Beiträge von *Sascha*

    Zitat

    Nach meinem heutigen Stand kommt nur noch ein Offenstall in Haus Nähe für mich in Frage :) Deshalb bin ich jetzt erstmal ohne Pferd und warte bis das machbar ist :) Habs auch mit einer RB versucht, aber war irgendwie nicht das selbe wie das eigene...Vermisse die Dicke immer noch :(


    Klar, wenn man mal ein eigenes hatte. Ich kann mir auch schlecht vorstellen jemals nur eine Reitbeteiligung zu haben, aber wenn man in der Materie Pferd noch nicht so drinsteckt, dann halte ich es erstens für eine wunderbare Sache in das Thema Pferdehaltung hineinzuschnuppern und zweitens ist es auch nur fair dem Pferd gegenüber. Wenn man ein Pferd besitzt, dann sollte man nicht nur reiten und mit dem Pferd umgehen können, man sollte auch mit seinen Bedürfnissen, Haltungs- und Futteransprüchen vertraut sein. Dies sind leider meist nicht die Dinge, die man in einer Reitschule lernt.
    Und ich habe jetzt nicht so den Eindruck, als wenn die TS wirklich weiß, was alles so zur Pferdehaltung dazugehört, ansonsten bräuchte sie keine Preise erfragen, sondern könnte sich leicht den für ihr Pferd entstehenden individuellen Preis errechnen. ;)

    Oh, das geht von bis und ist regional zudem noch sehr unterschiedlich.

    Annoncier doch mal nach einer RB, normalerweise werden die händeringend gesucht. ;)

    Ob ein herkömmlicher Reitstall nun immer das beste und günstigste ist, ein Pferd zu halten, bezweifle ich sehr.
    Ich würde an deiner Stelle mit einer RB anfangen, dann wächst du auch langsam in die Materie rein und kannst dir selbst ein Bild machen, wie teuer ein Pferd ist und was es bei der Stallsuche und Haltung alles zu beachten gibt. Kein einfaches Unterfangen ... ;)

    Zitat

    Das hängt nicht vom Charakter ab, sondern von der Erziehung bzw Training.


    :? Natürlich gibt es Hunde, die sich sehr für Artgenossen interessieren, sei es, weil sie auch in höherem Alter gerne spielen oder aus anderen Gründen. Und dann gibt es Hunde, die fremden Hunden aus dem Weg gehen, da braucht man nichts üben, die machen von sich aus einen Bogen. Es gibt ängstliche Hunde, es gibt unsichere Hunde, es gibt Draufgänger, es gibt Proller, es gibt souveräne Hunde, es gibt Spielkälber usw. Jeder Hund ist anders, der eine macht es einem leicht, in den anderen muss man viel Arbeit hineinstecken.

    Zitat

    Das was Du meinst ist ein nach innen gerichteter Hund.


    Was soll ich darunter verstehen?

    Hm, ich finde es irgendwie überhaupt nicht schlimm, wenn mein Hund auch an der Leine einen Bogen um fremde Hunde läuft. Warum soll er unbekannten Hunden falsche Signale aussenden, nur weil es für mich irgendwie bequemer ist oder hübscher aussieht oder warum auch immer. :ka:
    Solange er mitkommt und innerhalb des Leinenradius bleibt, habe ich da kein Problem mit bzw ich finde es sogar gut.
    Wenn man in der Gruppe übt, dann kennen sich die Hunde ja in der Regel eh und die Problematik, dass der Hund sich gegenüber dem anderen Hund irgendwie besonders verhalten will/muss, besteht gar nicht.

    Zitat

    Aus einem Kuschelhund kann urplötzlich ein unberechenbarer Jäger werden, das muss ich mir leider schmerzlich eingestehen :/ , ob mit 18 oder 60 Jahren.


    Und genau da liegt, glaube ich, die Krux. Denn wie viele sind sich dessen nicht wirklich bewusst.
    Und ich denke, es ist gar nicht so sehr der Schock über das getötete, geliebte Tier, was einen so gegenüber seinem Hund reagieren lässt, sondern eher der Schock darüber, dass der eigene Hund zu soetwas fähig ist. Wenn man sich des Raubtiers in seinem Hund vorher nicht bewusst ist, dann muss ein solches Erlebnis einen abstoßen. Man sieht seinen Hund plötzlich mit ganz anderen Augen, man "ekelt" sich vor ihm und seiner Tat.
    Und in Wahrheit hat man sich vorher selbst die ganze Zeit betrogen, man hat in seinem Hund Dinge gesehen, in ihn hineininterpretiert, die so einfach niemals da waren.
    Schuld an so einem Unfall ist immer nur der Mensch. Ein Hund kann keine Schuld tragen, ihm fehlt die Einsicht. Wenn ich einen Hund halte, dann muss ich immer damit rechnen, dass er meine Meerschweinchen/Kaninchen/Ratten/Katzen usw. tötet. Es liegt in seiner Natur, ihm ist daraus niemals ein Vorwurf zu machen, denn für ihn ist da nichts falsches dran. Und selbst wenn ich ein Tabu setze und danach meine, er weiß es ja ... das, was er weiß, ist, dass ich ihm eine für ihn völlig unverständliche Grenze gesetzt habe - mehr nicht! Das hat alles nichts mit Vertrauen zu tun. Kein Hund missbraucht irgendein "Vertrauen" nur weil er tötet, egal wie sehr es mich schmerzt, der Fehler, der lag bei mir - immer!