Beiträge von *Sascha*

    Meinem Hund ist es nicht egal, wohin er kackt. Es ist ihm nur egal, welcher Untergrund da ist. Der kackt fein säuberlich seine Reviergrenze entlang.

    Mein vorheriger Hund, Sascha, der hat sich einmal auf dem Ku'damm rückwärts den einzigen Baum hoch gearbeitet, weil der nie nimmer nicht auf den Gehweg gekackt hätte, aber der hat nie die Wahl gehabt, dem habe ich das (Dorfhund) so beigebracht, der hat nicht einmal auf gemähter Wiese oder auf Sand gemacht. Der brauchte hohes Gras oder wenigstens Büsche, er durfte aber von Welpe an, eben auch nie woanders.

    Ich habe einen Dorfhund, aber der kackt auch auf Beton. Ist ihm egal. Markieren tut er eh überall, wenn er dürfte.

    EDIT Die Hunde bei uns im Dorf werden auch immer IM Dorf Gassi geführt, denen scheint es also auch egal zu sein. Die Kacken hier auch überall auf die Bürgersteige ...

    @Schnappschildkröte

    Ich dachte eigentlich an einen Sachkundenachweis in der Qualität, wie man ihn für die Haltung gefährlicher Hunde ablegen muss, inklusive Lehrgang. Das verhindert zumindest unbedarfte Schnellschüsse und erfordert ein Mindestmaß an Aufwand.
    Alles verhindern kann eine solche Maßnahme nie, es gibt auch viele Raser und trotzdem macht es Sinn, dass alle Autofahrer mal einen Führerschein gemacht haben. Ich denke z.B. aktuell an den Thread mit dem Dobermann-Welpen. Hier hätte ein Sachkundenachweis inkl. Lehrgang ganz sicher einiges verhindern können und so schlittern doch so viele Menschen in die Hundehaltung oder schaffen sich ganz ungewollt Welpen von skrupellosen Händlern und Vermehrern an.

    Ich bin dafür,

    dass jeder Hundehalter vor der Anschaffung eines Hundes einen Sachkundenachweis vorweisen können muss. (Also einmalig)

    dass alle Hunde gechipt und zentral registriert werden müssen.

    dass bei der Anmeldung des Hundes ein Nachweis über die Herkunft des Hundes erbracht werden muss.

    dass die Kosten für die Unterbringung und das Training von verhaltensauffälligen Hunden ihren Besitzern auferlegt wird. (Das kann zeitlich begrenzt sein und ja, wir können dann auch über eine Tötung sprechen, wenn ein Training nicht weiter erfolgsversprechend ist. Aber seien wir doch mal ehrlich, die meisten abgegeben Hunde, die gebissen haben oder irgendwie schwierig sind, kosten einfach nur viel Zeit, Wissen, Können und Mühe und sind nicht untrainierbar oder für immer verloren.)

    dass Tierschutzvereine, die HSH(-Mixe) nach Deutschland vermitteln diese zurücknehmen müssen, wenn sie nicht über die entsprechende Rasse aufgeklärt haben. (So eine Regelung ist wahrscheinlich leider Wunschdenken, aber auf jeden Fall wünsche ich mir eine stärkere Kontrolle bzgl. der Einfuhr von Hunden zum Zwecke des Verkaufs oder neudeutsch der Adoption ^^ oder so).

    dass jeder Wurf Welpen beim Veterinäramt meldepflichtig ist.

    Ich werde es mir überlegen. Bin momentan zu fertig um eine so große Entscheidung zu treffen. Muss erst einmal runterkommen. Ich habe vorhin mit meiner Mama telefoniert. Ich ziehe ein paar Tage zu ihr. Da habe ich Unterstützung und Nala hat einen kleinen Garten zum lösen und draußen ist es ruhig.

    Weil ja, wir müssen aktuell mehr als 5 Minuten bis zur ersten Grünfläche laufen an der Straße. Das macht die Löserunde zum kleinen Ausflug.

    Sehr gut!

    Schau dir an, wie es die nächsten Tage bei und mit Unterstützung deiner Mutter läuft und guck, dass du einen Trainer findest, der sich die Lütte möglichst schnell einmal anschauen kann und dir dann vor Ort eine realistische Einschätzung geben kann, was auf dich und deine Mutter zukommt und ob ihr das leisten könnt.

    EDIT Ich finde es übrigens echt beachtlich, dass du dich in diesem Thread weiter zu Wort meldest. Du scheinst auf jeden Fall die Kraft zu haben, nicht schnell aufzugeben. Such dir Hilfe vor Ort, berate dich mit deiner Mutter und dann triff die richtige Entscheidung für Nala und für dich.

    Ist dieser Thread ein Witz?
    Ihr habt einen Hund und kein Kinderspielzeug.

    Ich würde zur Abgabe raten, bevor der Hund beißt, dann kann er in einer anderen Familie ein wundervoller Familienhund werden.
    Alternativ, vergesst alles, was ihr bisher über die Beziehung zwischen eurer Tochter und eurem Hund gedacht habt. Sucht euch einen guten Hundetrainer und nehmt euren Hund als Hund wahr, der seine ganz eigenen Bedürfnisse hat!
    Auch Kinder brauchen Grenzen.

    Die Ermittlungen der Hamburger Behörden waren nach Informationen des Hamburg Journals im Sand verlaufen, da der Halter in Schleswig-Holstein wohnt.

    Das ist der eigentliche Skandal, wiedermal. Man sollte doch meinen, dass sich Ämter entsprechend austauschen und bei den Ermittlungen unterstützen können sollten.
    Das Zitat bezieht sich auf den ersten Beißvorfall des Hundes. Danach hätte er in S-H als gefährlich eingestuft werden müssen.

    Ui, ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil, laut SAT1-Artikel wurde der Hund in S-H aufgrund des ersten Beißvorfalls als gefährlich eingestuft. Das verhindert ja nur leider nicht den Beißvorfall in der Wohnung. :-(

    Das Problem beginnt doch an ganz anderer Stelle. Warum darf/kann man in Deutschland Hunde einfach abgeben, wenn sie einem zu teuer und zu kompliziert werden. Warum muss ein Hundehalter nicht auch für die Folgekosten seiner fehlgeleiteten Hundehaltung aufkommen?
    Hunde sollten nicht irgendwo möglichst günstig bei Menschen unterkommen müssen. Hundehalter sollten dazu verpflichtet werden, ihren Hund, wenn sie ihn selbst nicht mehr halten können oder dürfen professionell auf ihre Kosten betreuen lassen zu müssen. Das ist Verantwortung und nicht die Abgabe, an jemanden, der einfach aus vllt falschem Idealismus allen Ärger und alle Kosten dann tragen soll. Da haben und machen es sich viele zu einfach und DAS ist mMn das viel größere und eigentliche Problem. Überall platzen die Abgabestellen für aggressive oder schwierige Hunde aus allen Nähten.