerade schnacke und mich wundere, was die Leine so unruhig ist und dann feststelle, dass Sascha ebenfalls gerade Bekanntschaften geschlossen hat, die ganz verzückt auf ihn einreden und fragen ob er ein Leckerlie darf.

    Natürlich gibt es auch Begegnungen mit Menschen, die einen Bogen laufen, die ihre Kinder schnell festhalten usw. Da Sascha aber völlig ignorant durch die Menge stapft, solange man ihn nicht anspricht, sind solche Aktionen eher etwas merkwürdigerer Natur.
    Und natürlich hat man auch überall immer mal wieder diese Situationen, in denen man angefaucht wird, "dass Hunde hier bei uns aber verboten sind" :roll:

    Zitat

    In solchen Momenten ist das Wohl des Tieres definitiv gefährdet, oder sehe ich das falsch? :???: Jeder hier würde doch auch einspringen, wenn er sieht, wie ein Hund getreten oder geschlagen wird, warum also nicht, wenn er verbrüht oder indirekt gewürgt wird?
    (Und um Missverständnisse auszuräumen: ich unterstelle nicht, dass die Mitnahme von Tieren auf Volksfeste generell Tierquälerei ist; es ist eben eine erhöhte Gefahrenquelle (Lautstärke, Gedränge, Glasscherben, Alkoholkonsum) und wenn Hund und vor Allem Halter nicht damit umgehen können, bleibt die Frage, wie man dem sonst begegnet.)


    Eben. Die Mitnahme allein gefährdet nicht das Wohl des Hundes, selbst wenn er sich unsicher und leicht verängstigt zeigt.
    Wird der Hund stranguliert oder zieht er sich Verbrennungen zu, dann schon, dann muss man einschreiten. Allerdings gibt es viele Orte, an denen ein Hund erhöhter Gefahr ausgesetzt ist. Die weitaus meisten Hunde gehen jedoch über ein Volksfest, ohne dass sie stranguliert werden (wurde schon einmal ein Hund auf einem Volksfest erwürgt? :? ) oder Verbrennungen erleiden. Du steigerst dich gerade rein?

    Zitat

    Oder ist es ein gerechtfertigter Fehler, seinen Hund zu verbrühen oder zuzusehen, wie er sich stranguliert?

    Zitat

    Ich bin auch nicht mit allem einverstanden, was andere Menschen mit ihren Tieren und auch Kindern tun und trotzdem muss ich unterscheiden lernen, wann das Wohl des Hundes tatsächlich gefährdet ist und wann ich persönlich einfach nur eine etwas andere Einstellung habe.

    =)

    Freiheit bedeutet auch, die Freiheit zu haben etwas Falsches zu tun. ;)

    Wer sagt euch denn, dass ihr richtig liegt?
    Wie kommt man eigentlich dazu die eigenen Überlegungen darüber, was einem Hund zuträglich ist, über die Überlegungen anderer zu stellen und warum seid ihr euch so sicher, dass euer Erziehungsweg und eure Umgangsweise mit eurem Hund immer die richtige ist.
    Ich bin auch nicht mit allem einverstanden, was andere Menschen mit ihren Tieren und auch Kindern tun und trotzdem muss ich unterscheiden lernen, wann das Wohl des Hundes tatsächlich gefährdet ist und wann ich persönlich einfach nur eine etwas andere Einstellung habe.

    Zitat

    und antatschen traut sich auch keiner.


    Och, wenn es nach Sascha geht, dann darf ihn ganz gerne jeder Antatschen. Meist kommt er schneller ins Gespräch als ich. :lachtot:

    Ich finde es hier nur gerade völlig lächerlich, dass wiedermal so viele andere Hundehalter meinen zu wissen, was gut für meinen Hund ist, was nicht und deswegen lauthals nach Verboten schreien.
    Mein Hund hat mit solchen Ansammlungen kein Problem, im Gegenteil für ihn ist es eine willkommene Abwechslung. Er würde auch neben dem Auto-Scooter oder in der Geisterbahn eine Runde abschalten und pennen. Er kennt sowas, er mag Menschen und ihn stört solches Gedränge genau Null. Also schließt nicht immer gleich von eurem Hund auf andere.

    Und klar sind Hunde, wenn sie sowas nicht kennen, zuerst etwas aufgeregt und unsicher, das sind sie bei vielen neuen Dingen und ganz ehrlich, ich finde nicht, dass jeder unsichere Hund gleich ein Weltuntergang ist, solange man ihn nicht überfordert und in Panik versetzt. Ich finde aber, dass viele eine viel zu große Sache um sowas machen und ihren Hunden gar nichts zutrauen, sie vor allem schützen wollen. Natürlich gibt es viele Hunde, die mit solchen großen Ansammlungen nicht wirklich klar kommen und einen solchen Hund würde ich außer mal zur Übung auch nicht zu solchen Anlässen mitnehmen. Wobei ich meinen Hund häufiger sehr gezielt mit seinen Ängsten konfrontiere, vllt hat er deswegen so wenige? ;)

    Sascha hat mit Lärm, Gewühle, Getümmel usw. kein Problem, weil er es kennt und ein absoluter Menschenfreund ist.

    Ob ich ihn mitnehmen muss? Hängt einfach von den Umständen ab, ich finde es aber gut, wenn ich ihn mitnehmen könnte.

    Wenn eure Hunde mit einem solchen Auflauf nicht klar kommen, dann nehmt sie doch nicht mit! Aber warum schließt ihr von euren Hunden auf alle Hunde? :???:

    Zitat

    Ich würde ja mal einige provokante Gegenfragen stellen:

    Redet ihr den HH genauso an wenn der Hund zu dünn ist?


    Ja

    Zitat

    Würdet ihr es erkennen wenn ein Hund zuwenig Futter hat? Oder gibt es das nicht in euren Augen?


    Ja, aber es ist wirklich viel seltener der Fall.

    Zitat

    Wann ist der Hund für euch zu dick? Wenn die Rippen nicht zu erkennen sind?
    Bei allen Rassen?


    Wenn man die Rippen mit leichtem Druck nicht spüren kann, die Taille kaum noch zu sehen ist, man die Hüfthöcker nicht einmal mehr erahnen kann.
    Natürlich ist die Figur auch Rasseabhängig und auch abhängig vom Trainigsstand, dem Verwendungszweck und der Haltung des Hundes. Ich sehe es auch nicht soo eng. Gegen ein bisschen Fett auf den Rippen sage ich eher nichts, höchstens, dass er eher bisschen runder ist. Wir haben keine Hochleistungssportler, da muss ich nicht jedes Gramm in die Waagschale werfen. Bei jungen und kranken sehe ich es aber auch schon einmal anders/enger.

    Zitat

    Wer hat diese Regel: die Rippen müssen zu fühlen sein aufgestellt? Studien dazu? Statistiken? Oder ist das genauso ein internet Ding wie....Hund soll zuerst durch die Tür gehen??


    Internet Ding? :???: Äh nein, das liest man schon überall in der Fachliteratur nicht nur bzgl. Hunde.

    Zitat

    Birgit
    die manchmal das Gefühl beschleicht Magerwahn gibt es auch unter Hundehaltern FÜR ihre Hunde


    Ja, da gebe ich dir allerdings auch recht. Wobei eben immer noch tendentiell die Hunde in der Regel zu fett sind.