Beiträge von *Sascha*

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    Genau.


    Wie jeder Mensch doch auch, oder?

    Das Kinder vor manchen Dingen irrationale Ängste haben, das passiert und ist wohl auch bis zu einem Gewissen Maß normal.
    Diese Ängste aber zu schüren ist ein Verbrechen. Kinder müssen lernen mit ihren Ängsten klar zu kommen, sich ihnen zu stellen, auch in gefährlichen Situationen rational zu handeln. Unfälle wird es trotzdem immer wieder geben. Dafür sind es Kinder, dafür sind wir Menschen.

    Erschreckend finde ich auch, wie hier und anderswo sofort immer allen aufgrund irgendwelcher Zeitungsartikel und kurzen Begegnungen Dinge unterstellt werden. Schrecklich.
    Da wird erzählt dem Jungen wurde von der Oma absichtlich Angst gemacht, tatsächlich hat die Erzählende aber nicht ein einziges Wort der Oma verstanden, weil die eine fremde Sprache sprach!
    Was soll das? Ich weiß nicht, was das Kind erlebt hat, ich weiß nicht, was Mutter und/oder Oma erlebt haben! Ich weiß aber, dass man hier in unserer Gesellschaft mit dem Anblick eines Hundes klar kommen muss, dass man evtl. Ängsten zu begegnen lernen muss, einfach weil Hunde eben da sind, hier in unser Leben integriert sind und panische Ängste kaum kontrollierbar sind.

    Ich zünde eine Kerze an für Abas, der sein junges Leben viel zu früh beenden musste. :sad2:

    Kommt auf den Hund an.
    Bei Sascha würden Kleintiere im Haus nicht gehen. Die Kaninchen und Meerschweinchen im Garten sind eigentlich schon eine Katastrophe.
    Ich denke, bei den meisten Hunden lässt sich da noch einiges dran drehen, unser letzter Hund war auch ein Jäger, aber der hat sich sowohl an Kaninchen, Meerschweinchen, Wellensittiche und auch Katzen gewöhnt, die alle nach ihm angeschafft wurden. Bei Sascha völlig unmöglich, nur mit den Katzen geht es.

    Hunde können kein richtig und falsch unterscheiden, sie haben keine Moral und sind nicht einsichtsfähig.

    Sie können Trauer, Freude, Angst und auch Wut empfinden, aber sie können ihre Gefühle nicht reflektieren.
    Auch kann ein Hund etwas vorspielen, aber er wird nicht wissen, dass er etwas falsches tut. Ein Hund hat kein Gewissen.

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    und generell find ich es nicht gut, Hunde in Gebieten frei laufen zu lassen in denen es nicht beschildert ist. Es soll ja auch Menschen geben die Angst vor Hunden haben, die gehen mit absicht in kein Hundeauslaufgebiet. Also warum nicht auch einfach mal Rücksicht auf die Mitmenschen nehmen???


    Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da stand da ein Schild, wenn man den Hund NICHT freilaufen lassen durfte ... :/

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    besser gesagt, es ging um das phänomen: wodurch entstehen problemhunde?
    wo liegen die Wurzeln für Problemverhalten bei hunden?


    und andersherum?

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    wer kennt es nicht: wir befinden uns im freilauf und plötzlich interessiert sich unser hund nur noch für andere dinge, ausser für uns. wir machen uns zum clown, sind mit lecker bewaffnet, sowie mit spielzeug- können jedoch nicht zu unserem hund durchdringen. rückruf- was ist das?!
    da werden andere hunde belästigt, sowie menschen- und wir stehen machtlos da und fragen uns, was wir falsch gemacht haben.


    Wer kennt es nicht: Wir befinden uns im Freilauf und plötzlich hat unser Hund vor allen Dingen Angst, ist unsicher, läuft Bögen, bellt Passanten an, rauft mit anderen Hunden oder nimmt die Beine in die Hand und flieht. Wir stehen da, mit Leckerlies und Spielzeug bewaffnet, aber immer ist die Angst, was passiert, wenn ich meinen Hund nicht schnell genug zurückrufe und ablenke.


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    und, wie steht ihr der aussage gegenüber, dass welpen weniger freiraum haben sollten um später als erwachsene, gehorsame hunde unbeschwert durchs leben laufen zu können?


    Die Mitte machts. Die Kunst ist es einen selbstsicheren, umweltsicheren Hund zu erziehen.

    Nur am Rande, es gibt sowohl positive als auch negative Kritik, destruktive, und konstruktive Kritik ... ;)

    Natürlich wird häufig zu selten gelobt, allerdings ist noch wichtiger als das häufige Lob, das ehrliche Lob. "Oh, ist das Bild aber hübsch", kommt eben auch nur dann so an, wenn es auch so gemeint ist.

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    Wie siehts aus, könnt ihr euren Hund in einen anderen Raum schicken,


    Ja

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    oder draußen auf Abstand schicken?


    Ja

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    Habt ihr das überhaupt schonmal gemacht, oder würde euch das gar nicht in den Sinn kommen?


    Ja, häufiger.

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    Wenn ja/nein - warum?


    Wenn ich arbeite und er stört. Wenn er mir bei den Tieren zu sehr rumwurschtelt und stört. Wenn er mit der Nase im Grill hängt :D Wenn ich mich unterhalte und er meint, meinen Gesprächspartner nerven zu müssen. Wenn ich mich mit einem anderen Hund beschäftige, irgendwas kontrolliere z.B. Wenn er sich gerauf hat oder meint raufen zu müssen ...
    Ach, es gibt so viele Momente, wo er einfach mal auf Abstand bleiben soll.

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    Für wie wichtig haltet ihr diese "Übung" bzw. diesen Kommunikationsteil?


    Für mich ist dieser Teil sehr wichtig. Auch wenn er mit ist, dann kann er nicht immer direkt um mich herumwurschteln. Manchmal passt es halt gerade nicht.