Beiträge von *Sascha*

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    Denn in der Situation mit dem Buch hätte ich genauso reagiert: Hund erschrickt, steht auf, ich lass ihn wieder ablegen - allerdings ohne Lob, um den Knall nicht überzubewerten.


    Ich nicht, es sei denn Sascha hätte deswegen ein von mir vorher gegebenes Kommando selbstständig aufgelöst. Denn allein durch das Zurückholen gebe ich meinem Hund zu verstehen, dass der Knall tatsächlich ein Geräusch ist, welches Beachtung verdient.

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    Abgesehen davon würde ich einen Hund niiiieee in seiner Box allein lassen. Das ist ein absolutes NoGo für mich.


    Nun gibt es aber auch die Empfehlung das Alleinbleiben mit einer Box zu trainieren. Bist du also doch ein Boxengegner. :D
    Aber genau davon reden viele hier, die gegen den Einsatz der Box in manchen oder auch vielen Fällen sind. Es gibt nicht einfach nur Befürworter und Gegner. Es gibt soo viel grau dazwischen und warum soll z.B. ich mich von jemandem in eine Ecke drängen lassen, der nur in Nuancen von meiner Meinung zum Boxengebrauch abweicht? Das ist doch Quatsch, aber natürlich ist es einfacher gleich zu kategorisieren und User als absolute Contras darzustellen.

    Gegen Hundeausstellungen habe ich übrigens nichts, nur gegen die Art, wie manch einer seinen Hund zur Schau stellt, stellen muss. Die Veranstaltung an sich muss für einen Hund keinen Stress bedeuten, für meinen ist es z.B. kein Stress, wobei der nur als Begleiter dabei ist, da Mischling. Ich müsste ihm das also nicht "antun", wobei es aber für ihn eben kein "antun" ist, sondern nur ein interessanter und erfüllter Tag.

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    Was für ein Quatsch, einen Welpen nimmt man i.d.R. zwischen der 8. und 12. Woche zu sich, warum sollte es ein Problem für einen "nicht in der Stadt geborenen Hund" sein sich an eine Umgebung mit vielen Umweltreizen zu gewöhnen, gerade wenn man in der Großstadt wohnt...


    Jupp, das klappt schon auch später und selbst dann, wenn man eigentlich auf dem Dorf wohnt. Big Joy kennt Sascha ja auch, der ist einsam auf einem Bauernhof in Alleinlage geboren und lebt jetzt bei mir, ebenfalls auf einem Hof in einem 900-Seelen-Dorf. Trotzdem hat er mit Großstädten, riesigen Menschenaufläufen, Kaufhäusern, Innenstädten, Weihnachtsmärkten, Messen, Bahnhöfen und mehrspurigen Straßen keinerlei Probleme. Natürlich habe ich aber in der Prägephase darauf geachtet ihn entsprechend auch zu prägen und ihn nicht bei uns im Hinterhof versteckt. :D

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    Ich kenne nur dieses Urteil und somit wird es das auch sein, kann ja nicht mehrere geben. ;)
    Bei Sascha hat wohl die Quellenangabe gefehlt.

    LG Sabine


    Die Quellenangabe hat ziemlich sicher nicht gefehlt, da ich niemals etwas ohne Quellenangabe einstellen würde. Mein Name ist nicht Gutenberg :D, ich habe wissenschaftliches Arbeiten und damit auch korrektes zitieren, gelernt.
    Das Aktenzeichen des Urteils habe ich ein paar Seiten später auch noch einmal eingestellt, dieses Mal allerdings ohne Text, da dies hier scheinbar ein Problem ist. Es gibt nicht nur Internetquellen übrigens!
    Und ja, es ist das gleiche Urteil, das nun auch hier verlinkt wurde.

    Doch, weil du nicht unter dem Schreibtisch wohnst und auch nicht in der Küche. Hat deine Küche keine 6qm, so darfst du rechtlich gesehen, den Hund dort nicht regelmäßig, zeitweise unterbringen. Nur werden die wenigsten Menschen bei dir in die Küche schauen oder deinen Flur vermessen. Zumal wohl jeder Flur größer ist als 1qm, diese Größe hat eine Hundebox in der Regel aber nicht einmal.

    Eigentlich war meine Antwort ernst gemeint. In einer Box wohnt ein Mensch doch ziemlich sicher nicht. Was den abgegrenzten Bereich innerhalb der Wohnung betrifft, so gilt hier das Gleiche. Ist der Bereich begrenzt, um den Hund dort zeitweise zu halten, so werden ebenfalls die Vorschriften zur Zwingerhaltung anzuwenden sein. Lebt der Hund in diesem Bereich mit seinem Menschen, so nicht.

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    Jerry war nicht aggressiv , er hat Mogli aus Angst angegriffen.


    Und? Gerade ängstliche Tiere brauchen klare Vorgaben, das gibt ihnen Sicherheit und sie können ihre Verantwortung abgeben.